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Reise

Urlaub versus Fremdenverkehr

Wer in Deutschland kann Tourismus?

Urlaub in Deutschland boomt wie nie. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit: Metropolen und ausgewählte Regionen können Tourismus, doch in vielen Gegenden gibt es statt Urlaub Fremdenverkehr.

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Seebrücke von Sellin, Rügen

Dienstag, 30.08.2016   15:18 Uhr

Berlin brummt, in Köln ist im Advent Englisch das zweithäufigste Idiom. Und natürlich ist es manchmal schwer, auf Heidelbergs Brücken, rund um Neuschwanstein oder in Münchens Brauhäusern Menschen zu finden, die keine asiatische Sprache sprechen. Deutschland, früher eine Art Notreiseziel, wenn die Urlaubskasse zu knapp war, liegt bei Urlaubern aus In- und Ausland im Trend.

Rein statistisch zumindest: Der Deutsche Tourismusverband erwartet ein Rekordjahr. Die Branche rechnet mit einem Plus von vier Prozent bei den Übernachtungen - das entspreche einem Wachstum von 17,4 Millionen auf insgesamt 453,7 Millionen Übernachtungen.

Klingt gut, aber in Wahrheit profitieren davon immer die gleichen Metropolen und Regionen. An weiten Teilen des Landes geht der Boom vorbei - oft, weil man dort einfach nicht weiß, womit man Touristen locken kann.

Oft mangele es schlicht an der Vermarktung, wie die Sprecherin des Deutschen Tourismusverbands, Sarah Mempel, erläutert. Das "Kirchturmdenken" müsse weg: Ein Kirchturm allein mache nämlich noch kein touristisch erfolgreiches Ziel. Im Klartext: Urlauber erwarten mehr als Gegend und Baudenkmäler - sie wollen Leben und Urlaubsgefühl.

Dazu gehört auch, dass man Besucher nicht zu Fremden erklärt und entsprechend behandelt. Regionen, die damit Erfahrung haben oder wo der Besuch von auswärts sogar Teil der Tradition ist, tun sich da merklich leichter. Wer Gäste will und sie auch bekommt, muss sich eben darum bemühen.

Im Überblick: Welche Regionen in Deutschland schon Tourismus können - und wo man eher noch Fremdenverkehr pflegt.

Deutschlands Küsten: streifenweise Urlaubszone

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Norderney: am Außenrand Sandstrand

Deutschlands Küsten an Ost- und Nordsee laufen traditionell gut. In Schleswig-Holstein legte die Ostseeregion im ersten Halbjahr um 6,5 Prozent auf 4,97 Millionen Übernachtungen zu. Das Urlaubsziel Nordsee schaffte ein Plus von 3,8 Prozent auf 3,7 Millionen. Auch Mecklenburg-Vorpommern - sonst eher eines der wirtschaftlich schwächeren Bundesländer - profitiert vom boomenden Tourismus. Im gesamten Jahr wird mit 30,5 Millionen Übernachtungen ein Rekord erwartet.

Innerhalb des Landes gibt es aber Unterschiede: Während die Küste enorm gefragt ist, gab es im ersten Halbjahr im Binnenland leichte Rückgänge - obwohl es etwa mit der Mecklenburgischen Seenplatte und vielen Schlössern sowie Herrenhäusern attraktive Reiseziele gibt. Mecklenburg-Vorpommern habe im Binnenland noch Nachholbedarf beim Marketing, teilweise auch beim Angebot - etwa beim Radwegenetz -, stellt der Landestourismusverband fest.

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Eissegler auf der Müritz (Mecklenburgische Seenplatte): Eigentlich auch im Winter ein Ziel

Blick nach Osten: Mal klappt's, mal nicht

Eingelegte Gurken, Kahnfahrt und Heimatfeste der sorbischen und wendischen Minderheit - damit wirbt der Spreewald seit Jahren. Das Unesco-Biosphärenreservat zählt mit seinem kleinteiligen Wassernetz zu den beliebtesten Zielen in Brandenburg. Und es kommen immer mehr Touristen - aus dem In- und dem Ausland. Die Zahl der Übernachtungen stieg im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund elf Prozent, wie der Tourismusverband Spreewald mitteilt. Viele Berliner machen einen Abstecher in die Region, auch ein Pluspunkt.

Anders sieht es dagegen noch in Südbrandenburgs Grenzgebiet zu Polen aus: Die Region kann vom derzeitigen Boom nicht wirklich profitieren. Und das, obwohl der Spreewald als beliebtes Ausflugsziel gar nicht so weit weg ist.

