Schrift:
Ansicht Home:
Sport

Fußball-Bundesliga

Freiburg schlägt Hoffenheim und zieht an den Bayern vorbei

Der SC Freiburg hat gegen defensiv schwache Hoffenheimer einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert. In der Tabelle verbessern sich die Breisgauer damit auf Rang drei hinter Leipzig und Dortmund.

DPA

Nils Petersen (Mitte) feiert seinen Treffer

Sonntag, 15.09.2019   17:19 Uhr

Der SC Freiburg ist mit seinem dritten Saisonsieg auf den dritten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga vorgerückt. Bei der TSG Hoffenheim feierte das Team von Trainer Christian Streich einen 3:0-Erfolg und verdrängte den FC Bayern München auf den vierten Rang. In einer chancenreichen Partie trafen Christian Günter (11. Minute), Janik Haberer (38.) und Nils Petersen (59.) für die Breisgauer. Die Hoffenheimer verpassten die Gelegenheit, zur Spitzengruppe aufzuschließen und bleiben mit vier Punkten im Tabellenmittelfeld (Platz 13).

Während Hoffenheim-Coach Alfred Schreuder dieselbe Elf wie zuletzt beim 0:0 gegen Leverkusen auf den Platz schickte, veränderte Streich seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage vor der Länderspielpause gegen Köln auf gleich vier Positionen: Dominique Heintz, Janik Haberer, Mike Frantz und Lucas Höler rückten neu in die Anfangsformation. Sommer-Zugang Vincenzo Grifo stand nicht im Kader - der von der TSG gekommene Italiener durfte wegen einer Vertragsklausel nicht gegen seinen Ex-Klub auflaufen.

Die Personalwahl spiegelte sich vom Startpfiff weg in der Spielidee wider: Mit den laufstarken Höler und Haberer auf den offensiven Außenbahnen übten die Gäste früh Druck auf das Hoffenheimer Aufbauspiel aus. Während die Gastgeber sich mit kontrolliertem Spielaufbau schwertaten, ging Freiburg mit der ersten Torgelegenheit in Führung: Heintz bediente den hinter die Hoffenheimer Abwehr startenden Günter mit einem präzisen Pass in die Schnittstelle, der ließ Hoffenheim-Kapitän Kevin Vogt stehen und schoss den Ball mit links an Torhüter Oliver Baumann vorbei ins lange Eck (11.).

Schwolow stoppt Hoffenheimer Angriffe

In der Folge entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nur eine Minute nach der Führung entschärfte Freiburg-Keeper Alexander Schwolow mit den Fingerspitzen einen Flachschuss von Ishak Belfodil (12.). Auch Außenverteidiger Pavel Kaderabek (15., 35.), Rudy per Distanzschuss (30.) und Stürmer Ihlas Bebou aus spitzem Winkel (42.) scheiterten entweder am gut aufgelegten Schwolow oder an fehlender Präzision. Umgekehrt offenbarte die Hoffenheimer Defensive immer wieder Lücken, allein Höler boten sich zahlreiche Chancen für eine frühe Vorentscheidung. Haberer (38.) machte es nach Zuordnungsproblemen im Strafraum der Gastgeber besser und erhöhte aus 16 Metern per Flachschuss auf 2:0.

Uwe Anspach/DPA

Hoffenheims Offensive um Ishak Belfodil blieb in drei von vier Saisonspielen torlos

Zur Pause wechselte Schreuder offensiv: Stoßstürmer Jürgen Locadia und Achter Lukas Rupp kamen für Innenverteidiger Ermin Bicakcic und Florian Grillitsch. Trotz zeitweilig bis zu 70 Prozent Ballbesitz zugunsten der Hoffenheimer hatten die Gäste aber weiterhin die besseren Gelegenheiten. Eine davon nutzte Petersen nach scharfer Hereingabe von Günter zum 3:0-Endstand (59.).

TSG Hoffenheim - SC Freiburg 0:3 (0:2)
0:1 Günter (11.)
0:2 Haberer (38.)
0:3 Petersen (59.)
Hoffenheim: Baumann - Posch, Vogt, Bicakcic (46. Rupp) - Kaderabek, Rudy, Geiger, Grillitsch (46. Locadia), Stafylidis (70. Skov) - Bebou, Belfodil
Freiburg: Schwolow - Lienhart, Koch, Heintz - Schmid (89. Kübler), Frantz (68. Abrashi), Höfler, Günter - Haberer (77. Waldschmidt), Petersen, Höler
Schiedsrichter: Winkmann
Gelbe Karten: Höfler, Koch
Zuschauer: 29.395

