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Reise

Bilanz des Luftfahrtgipfels

Mit 25 Maßnahmen gegen das Flugchaos

Der Sommer bescherte Flugpassagieren in Deutschland massive Verspätungen und auch Ausfälle. Jetzt soll alles besser werden, beschlossen Wirtschaft und Politik auf einem Gipfel in Hamburg.

DPA

Terminalräumung am Frankfurter Flughafen (August 2018)

Freitag, 05.10.2018   14:36 Uhr

Mehr Fluglotsen, raschere Passagierkontrollen, dazu "Autobahnen der Lüfte": Beim Luftfahrtgipfel in Hamburg haben Wirtschaft und Politik Maßnahmen beschlossen, um Verspätungen und Flugausfälle zu verringern.

Eine Situation wie in diesem Sommer dürfe sich nicht wiederholen, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). "Ich werde es nicht akzeptieren, dass es nochmals zu einer derartigen Anhäufung von technischen Problemen, Verspätungen und Abfertigungsproblemen kommt."

In diesem Jahr und besonders in der Hauptreisezeit im Sommer mussten die Fluggesellschaften wegen Sicherheitspannen, Streiks und Personalmangel Hunderte Flüge streichen. Viele Maschinen starteten und landeten mit Verspätungen. Die Zahl der betroffenen Passagiere war deutlich höher als im Vorjahr. Dazu kommen langfristige Probleme wie steigende Fluggastzahlen insgesamt und Extremwetterlagen, wie Scheuer in Hamburg sagte.

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Sicherheitsalarme und Stromausfall: Flughäfen im Chaos

Der Luftfahrtgipfel habe daher insgesamt 25 Maßnahmen vereinbart. "Wir können Luftverkehr, und das wollen wir unter Beweis stellen", sagte der Minister:

Die Flughäfen sollen laut Abschlusserklärung

Die Airlines sollen

Bund und Länder wollen laut Abschlusserklärung

Eingeladen zu dem Gipfel hatte Hamburg, das derzeit den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz hat. Teilnehmer waren neben Scheuer etwa Lufthansa-Chef Carsten Spohr, der Chef der Deutschen Flugsicherung, Klaus-Dieter Scheurle, sowie der Chef der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens, Stefan Schulte.

Hamburgs Regierender Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte nach dem Treffen, es werde nicht so sein, "dass wir ab morgen keine Verspätungen mehr haben". Das Ziel, Verspätungen und Ausfälle zu verringern, könne aber gemeinsam erreicht werden.

Scheuer kündigte ein Folgetreffen vor dem Sommerflugplan im März kommenden Jahres an. So solle auch das "Monitoring" verbessert werden - "wir wollen immer wieder nachfragen, wo es hakt, und wo es Verbesserungen gibt".

abl/AFP

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