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Nationalspieler Kruse

Wolfsburg bestätigt Interesse, Gladbach dementiert

Interesse, aber keine Einigung: Max Kruse kann Borussia Mönchengladbach dank einer Ausstiegsklausel verlassen, Klaus Allofs lockt den Stürmer zum VfL Wolfsburg. Gladbachs Manager dementiert ein entsprechendes Angebot.

DPA

Stürmer Kruse: Von Gladbach nach Wolfsburg?

Freitag, 01.05.2015   14:15 Uhr

Fußballbundesligist VfL Wolfsburg will Nationalspieler Max Kruse von Borussia Mönchengladbach verpflichten. Dies bestätigte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs der Onlineausgabe des "kicker", nachdem "Sport1" den Wechsel zuvor schon als vollzogen vermeldet hatte. "Ja, wir beschäftigen uns mit ihm, wissen aber auch, dass wir nicht alleine sind", sagte Manager Allofs. Kruse wird auch mit Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht.

Der 27-Jährige soll dank einer Ausstiegsklausel nach dem Ende der Saison für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro wechseln können. "Es ist bekannt, dass Max Kruse die Möglichkeit hat, seinen Verein zu verlassen", sagte Allofs. Dessen Kollege Max Eberl widersprach einer Einigung und dementierte bisherige Angebote für seinen Spieler. "Es gibt keine Anfragen und keine Angebote. Wir sprechen noch im Mai mit seinem Berater", sagte Gladbachs Manager.

Kruse, der am vergangenen Sonntag mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg über den VfL Wolfsburg die Borussia in Richtung Champions League schoss, wollte sich zu einem möglichen Wechsel nicht äußern. "Kein Kommentar. Ich beantworte nur Fragen zum Spiel in Berlin", sagte Kruse.

In Mönchengladbach besitzt Kruse noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Im Sommer 2013 kam der Profi für 2,5 Millionen Euro vom SC Freiburg zur Borussia, schon damals nutzte der Stürmer eine vertragliche Ausstiegsklausel für den Transfer. Er bestritt für die Borussia in zwei Jahren 62 Bundesligaspiele und erzielte 21 Treffer.

krä/dpa

insgesamt 15 Beiträge
ambergris 01.05.2015
1.
Wenn Wolfsburg ihn kauft, dann ist das interessanterweise der erste Schritt Wolfsburgs zur Strategie des "direkten-Konkurrenten schädigens". Denn mal ehrlich, offensiv braucht Wolfsburg nicht unbedingt mehr zuzulegen [...]
Wenn Wolfsburg ihn kauft, dann ist das interessanterweise der erste Schritt Wolfsburgs zur Strategie des "direkten-Konkurrenten schädigens". Denn mal ehrlich, offensiv braucht Wolfsburg nicht unbedingt mehr zuzulegen (oder ist dies etwas ein Hinweis darauf, dass De Bruyne gehen wird?). Für Gladbach wäre es erst mal eine Schwächung, wobei man auch sagen muss, dass Gladbachs Schwäche in dieser Saison eindeutig die Chancenauswertung war, und das war hauptsächlich Kruses Verantwortung. Er war allerdings auch gut im Vorbereiten von Chancen, da könnte Gladbach ihn vermissen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass der Pokerspieler Kruse sich erst mal alle Optionen offen hält. Er möchte wohl Champions League spielen und ein höheres Gehalt bekommen. Sein Einsatz für Gladbach stimmt, sonst hätte er nicht gerade gegen Wolfsburg getroffen. Ein Weggang aus Gladbach trotz direkter Champions League-Qualifikation (und trotz eines möglichen Schicksals auf der Bank) wird wenig Sinn machen, es geht wohl eher ums höhere Gehalt, und Gladbach wird sich sein Gehaltsgefüge nicht kaputt machen lassen.
nickr 01.05.2015
2. Gelassenheit...
selbst wenn sich Kruse zu einem Wechsel entschliessen sollte - das Trostpflaster ist 12 Mio. Euro gross und dafür findet sich gleichwertiger oder sogar besserer Ersatz. Kruse ist ein Bestandteil des Teams - aber er ist nicht [...]
selbst wenn sich Kruse zu einem Wechsel entschliessen sollte - das Trostpflaster ist 12 Mio. Euro gross und dafür findet sich gleichwertiger oder sogar besserer Ersatz. Kruse ist ein Bestandteil des Teams - aber er ist nicht unersätzlich. Und wie man Max Eberl kennt, hat dieser mit Sicherheit schon einen Plan B in der Schublade... Insofern kann man der weiteren Entwicklung mit Gelassenheit entgegen sehen.
shark65 01.05.2015
3. war ja klar
das der BVB mal wieder mitmischt und versucht Gladbach wieder mal zu schwächen und kaputt zu kaufen. Und dann würde Kruse bei Dortmund auf der Bank versauern. So wie Ramos und andere. Aber was will man von so einem Verein [...]
das der BVB mal wieder mitmischt und versucht Gladbach wieder mal zu schwächen und kaputt zu kaufen. Und dann würde Kruse bei Dortmund auf der Bank versauern. So wie Ramos und andere. Aber was will man von so einem Verein erwarten der im Geld schwimmt und damit die ärmeren Vereine ausschaltet weil es sportlich nicht gereicht hat.
ehrgeizbefreit 01.05.2015
4. nicht im Bilde
...der Beitrag von Shark65 kam evtl.nach einer zu langen Tanz in den Mai Feier zustande. Es geht um den Wechsel von Max Kruse zu Wolfsburg und nicht zum BVB. Wobei Wolfsburg auch ganz gut Geld hat. Aber eines noch. Dies ständige [...]
...der Beitrag von Shark65 kam evtl.nach einer zu langen Tanz in den Mai Feier zustande. Es geht um den Wechsel von Max Kruse zu Wolfsburg und nicht zum BVB. Wobei Wolfsburg auch ganz gut Geld hat. Aber eines noch. Dies ständige geseier, von wegen Verein schwächen wenn an einen Spieler von einem anderen Verein kauft, nervt nur noch. Gute Spieler wachsen ja nicht am Baum. Ausserdem funktioniert das Ganze ja nach dem Geben und Nehmen Prinzip.
shark65 01.05.2015
5. lesen statt tanzen
Shark65 hat nicht getanzt. Er kann im Gegensatz zu ihnen lesen. In dem Artikel steht ebenfalls das Dortmund Interesse an Kruse hat und ihn gerne "kaufen" möchte.
Zitat von ehrgeizbefreit...der Beitrag von Shark65 kam evtl.nach einer zu langen Tanz in den Mai Feier zustande. Es geht um den Wechsel von Max Kruse zu Wolfsburg und nicht zum BVB. Wobei Wolfsburg auch ganz gut Geld hat. Aber eines noch. Dies ständige geseier, von wegen Verein schwächen wenn an einen Spieler von einem anderen Verein kauft, nervt nur noch. Gute Spieler wachsen ja nicht am Baum. Ausserdem funktioniert das Ganze ja nach dem Geben und Nehmen Prinzip.
Shark65 hat nicht getanzt. Er kann im Gegensatz zu ihnen lesen. In dem Artikel steht ebenfalls das Dortmund Interesse an Kruse hat und ihn gerne "kaufen" möchte.

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