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Reise

Hurrikan "Irma"

Auswärtiges Amt mahnt zur Vorsicht bei Karibik-Reisen

Der Hurrikan "Irma" hat Teile der Karibik schwer verwüstet. Nun hat das Auswärtige Amt Urlauber dazu aufgefordert, sich genau zu überlegen, ob eine Reise in die Region unbedingt erforderlich ist.

REUTERS

Hurrikan-Folgen in Sint Maarten

Freitag, 15.09.2017   17:00 Uhr

Die Karibikinseln Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba sind durch den Hurrikan "Irma" schwer beschädigt worden. So schwer, dass das Auswärtige Amt Urlaubern rät, "die Notwendigkeit und Möglichkeit eines Besuchs und die aktuelle Situation genau zu prüfen".

Außerdem sei den Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt Folge zu leisten, heißt es auf der Website des Auswärtigen Amts. Die niederländischen Behörden weisen darauf hin, dass aktuell kein ziviler Flugverkehr zu den Inseln besteht.

Den Angaben zufolge werden die Stromversorgung und Infrastruktur vielerorts noch einige Zeit eingeschränkt bleiben, die sanitären Bedingungen könnten darunter leiden. Die Aufräumarbeiten würden lange Zeit in Anspruch nehmen. Informationen der zuständigen niederländischen Behörden gibt es in englischer Sprache unter der Telefonnummer +31 2020 51 351.

Der schwere Tropensturm "Irma" hatte große Teile der Karibik verwüstet. Die Inselgruppe Florida Keys wird vermutlich für mehrere Wochen nicht bewohnbar sein, auch Kuba und der US-Bundesstaat Georgia wurden schwer verwüstet. Es gab Dutzende Todesopfer.

kry/dpa

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