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Sport

Bekanntgabe nach Schlusspfiff

Köln und Veh lösen Vertrag auf

Wenige Minuten nach der Niederlage gegen Hoffenheim hat der 1. FC Köln seine Trennung von Sportdirektor Armin Veh verkündet. Trainer Achim Beierlorzer wusste nichts von der Entscheidung.

Rolf Vennenbernd / DPA

Armin Veh

Freitag, 08.11.2019   23:06 Uhr

Gegen die TSG Hoffenheim führte der der 1. FC Köln zur Halbzeit, ging mit Gleichstand in die Nachspielzeit und verlor am Ende 1:2 (1:0) durch einen Elfmeter in der achten Minute der Nachspielzeit. Direkt nach der Partie gab der Klub die einvernehmliche Vertragsauflösung mit Geschäftsführer Armin Veh bekannt. Trainer Achim Beierlorzer erfuhr davon erst im Interview mit "Dazn".

Die Entscheidung sei "einvernehmlich" und "unabhängig" vom Ergebnis des Spiels getroffen worden, hieß es in der Mitteilung. Die sportliche Leitung des Tabellen-17. der Bundesliga übernimmt zunächst der bisherige Leiter des Lizenzbereichs, Frank Aehlig.

Bereits Ende Oktober hatte Veh verkündet, seinen am 30. Juni 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. "Armin Veh hat den Mut gehabt, seine Aufgabe beim FC in einer schwierigen Situation zu übernehmen. Er hat die gesetzten Ziele unter anderem durch den Wiederaufstieg 2019 mit dem FC erreicht", sagte Kölns Präsident Werner Wolf, der betonte, dass er sich "eine längerfristige Zusammenarbeit" mit Veh hätte vorstellen können. Es sei eine "für alle Seiten faire Lösung" gefunden worden.

Veh sagte, er hätte seinen Vertrag bei Köln gerne vollständig erfüllt, aktuell sei es aber "konsequent", die Zusammenarbeit kurzfristig zu beenden. Er sei "absolut überzeugt", dass der Klassenerhalt noch möglich sei.

mrk/sid

insgesamt 13 Beiträge
dt1700744 09.11.2019
1. Endlich.
Endlich schmeissen die Kölner Herrn Veh raus. Das tut der Seele gut - obwohl ich kein Köln-Fan bin. Herr Veh ist mehr als alles andere in erster Linie von sich selbst überzeugt, was dem Verein sehr geschadet hat. Herr Veh hielt [...]
Endlich schmeissen die Kölner Herrn Veh raus. Das tut der Seele gut - obwohl ich kein Köln-Fan bin. Herr Veh ist mehr als alles andere in erster Linie von sich selbst überzeugt, was dem Verein sehr geschadet hat. Herr Veh hielt ich zu Anfang seiner Karriere für einen guten Trainer, nach mehreren Stationen wuchsen bei mir die Zweifel. Dann wechselte er ins Sport-Management und hat in dem Metier nur noch Mist gebaut. Ich konnte nicht verstehen, wie die Kölner ihn verpflichten konnten. Herr Veh sicherte sich mehr und mehr Macht, so dass schließlich sogar der Präsident aufgab. Herr Veh entließ gute Trainer und installierte weniger gute Trainer. Niemand "haute" ihm auf die Finger, völlig unverständlich beim 1. FC. Dabei gibt es eine kritische Presse in Köln, wieso wurden immer die von Veh engagierten Trainer angegriffen, aber nicht der sportliche Leiter? Eine Verquickung? Peinlich auch für den Vorstand, der längst hätte eingreifen müssen. Nun ist es so: Herr Veh, gehen Sie in Rente mit ihrer selbstherrlichen Art, niemand braucht Sie im Bundesligageschäft.
n.strohm 09.11.2019
2.
Nun stehen wir vor seinem Scherbenhaufen..... Endlich ist er weg, Beierlorzer kann er direkt mitnehmen....
Nun stehen wir vor seinem Scherbenhaufen..... Endlich ist er weg, Beierlorzer kann er direkt mitnehmen....
neutralfanw 09.11.2019
3. Feige
Herr Veh war nie richtig Teil einer Führungsmannschaft beim FC Köln. Er hat versucht den Alleswisser zu spielen. Vermutlich hat er bewusst so früh den Auslauf seines Vertrages verkündet. Somit stand die vorzeitige Trennung [...]
Herr Veh war nie richtig Teil einer Führungsmannschaft beim FC Köln. Er hat versucht den Alleswisser zu spielen. Vermutlich hat er bewusst so früh den Auslauf seines Vertrages verkündet. Somit stand die vorzeitige Trennung fest. Es ist seine Verantwortung, dass die Mannschaft das derzeitige Spielniveau hat. Damit konnte er nicht leben. Also nichts wie weg. Das sind die modernen Manager-Typen: "monatelang über die Vorgänger schimpfen, dann schnell weg, um nicht selbst für Auswirkung ihrer Arbei verantwortlich gemacht zu werden!"
amun76 09.11.2019
4. Köln ist und bleibt ...
ein Karnevalsverein!!! In der ersten Liga haben die eh nix zu suchen u steigen hoffentlich bald wieder ab u das sage ich als Kölner !!! Und selbst dass ist noch zu gut bei den zum Teil radikalen "Fans" ....!!!
ein Karnevalsverein!!! In der ersten Liga haben die eh nix zu suchen u steigen hoffentlich bald wieder ab u das sage ich als Kölner !!! Und selbst dass ist noch zu gut bei den zum Teil radikalen "Fans" ....!!!
bumpes 09.11.2019
5. Ein Karnevalsverein
und die Session beginnt doch erst übermorgen. Ich glaube, es gibt in der jüngeren Geschichte der Bundesliga außer dem HSV keinen Verein, der sich so exzellent selbst zerlegen kann wie der EffZeh. Herr Kuckelkorn übernehmen [...]
und die Session beginnt doch erst übermorgen. Ich glaube, es gibt in der jüngeren Geschichte der Bundesliga außer dem HSV keinen Verein, der sich so exzellent selbst zerlegen kann wie der EffZeh. Herr Kuckelkorn übernehmen Sie, Sie wissen doch wie man Sachen zu Ende bringt.

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