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Reise

Surferstrände, Boutique-Hotels, Rooftop-Bars

Tipps für den perfekten Sydney-Trip

Am Strand, im Park, auf Dachterrassen: In Sydney wird Freizeit gefeiert. Hier sind die besten Tipps der Reiseexpertin Elfi Gilissen.

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Freitag, 28.12.2018   06:15 Uhr

Zur Person

Wie gelingt in Sydney der perfekte Start in den Tag?

Die Sydneysider sind fitnessverrückt, man kann sich ihr Lebensgefühl ganz einfach erjoggen. Also die Laufschuhe auspacken - und gleich morgens rauf auf den sechs Kilometer langen Küstenpfad von Bondi nach Coogee. Der ist dank diverser Steigungen anspruchsvoll, liefert aber eine grandiose Aussicht auf den Südpazifik.

Und wenn man lieber schwimmen geht?

Ab in den North Sydney Olympic Pool. Wer hier unter freiem Himmel seine 50-Meter-Bahnen zieht, kann die Harbour Bridge und Sydneys Skyline bestaunen. Bei Sonnenuntergang badet man hier in den bunten Lichtern des angrenzenden Vergnügungsparks.

Was darf man in Sydney wirklich nicht verpassen?

Das Opernhaus - aber bitte von innen! Auch wenn Sie kein Fan großer Arien sind, sollten Sie rechtzeitig vor Ihrer Australien-Reise das Programm studieren und Karten für ein Ballett, Konzert oder Musical in dem Wahrzeichen buchen. Gut zu wissen: Es gibt in dem Prachtbau des dänischen Architekten Jørn Utzon sogar Zirkusvorführungen, Kabarett und Popkonzerte. Günstigere Last-Minute-Tickets gibt es eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn für Studenten und für alle unter 30 Jahren.

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Sydney: Shopping, Strände - und natürlich Cricket

Shopping in Sydney - wohin zum Geld ausgeben?

Die Ladenketten entlang der Pitt Street Mall können Sie links liegen lassen. Tolle kleine Klamottengeschäfte gibt es in der Oxford Street im Stadtteil Paddington. Wer Vinyl und neue Deko-Lieblinge sucht, findet sie in der Crown Street im Szeneviertel Surry Hills, am besten auf dem Abschnitt zwischen Devonshire und Albion Street. Schmuckstücke mit echten Perlen gibt es bei Paspaley am Martin Place - es ist der Laden des ältesten australischen Perlentaucher-Unternehmens. Extrem schön, extrem teuer.

Sydney ist ohnehin kein Low-Budget-Reiseziel. Wo kann man günstig übernachten?

Die Jugendherbergen sind schlicht, sauber und bezahlbar - und eine bietet sogar Hafenblick: das Sydney Harbour YHA im Stadtteil The Rocks. Ein eigenes Café sowie Pool und Mini-Kino gibt es im Sydney Central YHA. Und für Bahn-Nostalgiker sollte es das Sydney Railway Square YHA sein - dort schläft man in umgebauten Eisenbahnwaggons.

Noch schöner schläft es sich in Sydney aber...

...im Dive Hotel am Coogee Beach. Von den schlicht gestalteten Zimmern haben einige Meerblick. Den müssen Gäste mit mehr als 300 australischen Dollar pro Nacht allerdings auch teuer bezahlen. Wer nicht in der Hochsaison reist, bekommt ein normales Zimmer für knappe 130 Dollar.

Hunger? Durst? Diese Adressen müssen Sie kennen:

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Wohin am Abend?

In eins von Sydneys vielen Corner Pubs mit Livemusik. Kaum ein Tourist verirrt sich in das Bald Rock Hotel in Rozelle, wo am Samstagabend und Sonntagnachmittag unentdeckte Talente auftreten. Auch toll: The Horse in Surry Hills. Hier gibt's gute Livemusik und kühles Craft-Bier.

Und von wo hat man nachts den schönsten Blick auf die Stadt?

Von der Rooftop-Bar des Glenmore Hotels im Stadtteil The Rocks. Bei einem Pimms oder einem Pure Blonde Cider bestaunt man die Bürotürme des Central Business District - und das segelförmige Dach der Sydney Opera. Mein Favorit: die sich drehende O Bar im 47. Stockwerk des Australia-Square-Gebäudes. Zwar muss man hier 19 Dollar für einen Frosé berappen - das ist ein Eis-Cocktail aus Rosé-Sekt und frischer Grapefruit - aber der Sonnenuntergang ist unvergesslich.

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Silvester in Sydney - wo ist der Start ins neue Jahr am schönsten?

Im Barangaroo Reserve, einer erhöhten Parkanlage im Hafen, in den Royal Botanic Gardens am Rande des Opernhauses oder auf einem Boot, das um Mitternacht durch die Bucht schippert. Allerdings sind die Tickets dafür schon Monate vorher ausverkauft - die Silvesternacht will gut geplant sein. Wer nichts gebucht hat, der sollte mit der Fähre nach Balmain East fahren und sich dort entlang des Wassers postieren - von da hat man die perfekte Aussicht auf das Feuerwerk.

