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+++ Transfer-Ticker +++

FC Bayern handelt sich angeblich Dembélé-Absage ein

Der FC Bayern sucht weiter nach Verstärkungen für die kommende Saison. Das Interesse an Ousmane Dembélé ist da, scheint aber nicht zum Erfolg zu führen. Tottenham Hotspur tätigt einen Rekordeinkauf.

Mosaab Elshamy / DPA

Ousmane Dembélés Vertrag in Barcelona läuft bis 2022

Dienstag, 02.07.2019   17:54 Uhr

GERÜCHTE

Ousmane Dembélé will wohl nicht zu den Bayern

Der FC Bayern München soll sich auf dem Transfermarkt die nächste Absage eingehandelt haben. Nach Informationen des TV-Senders Sky soll Ousmane Dembélé nicht nach München wechseln. "Die Chancen sind gleich null, dass Ousmane nächste Saison bei den Bayern spielen wird", soll eine namentlich nicht benannte Person aus Dembélés Beraterteam gesagt haben. "Er ist und bleibt beim FC Barcelona."

Zuvor hatte "France Football" berichtet, die Bayern hätten den Flügelstürmer zu ihrem wichtigsten Transferziel erkoren. Demnach habe es bereits eine Kontaktaufnahme zwischen Sportdirektor Hasan Salihamidzic und dem Berater des Flügelstürmers gegeben - letztlich scheinbar erfolglos.

Außerdem hatte die spanische "Sport" berichtet, die Bayern hätten bereits ein Angebot über 70 Millionen Euro für Dembélé bei Barça abgegeben. Der spanische Meister habe die Offerte jedoch abgelehnt. Dembélés Vertrag in Barcelona läuft bis 2022. Zuvor waren in München als Verstärkungen für die Außenbahn Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea) und Leroy Sané (Manchester City) im Gespräch, doch beide Transfers drohen ebenfalls zu platzen.

Boateng bleibt wohl in Spanien

US Sassuolo rechnet nicht mit einer Rückkehr des an den FC Barcelona ausgeliehenen Kevin-Prince Boateng. "Ich glaube nicht", sagte Sassuolos Verwaltungsrats-Chef Giovanni Carnevali der "Gazzetta dello Sport". "Ich denke, dass Barcelona die Kaufoption zieht und ihn vielleicht an einen anderen spanischen Verein verkauft: Wahrscheinlich wird er in der Liga bleiben." Der 32 Jahre alte Boateng spielt seit dem vergangenen Januar in Barcelona, die Leihe endete offiziell am 30. Juni.

Emilio Morenatti / DPA

Kevin-Prince Boateng könnte den FC Barcelona schon wieder verlassen

TRANSFERS

Rekordeinkauf für Tottenham

Tottenham Hotspur hat den französischen Nationalspieler Tanguy Ndombelé verpflichtet. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt von Olympique Lyon und unterschrieb laut Vereinsangaben vom Dienstag einen Sechsjahresvertrag bis 2025. Olympique Lyon verkündete auf Twitter, Tottenham zahle 60 Millionen Euro für Ndombelé. Damit ist der Franzose der teuerste Einkauf in der Geschichte der Spurs und gleichzeitig der teuerste Verkauf von Lyon. Die Ablöse könnte sich nach Angaben von Olympique durch Bonuszahlungen noch um zehn Millionen Euro steigern.

Hannover leiht Teuchert aus

Hannover 96 hat Junioren-Nationalspieler Cedric Teuchert vom FC Schalke 04 für die kommende Zweitligasaison verpflichtet. Der Angreifer wechselt auf Leihbasis nach Niedersachsen. Bei Schalke besitzt der 22-Jährige noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

"Für Cedric ist es nach seinen 18 - nicht immer leichten - Monaten auf Schalke wichtig, nun Spielpraxis zu sammeln und Tore zu schießen", sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider: "Bei einem ambitionierten Klub wie Hannover 96, der den sofortigen Wiederaufstieg anstrebt, sehen wir ihn für dieses Ziel bestens aufgehoben."

Compper in die 3. Liga

Der MSV Duisburg hat für das Unternehmen Wiederaufstieg einen namhaften Neuzugang präsentiert. Der ehemalige Nationalspieler Marvin Compper unterschrieb bei den Zebras einen Zweijahresvertrag. Das teilte der Klub am Dienstag mit. "Mit ihm haben wir genau den erfahrenen Innenverteidiger bekommen, den ich unbedingt wollte", sagte Sportdirektor Ivo Grlic. Compper bestritt 195 Bundesligaspiele. Zuletzt stand er beim schottischen Meister Celtic Glasgow unter Vertrag.

