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Zum Sommer 2019

Trainer Nagelsmann verlässt Hoffenheim - und geht zu Leipzig

Julian Nagelsmann verlässt den Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum Ende der Saison 2018/2019. Das teilte der Klub mit. Sein künftiger Verein heißt RB Leipzig.

DPA

Julian Nagelsmann

Donnerstag, 21.06.2018   18:49 Uhr

Fußballtrainer Julian Nagelsmann verlässt den Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum Ende der Saison 2018/2019. Das hat der Klub bestätigt. Der 30-Jährige, der im Februar 2016 den Posten des Cheftrainers bei den Sinsheimern übernommen hatte, machte Gebrauch von einer Ausstiegsklausel. Der Kontrakt von Nagelsmann, der seit neun Jahren bei der TSG und seit fast zweieinhalb Jahren dort Chefcoach ist, lief ursprünglich noch bis Sommer 2021.

Inzwischen steht auch sein neuer Verein fest: Nagelsmann wechselt zum Ligarivalen RB Leipzig. Die Sachsen, bei denen der frühere TSG-Trainer Ralf Rangnick als Sportdirektor arbeitet, zahlen die fällige Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro. Er erhält einen Vertrag bis 2023.

Nagelsmann selbst hat noch nichts zu seiner künftigen Aufgabe gesagt. "Es war mir wichtig, früh für klare Verhältnisse zu sorgen", sagte der 30-Jährige, der seinen Posten in Hoffenheim im Februar 2016 angetreten hat, nachdem er die TSG über seine Entscheidung informiert hatte: "In der Branche wird immer Ehrlichkeit verlangt. Die haben wir bewiesen und ich erwarte, dass dies auch respektiert wird."

Schon in dieser Spielzeit war Nagelsmann immer wieder mit anderen Klubs wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und zuletzt auch Real Madrid in Verbindung gebracht worden. Nagelsmann hatte die TSG in der abgelaufenen Saison in der Bundesliga auf Platz drei und damit erstmals in der Vereinshistorie in die Champions League geführt.

"Wir wussten um die vertraglich fixierte Möglichkeit, die im Profifußball nicht außergewöhnlich ist", sagte Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifußball. "Es spricht für den Charakter von Julian, dass er die Karten nun auch öffentlich auf den Tisch gelegt und so früh für alle Klarheit geschaffen hat."

ngo/dpa/sid

insgesamt 31 Beiträge
kepplerd 21.06.2018
1. Leipzig?
Das wäre wohl einer der unnötigsten Wechsel ever. Leipzig und Hoffenheim stehen sportlich auf einem Level, dazu hat man bei Leipzig aber wesentlich mehr externe und interne Einflüsse (Rangnick, Mateschitz und Co.), die einem [...]
Das wäre wohl einer der unnötigsten Wechsel ever. Leipzig und Hoffenheim stehen sportlich auf einem Level, dazu hat man bei Leipzig aber wesentlich mehr externe und interne Einflüsse (Rangnick, Mateschitz und Co.), die einem das Trainerleben nicht gerade versüßen. Wenn dies wirklich wahr sein sollte, ist der einzige Grund höchstwahrscheinlich Geld, was an sich nicht verwerflich ist, aber doch entäuschend bei dem größten deutschen Trainertalent. Ein Wechsel zu Dortmund oder ins Ausland hätte mehr Sinn gemacht (auch wenn jetzt ja Favre erstmal in Dortmund die Scherben aufkehren darf), da man dies auch ernsthaft als nächsten Karriereschritt hätte verkaufen können.
kabellos 21.06.2018
2. Nagelsmann
hat eine ähnliche Jubelpose wie Hasenhüttl: Passt!
hat eine ähnliche Jubelpose wie Hasenhüttl: Passt!
piep00 21.06.2018
3. Hehe
Von Söldnertruppe zu Söldnertruppe. Passt doch! Alles Gute Julian. Möget ihr die Liga weiter aufmischen.
Von Söldnertruppe zu Söldnertruppe. Passt doch! Alles Gute Julian. Möget ihr die Liga weiter aufmischen.
gigantusmaximus 21.06.2018
4. Sap
Von einem Seelenlosen Verein zum anderen. Karriere technisch natürlich ein schritt Vorwärts. Ich an seiner Stelle hätte die AK vllt bei einem Dortmunder Interesse gezogen.
Von einem Seelenlosen Verein zum anderen. Karriere technisch natürlich ein schritt Vorwärts. Ich an seiner Stelle hätte die AK vllt bei einem Dortmunder Interesse gezogen.
spon_12 21.06.2018
5.
Fahren Sie Mal nach Sinsheim und danach nach Leipzig - dann haben Sie einen weiteren Grund.
Zitat von kepplerdDas wäre wohl einer der unnötigsten Wechsel ever. Leipzig und Hoffenheim stehen sportlich auf einem Level, dazu hat man bei Leipzig aber wesentlich mehr externe und interne Einflüsse (Rangnick, Mateschitz und Co.), die einem das Trainerleben nicht gerade versüßen. Wenn dies wirklich wahr sein sollte, ist der einzige Grund höchstwahrscheinlich Geld, was an sich nicht verwerflich ist, aber doch entäuschend bei dem größten deutschen Trainertalent. Ein Wechsel zu Dortmund oder ins Ausland hätte mehr Sinn gemacht (auch wenn jetzt ja Favre erstmal in Dortmund die Scherben aufkehren darf), da man dies auch ernsthaft als nächsten Karriereschritt hätte verkaufen können.
Fahren Sie Mal nach Sinsheim und danach nach Leipzig - dann haben Sie einen weiteren Grund.

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