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Sport

Sieg über Hoffenheim

Frankfurt gewinnt dank Hintereggers Blitztor

Frankfurt ist mit einem Erfolg über Hoffenheim in die Bundesliga gestartet. Martin Hinteregger traf nach Sekunden, Filip Kostic vergab gleich mehrfach - und die TSG wirkte verblüffend chancenlos.

ARMANDO BABANI/EPA-EFE/REX

Frankfurts Martin Hinteregger: Matchwinner gegen die TSG

Sonntag, 18.08.2019   17:25 Uhr

Eintracht Frankfurt hat einen erfolgreichen Ligastart hingelegt. Der Vorjahressiebte gewann sein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim 1:0 (1:0). Martin Hinteregger erzielte das Tor bereits in der ersten Minute. Für Hoffenheims neuen Trainer Alfred Schreuder ist der Bundesligaauftakt damit missglückt.

Hoffenheim verpatzte den Spielbeginn völlig. Innerhalb der ersten drei Minuten gewährten die Gäste dem Gegner drei Torchancen, die erste davon nutzte Hinteregger nach gut 30 Sekunden. Der Verteidiger traf im Anschluss an einen Eckball, indem er eine Flanke von Filip Kostic aus dem Stand volley ins Tor schoss. Das gelang auch deshalb, weil Hinteregger unbedrängt Maß nehmen durfte.

Mijat Gacinovic und Zugang Daichi Kamada verpassten kurz darauf das mögliche 2:0 - erst dann fand auch die TSG in die Partie. Lukas Rupp (14.) und Zugang Robert Skov (28.) schoss jeweils von nahe der Strafraumgrenze am Tor vorbei. Dennis Geiger traf gar ins Tor, er überwand Frankfurts Kevin Trapp mit einer Mischung aus Hereingabe und Torschuss. Doch weil sich gleich zwei im Abseits stehende Hoffenheimer in Trapps Blickfeld aufhielten, wurde der Treffer nach Ansicht der Videobilder zurückgenommen (41.).

Filip Kostic gegen alle

Das gefährlichere Team aber war die Eintracht. Ante Rebic (45., 45.+1), Kamada (48.) und Dominik Kohr (51., 54.) vergaben Chancen aufs zweite Tor. TSG-Keeper Oliver Baumann und Verteidiger Stefan Posh, der Kohrs Kopfball vor der Linie klärte, war es zu verdanken, dass Hoffenheim im Spiel blieb. Und dann war da noch Kostic. Er schoss knapp am Tor vorbei (28.), scheiterte im Eins-gegen-Eins am guten Baumann (37.), verzog er freistehend aus der Nahdistanz (70.) und verfehlte das lange Eck knapp aus größerer Entfernung (74.).

Frankfurt hatte sich zu diesem Zeitpunkt längst aufs Kontern fokussiert, Hoffenheim hatte viel mehr Ballbesitz, kam auch vereinzelt zu Abschlüssen, doch die blieben in der Regel harmlos. So auch ein Freistoß von Skov, den Trapp abwehren konnte (59.). Ein Kopfball des eingewechselten Ishak Belfodil, der einige Meter am Tor vorbeiflog, war die einzig echte TSG-Chance nach der Pause (87.).

Fehlende Offensivwucht gepaart mit einer anfälligen Defensive - von der Form des Vorjahres, als der Klub die Europa-League-Qualifikation nur knapp verpasste, ist Hoffenheim aktuell weit entfernt.

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 1:0 (1:0)
1:0 Hinteregger (1.)
Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - da Costa, Kohr (65. Rode), Fernandes, Kostic - Gacinovic (88. Torro), Kamada (71. Paciência) - Rebic. - Trainer: Hütter
Hoffenheim: Baumann - Posch, Vogt, Bicakcic - Kaderabek, Rudy, Geiger (71. Belfodil), Zuber - Skov (76. Grifo), Bebou, Rupp (64. Samassekou). - Trainer: Schreuder
Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 50.200
Gelbe Karten: Rebic, Fernandes, Paciência - Vogt

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