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Klappt auch: Der Spreewald ist vor allem für Berliner eine nahe Erholungszone

Woran liegt das? Der Tourismusverband Niederlausitz nennt als einen Grund, dass es an einem großflächigen und länderübergreifenden Marketingkonzept für die Lausitz fehle. Ansätze seien aber da: Seit Jahresanfang gebe es eine neue Radwanderkarte, an der mehrere Tourismusverbände aus Brandenburg und Sachsen zusammengearbeitet hätten.

Ruhrgebiet und Altmark: Events als Anschubhilfe?

Dass das Ruhrgebiet mehr ist als Kohle und Stahl, hat sich spätestens im Kulturhauptstadtjahr 2010 herumgesprochen: Kunst auf alten Abraumhalden, Theater in stillgelegten Industriehallen, malerische Altstädte, moderne Hafenlogistik. Seit 2001 wartet der größte Ballungsraum Deutschlands außerdem mit einer Welterbestätte auf: Zeche und Kokerei Zollverein. Jährlich besuchen 1,5 Millionen Menschen das weitläufige Industriedenkmal.

Vor allem für Kurzreisen ist die Region beliebt, im Schnitt bleiben Gäste zwei Tage. Im ersten Halbjahr zählten Statistiker mehr als 3,1 Millionen Übernachtungen, 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum - eine Erfolgsgeschichte: Dass man Koks zu Kultur veredeln könnte, glaubte noch vor wenigen Jahren kaum ein Kumpel.

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Zeche Zollverein: Industriebrache wird Kulturgut

Aber nicht in allen Regionen funktioniert es, dass man sich nach einem Event wie dem Kulturjahr bei Touristen dauerhaft etabliert: In der Altmark in Sachsen-Anhalt jedenfalls hoffen Touristiker, dass der Effekt der Bundesgartenschau (Buga) nachwirkt. "Klar war 2015 mit der Schau ein Ausnahmejahr", gibt die Geschäftsführerin des Tourismusverbands Altmark, Mandy Hodum, zu. Sie seien mit dem Jahr bisher aber zufrieden.

Die strukturschwache Region gehörte dank der Buga in Sachsen-Anhalt und Brandenburg 2015 mit einem Übernachtungsplus von 20 Prozent zum Spitzenreiter beim Gästezuwachs in Sachsen-Anhalt. Was davon bleiben wird? Mal sehen.

Die Mittelgebirge: Der eine kann's, der andere nicht

Harz, Rhön, Erzgebirge - in den Mittelgebirgen Deutschlands läuft es unterschiedlich. Das Sauerland konnte im vergangenen Jahr bei den Gästezahlen mit 5,5 Prozent auf 2,4 Millionen einen kräftigen Zuwachs verbuchen (wegen des miesen Winters durchaus eine Überraschung). Mehr als 450.000 von ihnen kamen aus dem Ausland, vor allem aus den Niederlanden und Belgien.

Der Trend zur Kurzreise setzte sich fort: Im Schnitt blieben die Urlauber 3,1 Tage. Gerade Gäste aus den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr kämen beispielsweise an den Brückentagen und verlängerten Wochenenden, "um schnell mal raus ins Grüne zu fahren", heißt es bei Sauerland-Tourismus.

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Holländische Alpen: Das Sauerland gilt vor allem als idealer Ort, Skifahren zu lernen.

Oder eben ins Weiße. Da mussten die Sauerländer in den vergangenen zwei Jahren allerdings massiv mit Schneekanonen nachhelfen: Ein guter Teil des Tourismusgeschäftes läuft in den "holländischen Alpen" im Winter. Die aber sind immer weniger schneesicher - mittelfristig werden auch die Wintersport-Hochburgen (107 Kilometer Abfahrtpisten, 115 Skilifte) um Willingen, Winterberg und Schmallenberg alternative Konzepte brauchen.

Im Vergleich der Mittelgebirgsregionen steht das Sauerland trotzdem prächtig da. In anderen Regionen ist die Entwicklung - Nomen est Omen - eher mittelmäßig. Die Touristiker in den südniedersächsischen Mittelgebirgen sind mit dem Jahr bisher zwar ganz zufrieden.

Von einem Boom könne aber keine Rede sein, heißt es bei den Verbänden im Harz und im Weserbergland. "Wir verzeichnen eine Steigerung der Übernachtungszahlen zwischen zwei und drei Prozent", sagt die Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes HVV, Carola Schmidt. Das sei ganz erfreulich, bewege sich aber im Bereich der üblichen Schwankungen. Eine außergewöhnliche Entwicklung könne sie jedenfalls nicht erkennen.

