Schrift:
Ansicht Home:
Sport

Nach Unfall bei Ferrari

Verletzter Mechaniker grüßt aus dem Krankenbett

Beim Sieg von Sebastian Vettel in Bahrain wurde ein Ferrari-Mitarbeiter von Kimi Räikkönens Auto angefahren. Der Italiener liegt im Krankenhaus, gibt sich aber optimistisch.

DPA

Kimi Räikkönen in der Box

Montag, 09.04.2018   12:02 Uhr

Nach dem Unfall beim Formel-1-Rennen in Bahrain hat der verletzte Ferrari-Mechaniker die Operation überstanden. "Die Operation ist gut verlaufen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die nach mir gefragt und sich Sorgen gemacht haben", schrieb Francesco Cigarini am Montag nach dem Grand Prix in Sakhir, den Ferrari-Pilot Sebastian Vettel gewonnen hatte, auf Instagram.

Der Mechaniker war in der 36. Runde beim Boxenstopp vom Auto von Kimi Räikkönen angefahren worden, weil dem Finnen trotz laufender Arbeiten am linken Hinterrad das Zeichen zum Losfahren gegeben wurde. Dabei hatte er sich das Schien- und Wadenbein gebrochen. Auf dem Foto zu dem Instagram-Post ist Cigarini in OP-Kleidung und mit einem Gips zu sehen, der vom Fuß bis zum Oberschenkel reicht.

Surgery ok. I have to thank all the people worried for me. Nothing else, just a big thanks. Hugs! L'operazione è andata bene. Voglio ringraziare tutte le persone che hanno chiesto di me e si sono preoccupate. Solo un grande GRAZIE. Abbracci #thanks #grazie

Ein Beitrag geteilt von Francesco Cigarini (@francesco.cigarini) am

Räikkönen war wegen des missglückten Reifenwechsels ausgeschieden. Ferrari wurde von den Rennkommissaren wegen des Vorfalls zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Scuderia muss 50.000 Euro zahlen, teilte die Fia mit. Sieger Vettel sagte nach dem Rennen, er werde sich um einen Transport Cigarinis kümmern.

Formel-1-Saison 2018

  • Fahrer & Teams
  • WM-Wertungen
  • Ergebnisse & Termine
  • Liveticker
  • Rennstrecken
  • Datenbanken

krä/dpa

insgesamt 6 Beiträge
SenseSeek 09.04.2018
1. Mindeststandzeit
Ich gehe stark davon aus, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis auch in der Formel 1 eine Mindeststandzeit in der Box (von vielleicht 10 Sekunden) vorgeschrieben wird. Zu sehr häufen sich die Vorfälle mit verletzten [...]
Ich gehe stark davon aus, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis auch in der Formel 1 eine Mindeststandzeit in der Box (von vielleicht 10 Sekunden) vorgeschrieben wird. Zu sehr häufen sich die Vorfälle mit verletzten Mechanikern, losen Rädern oder schlicht vermasselten Rennen aus aussichtsreichen Positionen. Oft wird das Rennen in der Box gewonnen, aber häufig wird es auch dort verloren.
skywalkerffm 09.04.2018
2. Da auch hier der Faher
ein Signal zum losfahren bekommen wird, sehe ich nicht wie das diesen Unfall vermieden hätte??
ein Signal zum losfahren bekommen wird, sehe ich nicht wie das diesen Unfall vermieden hätte??
ferdl 09.04.2018
3. Lobenswert von Vettel....
aber sollte das nicht eigentlich selbstverständlich für Ferrari sein?
aber sollte das nicht eigentlich selbstverständlich für Ferrari sein?
SenseSeek 09.04.2018
4.
Diese Fehler passieren in erster Linie durch den immensen Zeitdruck. Ein Boxenstopp dauert heute keine 3 Sekunden mehr und nicht selten werden hierbei Rennen gewonnen oder eben verloren. Würde ein Boxenstopp einheitlich 10 [...]
Zitat von skywalkerffmein Signal zum losfahren bekommen wird, sehe ich nicht wie das diesen Unfall vermieden hätte??
Diese Fehler passieren in erster Linie durch den immensen Zeitdruck. Ein Boxenstopp dauert heute keine 3 Sekunden mehr und nicht selten werden hierbei Rennen gewonnen oder eben verloren. Würde ein Boxenstopp einheitlich 10 Sekunden dauern, wäre genügend Zeit, noch zu Prüfen, ob die Reifen richtig sitzen und erst dann die Freigabe zu erteilen. Dann würden die Rennen auch eher wieder auf der Strecke entschieden. Inzwischen gibt es ja wieder etwas mehr Überholmanöwer. Durch größere Heckflügel könnte man das Ganze zusätzlich unterstützen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
123Valentino 10.04.2018
5. @ferdl
wenn sie einen Arbeitsunfall haben , Waden und Schienbein gebrochen. Wird ihr Arbeitgeber sie im Privatjet nach Hause fliegen? Das wollte Vettel anleiern, zumindest wurde es so berichtet. Selbstverständlich ist nichts , [...]
wenn sie einen Arbeitsunfall haben , Waden und Schienbein gebrochen. Wird ihr Arbeitgeber sie im Privatjet nach Hause fliegen? Das wollte Vettel anleiern, zumindest wurde es so berichtet. Selbstverständlich ist nichts , schon garnicht in diesem Geschäft. Die Arbeitsbedingungen, dieser Leute sind kaum vergleichbar . Aber keiner zwingt sie dazu, im Gegenteil.

Verwandte Artikel

Verwandte Themen

Formel-1-Datenbank

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP