Schrift:
Ansicht Home:
Sport

Für 64 Millionen Euro Ablöse

Dortmunds Pulisic wechselt im Sommer zum FC Chelsea

Der BVB und der FC Chelsea haben sich auf einen Transfer von Christian Pulisic mit sofortiger Wirkung geeinigt. Die Engländer leihen den Spieler aber noch bis zum Saisonende an Dortmund aus.

Getty Images

Christian Pulisic

Mittwoch, 02.01.2019   10:18 Uhr

Borussia Dortmund muss ab der neuen Saison ohne Christian Pulisic auskommen. Der Herbstmeister der Fußball-Bundesliga gab bekannt, dass der Offensivspieler im Sommer zum FC Chelsea in die englische Premier League wechseln wird. Die Ablösesumme liegt bei 64 Millionen Euro. Der Transfer findet mit sofortiger Wirkung statt, allerdings wird der 20-Jährige noch bis zum Saisonende an den BVB ausgeliehen, eine Leihgebühr soll nicht fällig werden.

"Es war immer Christians großer Traum, in der Premier League zu spielen. Das hat sicher auch mit seiner amerikanischen Herkunft zu tun, und infolgedessen war es uns nicht möglich, seinen Vertrag zu verlängern", wird BVB-Sportdirektor Michael Zorc auf der Klubseite zitiert: "Vor diesem Hintergrund haben wir uns dafür entschieden, ein - angesichts der geringen Vertragsrestlaufzeit - außerordentlich lukratives Angebot des FC Chelsea nun anzunehmen." Der Vertrag von Pulisic wäre im Sommer 2020 ausgelaufen.

Pulisic gilt als eines der größten Talente im Fußball. Für den aktuellen Spitzenreiter der Bundesliga kam der US-Amerikaner seit 2015 in 81 Bundesligaspielen (zehn Tore, 16 Torvorlagen) zum Einsatz.

In der laufenden Spielzeit läuft es für Pulisic noch nicht perfekt - nach Verletzungsproblemen zu Saisonbeginn kam der Rechtsaußen nur selten über die Reservistenrolle hinaus, bisher stand er erst in fünf Ligaspielen in der Startelf. Zuletzt erhielten auf den offensiven Außenpositionen beim BVB meist Jadon Sancho und Raphael Guerreiro den Vorzug, beide haben in dieser Saison eine beeindruckende Entwicklung genommen.

Pulisic ist damit der drittteuerste Abgang der Bundesliga-Historie. Noch teurer waren nur Kevin De Bruyne mit 76 Millionen Euro Ablöse (vom VfL Wolfsburg zu Manchester City) und Ousmane Dembélé, der den BVB vor zwei Jahren für 115 Millionen Euro in Richtung FC Barcelona verlassen hatte.

jan

insgesamt 130 Beiträge
kaipi1979 02.01.2019
1.
schade um einen noch jungen spieler, aber für den preis - tipptopp! trotzdem wäre es schön, einige spieler langfristig zu binden.
schade um einen noch jungen spieler, aber für den preis - tipptopp! trotzdem wäre es schön, einige spieler langfristig zu binden.
Turbo 02.01.2019
2. Gut verhandelt
64 Millionen für einen doch sehr gehypten Spieler? Da hat der BVB wirklich gut verhandelt. Und dass er bis Saisonende beim Verein bleibt, ist sicher auch gelungen. Scheich-Geldern und englischen TV-Verträgen sei Dank: [...]
64 Millionen für einen doch sehr gehypten Spieler? Da hat der BVB wirklich gut verhandelt. Und dass er bis Saisonende beim Verein bleibt, ist sicher auch gelungen. Scheich-Geldern und englischen TV-Verträgen sei Dank: Dortmund verdient sich gerade dumm und dämlich. Da kann Aki einen schönen Quartalsreport schreiben. BVB-Aktie seit heute: klare Kaufempfehlung. Ausblick auf baldige Dividendenerhöhung.
wiesenflitzer 02.01.2019
3. Der nächste Transferhammer des BVB
Es ist wirklich erstaunlich wie oft es den Dortmundern in den letzten Jahren gelungen ist, junge Topspieler zu holen, und diese nach teilweise recht kurzen Zeiten schon für Riesensummen verkaufen zu können. Auch Sancho, [...]
Es ist wirklich erstaunlich wie oft es den Dortmundern in den letzten Jahren gelungen ist, junge Topspieler zu holen, und diese nach teilweise recht kurzen Zeiten schon für Riesensummen verkaufen zu können. Auch Sancho, Hakimi, Delaney und Co. dürften ihren Marktwert schon deutlich gesteigert haben. Jetzt muss es der Borussia nur noch gelingen diese Jungs auch im Verein selbst zu halten, dann würde das auch was mit der echten Bayernkonkurrenz. Aber vll trägt auch der geringe Charme der "Arbeiter-Ruhrnetropole" dazu bei, dass man lieber in München, Madrid, London und Co. spielt...
srbler 02.01.2019
4. na ja...
der bvb scheint ja doch nicht die topadresse zu sein, meisterschaft und cl ist drin, was er beim neuen club schwerer geboten bekommt...
der bvb scheint ja doch nicht die topadresse zu sein, meisterschaft und cl ist drin, was er beim neuen club schwerer geboten bekommt...
Oihme 02.01.2019
5. Jeder ...
... Besitzer einer BVB-Aktie weiß, dass es auch im Geschäftsjahr 2018/19 mit 5 bis 6 Cent pro Aktie nicht mehr Dividende geben wird als in den letzten Jahren. Die Anleger beim BVB sind sich auf der Aktionärsversammlung [...]
Zitat von Turbo64 Millionen für einen doch sehr gehypten Spieler? Da hat der BVB wirklich gut verhandelt. Und dass er bis Saisonende beim Verein bleibt, ist sicher auch gelungen. Scheich-Geldern und englischen TV-Verträgen sei Dank: Dortmund verdient sich gerade dumm und dämlich. Da kann Aki einen schönen Quartalsreport schreiben. BVB-Aktie seit heute: klare Kaufempfehlung. Ausblick auf baldige Dividendenerhöhung.
... Besitzer einer BVB-Aktie weiß, dass es auch im Geschäftsjahr 2018/19 mit 5 bis 6 Cent pro Aktie nicht mehr Dividende geben wird als in den letzten Jahren. Die Anleger beim BVB sind sich auf der Aktionärsversammlung nämlich regelmäßig einig, dass der Gewinn in die Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit investiert wird, und haben deshalb den recht bescheidenen Dividenden-Vorschlägen der Konzernleitung noch nie widersprochen.
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP