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Sport

Ex-Arsenal-Trainer

Arsène Wenger geht zur Fifa

Er wurde als Bayern-Trainer gehandelt, nun hat Arsène Wenger tatsächlich einen neuen Job gefunden. Nur nicht als Coach, sondern als "Direktor für globale Fußballförderung" beim Weltverband.

Joel Saget/AFP

Geht nicht zum FC Bayern, sondern zur Fifa: Arsène Wenger

Mittwoch, 13.11.2019   17:08 Uhr

Der ehemalige Arsenal-Trainer Arsène Wenger wird "Direktor für globale Fußballförderung" beim Weltverband Fifa. Das hat der 70 Jahre alte Franzose eine Woche nach der Verwirrung um ein Telefonat mit FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bekannt gegeben.

Wenger, der als neuer Trainer des deutschen Rekordmeisters gehandelt worden war, freue sich "sehr auf diese überaus wichtige Aufgabe, weil ich den Fußball sehr gerne aus übergeordneter Warte analysiere", sagte er. Der zuletzt als Fernsehexperte arbeitende Wenger glaube daran, "dass die Fifa (...) eine globale Mission hat". Fifa-Präsident Gianni Infantino lobte ihn als eine der "renommiertesten Persönlichkeiten im Fußball".

Telefonat mit Rummenigge

In der vergangenen Woche gab es ein Telefonat zwischen Rummenigge und Wenger, nachdem sich die Bayern von Trainer Niko Kovac getrennt hatten. Bestätigt ist, dass es dabei um ein Engagement in München ging. Beide verbreiteten im Anschluss aber unterschiedliche Versionen, wer wen gefragt und wer wem abgesagt hat.

"Ich habe kein Interesse, mit ihm Stress zu haben", hatte Rummenigge im Anschluss an sich widersprechende Medienberichte gesagt und ein klärendes Gespräch angekündigt. "Vielleicht haben wir uns irgendwie missverstanden", sagte der Bayern-Boss. Wenger hatte zuvor betont, nicht er habe sich in München angeboten, sondern er sei von Rummenigge angerufen worden. "Er hat mich gefragt, ob ich Interesse hätte, weil sie nach einem Trainer suchen", sagte Wenger im Interview mit beINsports.com

hba/dpa

insgesamt 3 Beiträge
IchbinDu 13.11.2019
1. Frühstücksdirektor
Auf einen Frühstücksdirektor mehr oder weniger kommt es bei der Milliarden-Maschine Fifa mit "globaler Mission" nicht an. Aber besser dort frühstücken und schnarchen als beim FCB.
Auf einen Frühstücksdirektor mehr oder weniger kommt es bei der Milliarden-Maschine Fifa mit "globaler Mission" nicht an. Aber besser dort frühstücken und schnarchen als beim FCB.
hietzinger 13.11.2019
2. schwer
und missverständlich dürfte es sein herauszufinden wer wen angerufen hat
und missverständlich dürfte es sein herauszufinden wer wen angerufen hat
henning_brand 14.11.2019
3. Sie schätzen Wenger falsch ein...
Wer Wengers letztes Interview gesehen hat mit den Fragen zur Entwicklung im Fußball z.B. in Afrika, der weiss, dass Sie hier Stuss reden, wenn Sie das Wort 'Frühstücksdirektor' in diesem Zusammenhang benutzen. Wenn es z. Z. [...]
Zitat von IchbinDuAuf einen Frühstücksdirektor mehr oder weniger kommt es bei der Milliarden-Maschine Fifa mit "globaler Mission" nicht an. Aber besser dort frühstücken und schnarchen als beim FCB.
Wer Wengers letztes Interview gesehen hat mit den Fragen zur Entwicklung im Fußball z.B. in Afrika, der weiss, dass Sie hier Stuss reden, wenn Sie das Wort 'Frühstücksdirektor' in diesem Zusammenhang benutzen. Wenn es z. Z. jemanden gibt, der diesen Job ernsthaft und ohne Skandale erfolgreich gestalten kann, dann ist das wohl Wenger...ist einfach ein ueberragender Fachmann und dazu ehrlich und eloquent...Ich denke, er wird die Fifa eher besser machen, als dass diese Ihn korrumpiert...

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