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In diesen Städten ist der öffentliche Nahverkehr am günstigsten

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DPA/Peter Kneffel

Ein Zug fährt im U-Bahnhof Marienplatz in München ein

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Mittwoch, 19.06.2019   10:05 Uhr
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Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE.
insgesamt 9 Beiträge
112211 19.06.2019
1. Kennt keine Fläche?
Sowohl bei der Zusammenfassung hier als auch beim ausführlichen Artikel beim ADAC sehe ich nirgends einen Ticketpreis je Quadratkilometer. Was nützt ein niedriger Tarif, wenn man damit nur die Hälfte an Fläche bekommt? [...]
Sowohl bei der Zusammenfassung hier als auch beim ausführlichen Artikel beim ADAC sehe ich nirgends einen Ticketpreis je Quadratkilometer. Was nützt ein niedriger Tarif, wenn man damit nur die Hälfte an Fläche bekommt? München gut 300, Hamburg knapp 800, Berlin knapp 900 Quadratkilometer.
so-long 19.06.2019
2. Genauso
ein Unfug, wie der Vergleich der Müllgebühren. Warum werden nicht auch Preise für Bier und Pizza verglichen? Sind das die Kriterien für oder gegen eine Stadt?
ein Unfug, wie der Vergleich der Müllgebühren. Warum werden nicht auch Preise für Bier und Pizza verglichen? Sind das die Kriterien für oder gegen eine Stadt?
deSelby 19.06.2019
3. Der Tarifvergleich hinkt...
Der angestellte Tarifvergleich hinkt ganz gewaltig. Unter anderem am Beispiel HVV 109,20 € vs. VRR (Rhein-Ruhr Raum) 77,35 € kann man das schön festmachen: die für der HVV genannten 109,20 € sind der Preis für eine [...]
Der angestellte Tarifvergleich hinkt ganz gewaltig. Unter anderem am Beispiel HVV 109,20 € vs. VRR (Rhein-Ruhr Raum) 77,35 € kann man das schön festmachen: die für der HVV genannten 109,20 € sind der Preis für eine Monatskarte der Ringe A+B, damit könnte man also z.B. vom Jungfernstieg bis hinter Quickborn nach Ellerau oder Tanneneck etc. fahren. Im VRR entspräche dies entfernungstechnisch in etwa der Strecke Düsseldorf - Mönchengladbach, dafür müßten sie allerdings nicht das Ticket für 77,20 € besitzen, sondern je nach Option (unterschiedliche weitere Netzabdeckung) eines für 160,- € oder 203,55 € (dies ist aufgrund der Abdeckung am ehesten mit dem gewählten Hamburger Ticket vergleichbar). Auch in anderen Bereichen kenne ich gerade den VRR und den HHV durch häufige Nutzung ganz gut und kann nur sagen: entgegen der Behauptung des "Vergleiches" ist der HVV in fast allen Fahrticketoptionen ganz erheblich viel günstiger als der VRR.
fabi.c 19.06.2019
4. Ich bin ein...
Ich bin ein Hamburger Verkehrs Verbund Kunde. Für die 9:00 Uhr Tageskarte zahle ich 6,35 €. Ich Kann den ganzen Tag Kreuz und quer in Hamburg und sogar zum Teil in Schleswig-Holstein und Niedersachsen fahren. ADAC hat wohl [...]
Ich bin ein Hamburger Verkehrs Verbund Kunde. Für die 9:00 Uhr Tageskarte zahle ich 6,35 €. Ich Kann den ganzen Tag Kreuz und quer in Hamburg und sogar zum Teil in Schleswig-Holstein und Niedersachsen fahren. ADAC hat wohl Äpfeln mit Birnen verglichen und so kann man auch für freie Fahrt für freie Bürger werben. Da wird wieder fürs Auto fahren geworben,weil ja ÖPNV zu teuer ist.
stephanschn 19.06.2019
5. Leistung
unabhängig von der berechtigten Kritik an den Vergleichskriterien: die Platzierung der Köner Verkehrsbetriebe erscheint mir erstaunlich und bemerkenswert - von der bedienten Fläche her sicherlich ganz unten anzusiedeln und dazu [...]
unabhängig von der berechtigten Kritik an den Vergleichskriterien: die Platzierung der Köner Verkehrsbetriebe erscheint mir erstaunlich und bemerkenswert - von der bedienten Fläche her sicherlich ganz unten anzusiedeln und dazu mit einer SEHR beschedenen Leistung im Angebot. Die Ubahn steht meistens mehr als sie fährt um Gegenverkehr abzuwarten und wenn es dann endlich weitergeht kreischen die Wagen im Schritttempo in engen Tunnelkurven das man kaum sein eigenes Wort versteht. Die Taktung ist verglichen mit anderen Großstädten eine Zumutung. Im Berufsverkehr sind die Bahnen unfassbar überfüllt. Wie die KVB ihre Preise in Relation zu den anderen Städten und dem Angebot rechtfertigen will bleibt ein Rätsel. Wenn ich mal wieder ein paar Tage das öffentliche Netz und insbesondere die Ubahn in Berlin nutzen konnte kann ich mich nur wundern. Vielleicht das überproportionale Selbstbewusstsein der Kölner oder das schamlose Ausnutzen des ebenso überdurchschnittlichen Lokalpatriotismus - nachdem Motto der Kölner ist besonders leidensfähig und hat ja den schönen Dom zum Trost

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