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DER SPIEGEL

KulturNick Nolte

hat alles hinter sich, was einen echten Hollywood-Haudegen auszeichnet: drei Ehen, viele alkoholbedingte Krisen und noch mehr Comebacks. Vor allem aber prägte er rund 50 Filme - darunter den Reporterthriller "Under Fire" (1983), das Liebesdrama "Herr der Gezeiten" (1991) und das Kriegsepos "Der schmale Grat" (1998). Zweimal war Nolte, 59, für einen Oscar als bester Schauspieler nominiert; mittlerweile arbeitet er auch als Produzent. Zuletzt stand Nolte in der Nähe von Potsdam für "Investigating Sex" vor der Kamera, einer Verfilmung von Protokollen der um 1930 geführten Sex-Diskurse französischer Surrealisten ("Recherchen im Reich der Sinne", SPIEGEL 20/1993). Zurzeit ist Nolte neben Sharon Stone und Jeff Bridges in den deutschen Kinos im Pferdewetten-Krimi "Simpatico" zu sehen.

DER SPIEGEL 29/2000
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