Man hat Sydney nicht verstanden,...

...wenn man nicht mindestens einmal eine Partie Cricket oder Rugby im Sydney Cricket Ground am Rande des Vororts Paddington besucht hat. Die Fans treffen sich hier wie bei einem großen Familienpicknick, bei dem die Kühlbox voller Snacks nicht fehlen darf.

Preisabfragezeitpunkt:
15.12.2019, 03:15 Uhr
Ohne Gewähr

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Gilissen, Elfi H. M.
Reise Know-How CityTrip Sydney: Reiseführer mit Stadtplan und kostenloser Web-App

Verlag:
Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH
Seiten:
144
Preis:
12,95 €

Bei Familien wird Australien immer beliebter. Wohin mit den Kids?

Rauf auf die Fähre und ab nach Manly! Am Strand können die Kleinen buddeln und Ältere das Surfen lernen. Die Hafenschiffe halten auch am Taronga Zoo. Hier unbedingt das Baumkänguru, das Schnabeltier und den Kaninchennasenbeutler besichtigen, die es - bis auf wenige Ausnahmen - nur in Australien gibt. Einen tollen Ausblick haben die Giraffen: Sie müssen nur ihren langen Hals in Richtung Hafen drehen und schauen direkt auf Opernhaus und Harbour Bridge.

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Giraffe im Taronga Zoo

Redaktion: Julia Stanek

insgesamt 19 Beiträge
thequickeningishappening 28.12.2018
1. Nun ja
Ich 1985 mit meinem Bluesmobil gegenüber Dem Jachtclub festgelegt und bin zum Duschen reingegangen. An Weihnachten (Boxing Day is Sydney - Hobart Start). Locker tolle Millionärsversammlung (only in Australia - best Country in [...]
Ich 1985 mit meinem Bluesmobil gegenüber Dem Jachtclub festgelegt und bin zum Duschen reingegangen. An Weihnachten (Boxing Day is Sydney - Hobart Start). Locker tolle Millionärsversammlung (only in Australia - best Country in the World)!
phoenix68 28.12.2018
2. Mannoman
man könnte meinen, dass Australien bestünde aus Sydney. Es gibt so viel Schöneres zu bestaunen. Eine Großstadt ist doch wie jede andere.
man könnte meinen, dass Australien bestünde aus Sydney. Es gibt so viel Schöneres zu bestaunen. Eine Großstadt ist doch wie jede andere.
hardeenetwork 28.12.2018
3. Gute Tipps, aber
Die Besten Tipps kennt die Autorin entweder nicht, oder lässt sie klugerweise einfach weg. Denn sogenannte Geheimtipps sollten auch für die Masse geheim bleiben. Das ärgert zwar den Neugierigen, ist aber gut so :-)
Die Besten Tipps kennt die Autorin entweder nicht, oder lässt sie klugerweise einfach weg. Denn sogenannte Geheimtipps sollten auch für die Masse geheim bleiben. Das ärgert zwar den Neugierigen, ist aber gut so :-)
wjsteiner 28.12.2018
4. CO2 Probleme spielen eher keine Rolle
Sanfter Tourismus sieht anders aus. Wer glaubt, perfekte Trips nach Sydney seien sozialverträglich, sollte bitte keine moralinsauren Berichte über Klimakatastrophen mehr veröffentlichen. Leading by example! Alternativ lassen [...]
Sanfter Tourismus sieht anders aus. Wer glaubt, perfekte Trips nach Sydney seien sozialverträglich, sollte bitte keine moralinsauren Berichte über Klimakatastrophen mehr veröffentlichen. Leading by example! Alternativ lassen sich ferne Orte auch via Augmented Reality etc. erkunden.
gandalf446 28.12.2018
5.
Theoretisch ginge das, mit der Augmendet Reality, aber eben nur, wenn man selbst nicht gerne "real" reist. Man könnte es mit Auto-Fans vergleichen, denen man sagt, man könne einen Ford GT40 Mk II, wie er 66 [...]
Zitat von wjsteinerSanfter Tourismus sieht anders aus. Wer glaubt, perfekte Trips nach Sydney seien sozialverträglich, sollte bitte keine moralinsauren Berichte über Klimakatastrophen mehr veröffentlichen. Leading by example! Alternativ lassen sich ferne Orte auch via Augmented Reality etc. erkunden.
Theoretisch ginge das, mit der Augmendet Reality, aber eben nur, wenn man selbst nicht gerne "real" reist. Man könnte es mit Auto-Fans vergleichen, denen man sagt, man könne einen Ford GT40 Mk II, wie er 66 LeMans gewonnen hat, ja auch auf der X-Box bei Forza Motorsport fahren, wäre ja das gleiche - ist es aber nicht. Echt ist eben dich echt, und nicht digital. Und die Realität lässt sich (aktuell) auch durch nichts anderes ersetzen.
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