Schrift:
Ansicht Home:
Sport

Formel 1

Bremser Hamilton wird nicht bestraft

Kehrtwende bei Mercedes: Der Formel-1-Rennstall hält die Kritik am Fahrstil von Lewis Hamilton im letzten Saisonrennen für falsch. Der Brite wird somit straffrei in die kommende Saison gehen.

DPA

Mercedes-Motorsportchef

Freitag, 09.12.2016   11:54 Uhr

Motorsportchef Toto Wolff hat die direkten Anweisungen des Mercedes-Teams an Lewis Hamilton während des Formel-1-Saisonfinals in Abu Dhabi bereut. "Wir hätten anders kommunizieren müssen. Im Nachhinein hätten wir sie so fahren lassen sollen, wie sie es selbst für angemessen halten", sagte Wolff bei dem TV-Sender Sky: "In der Hitze des Augenblicks trifft man manchmal falsche Entscheidungen."

Hamilton hatte den neuen Weltmeister Nico Rosberg im anderen Silberpfeil lange ausgebremst und wollte so erreichen, dass er seinen Titel doch noch verteidigen kann. Das Team griff daraufhin ein und wies den Briten an, schneller zu fahren. Hamilton hatte Rosbergs Verfolgern mit seiner Taktik Überholmanöver ermöglichen wollen. Denn nur, wenn der Deutsche das Podest verpasst hätte, wäre ihm der WM-Titel noch zu nehmen gewesen. Dieser Plan ging jedoch nicht auf.

Damit dürfte auch entschieden sein, dass Hamilton keine Bestrafung zu erwarten hat, wie es der Aufsichtsratsvorsitzende Niki Lauda bereits vor Tagen angekündigt hat. Wolff hatte zunächst noch von teaminternen Diskussionen gesprochen. Direkt nach dem Rennen in Abu Dhabi hatte es Spekulationen gegeben, Hamilton könne sogar gesperrt werden.

krä/sid

insgesamt 46 Beiträge
palimpalimtim 09.12.2016
1. lasst se fahren die Jungs
Stallorder killt den Rennsport. Ist richtig so, dass jeder Fahre für SICH SELBER das Beste Rennergebnis rausholen muss. Der Arbeitgeber muss das wegstecken können, wenn man 2 gleichwertige Fahrer angestellt hat. Wenn man das in [...]
Stallorder killt den Rennsport. Ist richtig so, dass jeder Fahre für SICH SELBER das Beste Rennergebnis rausholen muss. Der Arbeitgeber muss das wegstecken können, wenn man 2 gleichwertige Fahrer angestellt hat. Wenn man das in Zukunft nicht möchte, dann steht Wehrlein ja schon bereit . . .
hörtauf 09.12.2016
2. Ein Armutszeugnis für Mercedes..
Wie kann man das Thema aussitzen? Hamilton hat nicht nur Rosberg in die Bredouille gebracht, sondern das ganze Team. Wäre nicht erst Vettel aufgelaufen (der sich wohlweislich aus dem möglichen Scharmützel rausgehalten hat) [...]
Wie kann man das Thema aussitzen? Hamilton hat nicht nur Rosberg in die Bredouille gebracht, sondern das ganze Team. Wäre nicht erst Vettel aufgelaufen (der sich wohlweislich aus dem möglichen Scharmützel rausgehalten hat) sondern Verstappen, wäre die Situation für Mercedes als Team außer Kontrolle geraten. Das lässt einiges an Vermutungen zu, dass im Hintergrund die Strippen sehr einseitig gezogen werden. Da hat Nico Rosberg mit dem Ausstieg anscheinend die richtige Entscheidung getroffen..
funny-smartie 09.12.2016
3. war wohl klar....
.... dass nach Rosbergs Weggang "umformuliert" wird. Sorry, Mercedes macht sich somit echt zum Windfähnchen und wird unglaubwürdig. Dies ist das Problem der Teamleitung, weil es keine klaren Regel gibt. Im Rennen [...]
.... dass nach Rosbergs Weggang "umformuliert" wird. Sorry, Mercedes macht sich somit echt zum Windfähnchen und wird unglaubwürdig. Dies ist das Problem der Teamleitung, weil es keine klaren Regel gibt. Im Rennen fahren die Fahrer "autonom" und überspitzt kann man sagen es herrscht Anarchie im Team. Nun nutzt man Rosbergs Wortwahl, der sich nicht mehr tagein tagaus diesem Kampf hingeben möchte und versucht nun als Team nochmals gegen Rosberg nachzutreten. Auf jeden Fall wird es spannend wie es mit dem Mercedes-Team weitergeht, vielleicht sollte man sich überlegen ob die richtigten Personen an den richtigen Positionen aufgestellt sind.
rudig 09.12.2016
4. naja,
das ist auch gut so, denn Hamilton ist der wahre WM! Rossberg hatte nur Glück durch den Motorschaden von Hamilton, oder war es gewollt, d.h., Sabotage!
das ist auch gut so, denn Hamilton ist der wahre WM! Rossberg hatte nur Glück durch den Motorschaden von Hamilton, oder war es gewollt, d.h., Sabotage!
frankenbaer 09.12.2016
5. Eingeknickt!
Da hat aber Wolf wieder einmal einin Kniefall vor Lauda gemacht!
Da hat aber Wolf wieder einmal einin Kniefall vor Lauda gemacht!

Verwandte Artikel

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP