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Europa League

Arsenal doch im Viertelfinale, Chelsea schießt Kiew ab

Die Dominanz des englischen Fußballs setzt sich fort: Arsenal und Chelsea haben ihren Gegnern in den Achtelfinal-Rückspielen keine Chancen gelassen. Seriensieger Sevilla ist ausgeschieden.

NEIL HALL/EPA-EFE/REX

Pierre-Emerick Aubameyang feiert mit Maske und Sead Kolasinac

Donnerstag, 14.03.2019   21:14 Uhr

Dynamo Kiew - FC Chelsea 0:5 (0:3)

Das Hinspiel in London hatte Chelsea 3:0 gegen Dynamo Kiew gewonnen und dabei dem Gegner aus der Ukraine keine Chance gelassen. Im Rückspiel waren die Verhältnisse sogar noch klarer. Einen verlängerten Eckball verwertete Olivier Giroud zum frühen 1:0 für Chelsea (5. Minute), eine knappe halbe Stunde später schlug der Franzose erneut zu und erzielte nach Hereingabe von Marcos Alonso sein zweites Tor (33.).

Mit dem Pausenpfiff erhöhte Alonso auf 3:0 (45.+1), die Vorarbeit kam von Callum Hudson-Odoi. In der zweiten Hälfte machte Giroud seinen Hattrick perfekt, als er bei einem Freistoß von Willian völlig unbeachtet blieb und problemlos einköpfte (59.). Und auch Hudson-Odoi traf noch das Tor (78.), dieses Mal assistierte Giroud.

Mit einem kumulierten 8:0 aus Hin- und Rückspiel hat Chelsea die Vormachtstellung des englischen Fußballs in Europa weiter untermauert.

FC Arsenal - Stade Rennes 3:0 (2:0)

Blamage verhindert: Nach der überraschenden 1:3-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel siegte der FC Arsenal gegen Stade Rennes 3:0 (2:0). Zweimal Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (5./72.), der sich beim Torjubel nach seinem zweiten Treffer eine Black-Panther-Maske überzog, und Ainsley Maitland-Niles (15.) schossen den Sieg für die Gunners heraus.

Slavia Prag - FC Sevilla 4:3 n.V. (2:2; 1:1)

Zwischen 2013 und 2016 hat der FC Sevilla die Europa League dreimal in Folge gewonnen. In diesem Jahr ist für den Seriensieger schon im Achtelfinale Schluss. Slavia Prag hat Sevilla 4:3 nach Verlängerung besiegt. Nach der regulären Spielzeit hatte es wie schon am Ende des Hinspiels 2:2 gestanden.

Michael Ngadeu-Ngadjui (14.) und Tomas Soucek mit einem verwandelten Foulelfmeter (46.) hatten Prag in den 90 Minuten zweimal in Führung gebracht. Doch Wissam Ben Yedder (ebenfalls per Elfmeter, 44.) und Munir El Haddadi (54.) glichen jeweils aus. In der Verlängerung ging Sevilla dann durch Franco Vazquez sogar erstmals in Führung (98.). Aber Mick van Buren (102.) und Ibrahim Traoré (119.) drehten die Partie für Slavia, das erstmals seit 2000 wieder das Viertelfinale in einem europäischen Wettbewerb erreicht hat.

RB Salzburg - SSC Neapel 3:1 (1:1)

Wie Arsenal musste auch Salzburg nach einem 0:3 im Hinspiel auf einen hohen Heimsieg gegen den Tabellenzweiten der Serie A hoffen. Neapel verdarb den Salzburgern jedoch früh die Party. In der 14. Minute konnte die RB-Abwehr eine flache Hereingabe nicht entschärfen, sodass der Ball zu Arkadiusz Milik sprang. Der drosch die Kugel per Seitfallzieher ins Netz - 1:0 für die Gäste. Die Hausherren kamen durch Munas Dabbur zum Ausgleich (25.).

In der zweiten Hälfte bestimmten die Salzburger sogar das Spiel und wurden für ihren Einsatz belohnt: Fredrik Gulbrandsen sorgte für die 2:1-Führung (65.), nachdem Andreas Ulmer den Ball von der linken Seite aus scharf in den Strafraum gebracht hatte. Kurz vor Spielende erhöhte Christoph Leitgeb noch auf 3:1 (90.).

AFP

FC Valencia beim Jubel

FK Krasnodar - FC Valencia 1:1 (0:0)

Das Rückspiel zwischen Krasnodar und Valencia versprach am meisten Spannung, da Valencia das Hinspiel in Spanien nur 2:1 gewonnen hatte. Wegen des erzielten Auswärtstors hätte Krasnodar ein 1:0-Heimsieg zum Weiterkommen gereicht. Von Beginn an drängten die Gastgeber auf den Führungstreffer, der kurz vor Schluss tatsächlich fiel: Shapi Suleymanov bekam auf halbrechter Position viel Raum und Zeit und nutzte dies zu einem sehenswerten Schlenzer mit links. Der Ball segelte durch die Luft und schlug im langen Winkel ein (85.).

In diesem Moment wähnt sich Krasnodar im Viertelfinale. Doch Valencia schlug in der dritten Minute der Nachspielzeit zurück: Nach einem Solo an der Grundlinie legte Kevin Gameiro den Ball zurück auf den eingewechselten Gonçalo Guedes. Der Portugiese schlug einen Haken und schoss sein Team mit rechts in die nächste Runde (90.+3).

Weitere Ergebnisse:
Villareal
- Zenit St. Petersburg 2:1 (1:0)
Benfica - Dinamo Zagreb 3:0 n.V. (1:0; 0:0)
Inter Mailand - Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version hieß es fälschlicherweise, das Hinspiel zwischen Krasnodar und Valencia habe in Russland stattgefunden. Wir haben die entsprechende Stelle korrigiert.

mrk/dpa

insgesamt 1 Beitrag
AWG 14.03.2019
1. Unfähige, charakterlose Moderation!
Wenn Ihnen jemand total Falsches nachweist, was Sie in ihrer Unkenntnis der richtigen Sachlage gar nicht erkannt haben, dann haben Sie nicht einmal den Anstand und den Charakter das zuzugeben und einzugestehen und das hier klar zu [...]
Wenn Ihnen jemand total Falsches nachweist, was Sie in ihrer Unkenntnis der richtigen Sachlage gar nicht erkannt haben, dann haben Sie nicht einmal den Anstand und den Charakter das zuzugeben und einzugestehen und das hier klar zu stellen. Was Sie zum Spiel Krasnodar - Valencia geschrieben haben ist falsch, Sie verwechseln Hin- und Rückspiel, oder mindestens die Auswärtstorregel. Aber wie gesagt, sie haben nicht den Anstand und Charakter, das zuzugeben und klar zu stellen. - - - - -Doch haben wir! Wird unter dem Text erwähnt. Vielen Dank für den freundlichen Hinweis! MfG Redaktion Forum

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2017 Manchester United
2016 FC Sevilla
2015 FC Sevilla
2014 FC Sevilla
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2012 Atlético Madrid
2011 FC Porto
2010 Atlético Madrid
2009 Schachtar Donezk
2008 Zenit Sankt Petersburg
2007 FC Sevilla
2006 FC Sevilla
2005 ZSKA Moskau
2004 FC Valencia
2003 FC Porto
2002 Feyenoord Rotterdam
2001 FC Liverpool
2000 Galatasaray Istanbul
1999 AC Parma
1998 Inter Mailand
1997 FC Schalke 04
1996 FC Bayern München
1995 AC Parma
1994 Inter Mailand
1993 Juventus Turin
1992 Ajax Amsterdam
1991 Inter Mailand
1990 Juventus Turin
1989 SSC Neapel

bis einschl. der Saison 2008/2009 "Uefa Cup"

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