cev

insgesamt 12 Beiträge
Bergbauernbua 15.09.2019
1. Großartig
Senioren sollten selbst bei einem Traumwetter Sonntags zuhause bleiben, sie können die ganze Woche "ausreiten". Deshalb habe ich mir das Spiel gegen Hoffenheim angesehen und ich muss Herrn Streich ein Kompliment [...]
Senioren sollten selbst bei einem Traumwetter Sonntags zuhause bleiben, sie können die ganze Woche "ausreiten". Deshalb habe ich mir das Spiel gegen Hoffenheim angesehen und ich muss Herrn Streich ein Kompliment machen: Großartig, wie der Trainer immer wieder Erstaunliches vollbringt, ein tolles Fußballspiel von den Freiburgern gegen Saft- und kraftlose Hoppenheimer eh Hoffenheimer. Eine starke geschlossene Mannschaftsleistung und ich frage mich immer weider, wie konnte Kölle den Heinz nach Freiburg ziehen lassen. Um nur einen starken Freiburger zu nennen. Für mich ist Herr Streich ein Sptzentrainer, den wohl nur sein Dialekt und die Heimatliebe beim Schwarzwaldverein hält. Glückwunsch, die Hoffenheimer dachten wohl dieses Spiel wird ein Sonntagsspaziergang.
spon1899 15.09.2019
2.
Herzlichen Glückwunsch an Freiburg und Vincenzo Grifo. Freut mich besonders, dass Freiburg die passende Antwort auf die Sperre von Grifo gegeben hat. Gönne speziell Herrn Rosen das 0-3 von ganzem Herzen.
Herzlichen Glückwunsch an Freiburg und Vincenzo Grifo. Freut mich besonders, dass Freiburg die passende Antwort auf die Sperre von Grifo gegeben hat. Gönne speziell Herrn Rosen das 0-3 von ganzem Herzen.
skeptikerjörg 15.09.2019
3.
Nun, weil Dominique Heintz für Köln "zu schlecht" war, wie Luca Waldschmidt für den HSV "zu schlecht" war und Nils Petersen für die Bayern (was gegen Claudio Pizarro und Mario Mandžukić bzw. [...]
Zitat von BergbauernbuaSenioren sollten selbst bei einem Traumwetter Sonntags zuhause bleiben, sie können die ganze Woche "ausreiten". Deshalb habe ich mir das Spiel gegen Hoffenheim angesehen und ich muss Herrn Streich ein Kompliment machen: Großartig, wie der Trainer immer wieder Erstaunliches vollbringt, ein tolles Fußballspiel von den Freiburgern gegen Saft- und kraftlose Hoppenheimer eh Hoffenheimer. Eine starke geschlossene Mannschaftsleistung und ich frage mich immer weider, wie konnte Kölle den Heinz nach Freiburg ziehen lassen. Um nur einen starken Freiburger zu nennen. Für mich ist Herr Streich ein Sptzentrainer, den wohl nur sein Dialekt und die Heimatliebe beim Schwarzwaldverein hält. Glückwunsch, die Hoffenheimer dachten wohl dieses Spiel wird ein Sonntagsspaziergang.
Nun, weil Dominique Heintz für Köln "zu schlecht" war, wie Luca Waldschmidt für den HSV "zu schlecht" war und Nils Petersen für die Bayern (was gegen Claudio Pizarro und Mario Mandžukić bzw. Mario Gómez kein Wunder war) und Werder Bremen. Kommt eben manchmal auch auf den Trainer an, mit dem einen klappt es, mit dem anderen nicht.
meresi 15.09.2019
4. Bundesliga steht Kopf
Gratulation an Freiburgs Fussballmannschaft und ihren Trainer Streich. Das nennt man Vereinstreue, sagenhafte 28 Jahre bei Freiburg. Immer für Überraschungen gut. Vielleicht auch diese Saison wieder einmal unter den besten 8.
Gratulation an Freiburgs Fussballmannschaft und ihren Trainer Streich. Das nennt man Vereinstreue, sagenhafte 28 Jahre bei Freiburg. Immer für Überraschungen gut. Vielleicht auch diese Saison wieder einmal unter den besten 8.
isnogood444 15.09.2019
5. Streich ist ein klasse Trainer!
Respekt was Streich jedes Jahr mit den limitierten Freiburger Mitteln auf die Beine stellt, ich würde ihn sehr gerne als Nachfolger von Bundesjogi sehen!
Respekt was Streich jedes Jahr mit den limitierten Freiburger Mitteln auf die Beine stellt, ich würde ihn sehr gerne als Nachfolger von Bundesjogi sehen!

Verwandte Artikel

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP