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Politik

Kandidaten für Parteivorsitz

Sie wollen die SPD führen

Zwei Monate hat es gedauert, jetzt steht die Bewerberriege: Acht Frauen und neun Männer kandidieren für den SPD-Vorsitz. Das sind sie - und so stehen ihre Chancen.

Britta Pedersen/ Jörg Carstensen/ Monika Skolimowska/ Peter Endig/ DPA

Ralf Stegner und Gesine Schwan, Michael Roth und Christina Kampmann, Olaf Scholz und Klara Geywitz, Petra Köpping und Boris Pistorius

Montag, 02.09.2019   15:09 Uhr

Die Castingtour der SPD beginnt am Mittwochabend in Saarbrücken. Um 18 Uhr präsentieren sich die Kandidatenteams für den Parteivorsitz im Congress Centrum Saar, bei der ersten von insgesamt 23 Regionalkonferenzen. Die Tour endet am 12. Oktober in München.

Damit geht das Rennen um die Nachfolge von Andrea Nahles in eine entscheidende Phase. Vor drei Monaten hatte die erste Vorsitzende der SPD ihren Rückzug erklärt. In einem Verfahren über fünf Monate wollen die Genossen nun eine neue Parteispitze bestimmen.

Nach den Regionalkonferenzen stimmen die rund 435.000 SPD Mitglieder ab. Das Ergebnis soll am 26. Oktober präsentiert werden. Bekommt kein Team oder Einzelbewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen, gibt es eine Stichwahl. Formell gewählt wird die neue SPD-Führung beim Parteitag Anfang Dezember.

Zwei Monate hatten die Bewerber Zeit, sich für eine Kandidatur zu entscheiden. In einem zweiten Schritt mussten sie von fünf Unterbezirken, einem Bezirk oder einem Landesverband nominiert werden. Acht Teams und ein Einzelbewerber haben laut Wahlvorstand der SPD die Kriterien erfüllt. Wie stehen sie zur Großen Koalition? Und wie sind ihre Chancen?

Das sind die Bewerber:

cte

insgesamt 20 Beiträge
vormensch1 02.09.2019
1. Überzeugt
hat mich bis jetzt nur Pistorius. Der würde Stimmen in der Mitte holen, um danach dann von den eigenen Leuten abgesägt zu werden. Wie gehabt. Also Hände weg von der SPD!
hat mich bis jetzt nur Pistorius. Der würde Stimmen in der Mitte holen, um danach dann von den eigenen Leuten abgesägt zu werden. Wie gehabt. Also Hände weg von der SPD!
pvonwerther 02.09.2019
2. DIE Führungs)- Krise der SPD !!!
Ob auch ein perfektes , neues DUO des Parteivorsitzes die tiefste Krise der SPD seit Bestehen , diese beenden könnte, mag bezweifelt werden ! Der Hauptgrund des Niedergangs der ältesten Partei Deutschlands liegt nicht primär [...]
Ob auch ein perfektes , neues DUO des Parteivorsitzes die tiefste Krise der SPD seit Bestehen , diese beenden könnte, mag bezweifelt werden ! Der Hauptgrund des Niedergangs der ältesten Partei Deutschlands liegt nicht primär im Personal ; nein es ist das Schröder Erbe vom Neo-Liberalismus und damit der Wegfall der Arbeiterschaft als Hauptklientel ! Die Qual der Wahl haben die fast 1/2 Millionen PARTEIMITGLIEDER : Scholz der Finanzminister und Schröder-Gehilfe; wie soll mit diesem , der noch heute die Agenda 2020 gut findet, ein (neuer) Blumentopf gewonnen werden (da ist die CDU das bessere Original ) KÖNNEN ??? Oder Frau Schwan , die Schön-Geist-in , welche noch nie ein politisches Amt inne hatte und in den Parteimühlen recht schnell unter die Räder käme (da sind die Grünen die besseren) ! Die SPD verbleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum bitteren Ende in der GroKo und das ist unabhängig vom neuen Führungs-Duo ... Quo Vadis SPD ???
urbanism 02.09.2019
3. keiner strahlt Macher Qualitäten aus
Naja, im Anbetracht dass früher niemand nach den Kandidaten gekräht hat in der SPD und keiner irgendwelche "Macher" Qualitäten ausstrahlt, ist es letztendlich egal wer es macht. die Talfahrt wird nicht aufgehalten [...]
Naja, im Anbetracht dass früher niemand nach den Kandidaten gekräht hat in der SPD und keiner irgendwelche "Macher" Qualitäten ausstrahlt, ist es letztendlich egal wer es macht. die Talfahrt wird nicht aufgehalten werden. Traurig, dass eine Volkspartei keine besseren Kandidaten mehr aufgestellt bekommt. Das ist das Ergebnis jahrzehnter langer Cliquenwirtschaft wo die Parteichefs im engsten Kreis ausgekungelt und gesetzt wurden und die Mitglieder aus Demut nur noch abgenickt haben
Schartin Mulz 02.09.2019
4. nunja,
reißt einen nicht zu Begeisterungsstürmen hin. Aber wenn man bedenkt, dass die CDU sich nur zwischen Merz und AKK entscheiden durfte, sieht das doch wieder gar nicht so schlecht aus. Dass man die Kandidaten nur im Tandem [...]
reißt einen nicht zu Begeisterungsstürmen hin. Aber wenn man bedenkt, dass die CDU sich nur zwischen Merz und AKK entscheiden durfte, sieht das doch wieder gar nicht so schlecht aus. Dass man die Kandidaten nur im Tandem wählen kann, ist aber immer noch ein grotesker Fehler. Sollte Scholz, was die Basis verhüten möge, gewinnen, käme automatisch auch Frau Geywitz ins Amt, die kein Schwein kennt. Und die vermutlich, würde sie allein gegen die anderen Frauen kandidieren, keine Chance hätte.
archivdoktor 02.09.2019
5. Super
Drücke dem Team Stegner-Schwan die Daumen = Ralf & Gesine, das ist ein Traumduo!! Liebe SPD-ler: bitte wählt diese beiden Sympathieträger, denn nur mit ihnen geht es mit eurer Partei wieder aufwärts!
Drücke dem Team Stegner-Schwan die Daumen = Ralf & Gesine, das ist ein Traumduo!! Liebe SPD-ler: bitte wählt diese beiden Sympathieträger, denn nur mit ihnen geht es mit eurer Partei wieder aufwärts!

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