Die einzige Besonderheit sei vielleicht, dass nach übereinstimmenden Berichten aus vielen Tourismusorten mehr Gäste aus Holland und Dänemark in den Harz kommen als in früheren Jahren. "Das Interesse am Inland ist groß", sagt die Geschäftsführerin des Weserbergland-Tourismus, Petra Weniger. "Unsere Zuwächse sind aber nicht so, dass man von einem Boom sprechen kann." In diesem Jahr liege das Plus bei den Übernachtungen bisher bei gut zwei Prozent. "Wir sind zufrieden, aber nicht euphorisch."

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Eifel: Maare (Vulkankrater-Seen), Wälder und jede Menge Gegend

Durchwachsen fällt auch das bisherige Saison-Fazit in den Mittelgebirgsregionen von Rheinland-Pfalz aus. Zuwächse verzeichnen die Statistiker vor allem in den Flussregionen (Mosel, Ahr), während es im Herzstück sogar abwärts geht: Die Eifel, eine Hochburg der Fremdenzimmer-Kultur, verzeichnet Besucherrückgänge. Die Zahl der Übernachtungen sank im Jahresvergleich um satte 7,1 Prozent. Was auch am durchwachsenen Sommer liegt: Die größten Rückgänge zählt man bei den Camping-Übernachtungen. Trotzdem: Die Region tut sich seit Langem schwer.

Die Metropolen: Stadt statt Land geht immer

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Läuft: Berlin.

Man kann, muss aber nicht immer nur auf Berlin schauen. Auch "Hypezig" macht seinem Namen alle Ehre. In der als hip geltenden Stadt Leipzig wächst nicht nur die Bevölkerung, sondern auch bei den Besucherzahlen geht es seit einigen Jahren aufwärts. Touristenbusse rollen durch die Straßen, die Hotels zu Kongressen sind voll.

Für 2015 vermeldete die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) mit rund 2,83 Millionen Übernachtungen den zehnten Gästerekord in Folge. Auch das erste Halbjahr 2016 lief gut, LTM-Chef Volker Bremer liebäugelt schon mit der Drei-Millionen-Marke. Es wäre eine Verdoppelung in gut zehn Jahren.

Auch anderswo boomen Städtetrips. Beispiel Hessen: Im ersten Halbjahr zählten Hotels und Pensionen so viele Übernachtungen wie nie. Rund 15,5 Millionen waren es nach Angaben des Statistischen Landesamts. Grund für die steigenden Zahlen sind besonders die vielen Geschäftsreisenden nach Frankfurt und ins Rhein-Main-Gebiet.

"Die Städte boomen, das Wachstum auf dem Land ist weniger stark", sagt Herbert Lang, Leiter des Tourismusmarketings der Hessen Agentur.

Gesegneter Süden: So, wie sich Ausländer das vorstellen

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Schloss Neuschwanstein: Das weiß man schon von Disney, das Häuser in Deutschland so aussehen.

Deutschlands Süden hat es leichter als viele andere Regionen, denn fast nur dort kommen Klischeesucher auf ihre Kosten: Bayern und Baden-Württemberg kommen der Vorstellung nahe, die Besucher aus dem Ausland von Deutschland haben.

Kühe vor Alpenpanorama - so sehen darum viele Postkarten aus Bayern aus. Und das hat Erfolg: Für das erste Halbjahr meldete das Statistische Landesamt knapp 16 Millionen Gästeankünfte und 41 Millionen Übernachtungen, etwa fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Beliebteste Ziele? Oberbayern und München sowie Schwaben mit dem Allgäu und Niederbayern mit dem Bayerischen Wald. Im verregneten Juni mussten einige Regionen zwar Einbußen hinnehmen, ein Grund dafür lasse sich aber schwer benennen, da die Urlauber häufig längerfristig buchen und der Einfluss kurzfristiger Wetterentwicklungen eher begrenzt sei, sagte eine Sprecherin der Bayern Tourismus Marketing GmbH.

Neben dem Trend zu kürzeren und dafür häufigeren Reisen komme Bayern auch das Interesse ausländischer Touristen zugute: Im langfristigen Zehnjahresvergleich war Bayern vor allem bei Urlaubern aus den USA, aus den Niederlanden und der Schweiz gefragt.

Weiter westlich liegt der Nordschwarzwald. Auch dort trifft man heute mehr Tagesgäste, die 14-Tage-Urlauber gibt es kaum noch. In den Grandhotels der Schwarzwaldhochstraße über Baden-Baden stiegen einst gekrönte Häupter ab. Schon Ende des 19. Jahrhunderts waren sie erste Adressen für Adlige und vermögende Bürger.

Doch das war einmal. Das Schlosshotel Bühlerhöhe ist die letzte verbliebene Luxusherberge an der Schwarzwaldhochstraße mit Aussicht auf Wiederbelebung. Doch das Hotel ist seit fast sechs Jahren geschlossen. Der neue Eigentümer aus Kasachstan will es wieder aufmöbeln - doch wann das Hotel neu öffnet, ist völlig ungewiss.

dpa/pat

insgesamt 14 Beiträge
ChDante 30.08.2016
1. Auf der Terasse gibt's nur Kännchen
Auch wenn wir immer über die gespielte Freundlichkeit in den USA lächeln, können wir hier mal was lernen. Gestresste Dienstleister/innen tragen nicht zur Erholung bei, und "Going the extra mile" (nicht unbedingt [...]
Auch wenn wir immer über die gespielte Freundlichkeit in den USA lächeln, können wir hier mal was lernen. Gestresste Dienstleister/innen tragen nicht zur Erholung bei, und "Going the extra mile" (nicht unbedingt vereinbar mit deutschen Starsinn), macht den Unterschied zwischen "wegfahren" und "Urlaub machen".
spon-facebook-1261351808 30.08.2016
2. Deutsche Provinz!
Wen wundert es? Welcher Ausländer will schon in Sachsen etc. Urlaub machen bei diesem politischem Klima und der Willkommenskultur dort? Weltoffen im positiven Sinne sind doch wirklich nur noch die Metropolen...
Wen wundert es? Welcher Ausländer will schon in Sachsen etc. Urlaub machen bei diesem politischem Klima und der Willkommenskultur dort? Weltoffen im positiven Sinne sind doch wirklich nur noch die Metropolen...
sowasnettes 30.08.2016
3. Deutschland versus Frankreich
Nachdem ich in Marseille am Bahnhof mindestens 10 Militärs begegnet bin, die mit Maschinenpistolen posierten fand ich das Wochenende an der Ostsee sehr erfrischend. Aber irgendwie überkommt mich auch dort nicht das [...]
Nachdem ich in Marseille am Bahnhof mindestens 10 Militärs begegnet bin, die mit Maschinenpistolen posierten fand ich das Wochenende an der Ostsee sehr erfrischend. Aber irgendwie überkommt mich auch dort nicht das Sicherheitsgefühl. Ich habe den Eindruck einer künstlichen Entspannung und Freude. Alles Bunte und Fröhliche wirkt auf mich in diesem geopolitischen Kontext seltsam grotesk. Es ist doch nur eine Frage der Zeit bis das nächste Attentat kommt. Diese Ruhe in Deutschland überrascht mich nachdem ich drei Wochen im hoch ängstlichen, paranoiden Frankreich verbracht habe. Am Mittelmeer hingen überall Schilder "Wenn sie etwas sehen, wählen Sie die 17". Im Zug hatten Passagiere Angst vor einem leeren Karton, der Zug wurde gar deswegen angehalten. Und in Deutschland? Tja, hier fährt man zusammengepfercht mit der Deutschen Bahn. Kein Polizist, niemand der auch nur für den Anschein von Sicherheit sorgen würde. Ich befürchte, das wird sich alles sehr bald ändern. Derweil: ich werde mein Leben nicht ändern und ich bin beeindruckt vin der Ruhe der Deutschen hier (und in Frankreich aber da lag es wohl eher daran, dass sie nicht verstanden haben, dass alle ängstlich waren).
das3023 30.08.2016
4. schön, aber politisch untragbar
sind viele Regionen im Osten Deutschlands. Ich habe aber keine Lust irgendwo Urlaub zu machen, wo an jedem Laternenpfahl NPD-Plakate hängen. AfDler Vorurteile und Ängste schüren und aggressive Menschen sich zu Demonstrationen [...]
sind viele Regionen im Osten Deutschlands. Ich habe aber keine Lust irgendwo Urlaub zu machen, wo an jedem Laternenpfahl NPD-Plakate hängen. AfDler Vorurteile und Ängste schüren und aggressive Menschen sich zu Demonstrationen zusammen rotten oder gleich Unterkünfte von Hilfesuchenden anzünden. Wie soll ich das meinen Kindern erklären, dass man solche Menschen durch unsere Urlaubskasse unterstützt? Wie soll ich da angstfrei Urlaub machen und meine Kinder alleine zum Eisladen schicken? Ich habe keine Angst vor den "Fremden" sondern Angst vor den Einheimischen, die sich berufen fühlen, unsere Grundwerte zu zertrümmern. Solange die Stimmung so ist, werde ich in solchen Regionen keinen Urlaub machen!
Thorongil 30.08.2016
5. Schwarzwaldhochstraße Ende des 19. Jahrhunderts
Das erste Teilstück der Schwarzwaldhochstraße stammt aus dem Jahr 1930.
Das erste Teilstück der Schwarzwaldhochstraße stammt aus dem Jahr 1930.

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