Eintracht Frankfurt holt Zalazar

Eintracht Frankfurt hat Rodrigo Zalazar vom FC Málaga verpflichtet. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler aus Uruguay kommt ablösefrei und erhält bei den Hessen einen Vierjahresvertrag bis 30. Juni 2023, wie die SGE am Dienstag mitteilte. Sportvorstand Fredi Bobic sagte: "Wir haben immer gesagt, dass wir junge und entwicklungsfähige Spieler suchen." Bei Zalazar ist aber eine sofortige Leihe ab diesem Sommer denkbar, wie Bobic betonte.

Benítez trainiert jetzt in China

Der spanische Trainer Rafael Benítez hat beim chinesischen Erstligisten Dalian Yifang angeheuert. Das teilte der Klub mit. In China soll Benítez laut "Sky Sports" umgerechnet 13,4 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Der Verein äußerte sich in seiner Mitteilung nicht zum Gehalt des Trainers.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version berichteten wir nur vom Interesse des FC Bayern an Dembélé. Die neue Entwicklung mit der angeblichen Absage des Spielers haben wir nachträglich hinzugefügt.

ptz/dpa

insgesamt 78 Beiträge
marcuhlig 02.07.2019
1.
Dembélé war disziplinlos in Dortmund und in Barcelona, was lässt die Bayern glauben das sei in München anders? das ist doch hoffentlich eine Ente.
Dembélé war disziplinlos in Dortmund und in Barcelona, was lässt die Bayern glauben das sei in München anders? das ist doch hoffentlich eine Ente.
mariomeyer 02.07.2019
2. Yo!
Ich mag mich irren, aber ist Dembélé nicht in der Vergangenheit bei all den Vereinen, für die er gespielt hat bzw. immer noch spielt, negativ aufgefallen? Da überrascht dieses angebliche Interesse dann doch. Wobei die Bayern [...]
Ich mag mich irren, aber ist Dembélé nicht in der Vergangenheit bei all den Vereinen, für die er gespielt hat bzw. immer noch spielt, negativ aufgefallen? Da überrascht dieses angebliche Interesse dann doch. Wobei die Bayern auch gelesen haben dürften, wie viel Barcelona vor zwei Jahren (?) für Dembélé gezahlt haben soll, weshalb das hier kolportierte Angebot, das der eine FCB dem anderen FCB unterbreitet haben soll, mindestens genauso überrascht - besonders hoch scheint es nicht zu sein. Auch stellt sich mir langsam die Frage, ob man in Bayern in absehbarer Zeit mit einem französischen Trainer arbeiten möchte, denn mit Coman, Tolisso, Parvard, Hernandez (so heißt der Verteidiger aus Madrid doch, oder nicht?) und Dembélé hätte man fünf Franzosen unter Vertrag, womit man ungefähr das Level von Spielern aus einer Nation (abgesehen von deutschen Spielern natürlich) erreicht hätte, auf dem man sich unter Guardiola bewegt hat - wenn auch mit Spaniern. Spannend!
gammoncrack 02.07.2019
3. Ich fände das gut.
Wenn die Bayern der Meinung sind, dass sie dieses Blag erziehen können, dann sollen sie es mal versuchen. Schaffen sie es nicht, wird es vermutlich eine ziemliche Geldvernichtung werden. Salihamidzic würde dann auf jeden Fall [...]
Wenn die Bayern der Meinung sind, dass sie dieses Blag erziehen können, dann sollen sie es mal versuchen. Schaffen sie es nicht, wird es vermutlich eine ziemliche Geldvernichtung werden. Salihamidzic würde dann auf jeden Fall mit ihm gehen dürfen. Wenn Barcelona ihn für 80 Mio. gehen lässt, haben sie wohl um die 70 Mio. versenkt. Die haben es wohl erst jetzt gelernt, dass man sich auf einen Spieler, der um zu wechseln in die Streik tritt, niemals verlassen wird können.
ge1234 02.07.2019
4. So abwegig...
.... ist das nicht, ich könnte mir vorstellen, dass sich beide auf eine Summe um die 100 Mio. einigen. Barca braucht das Geld, um Griezmann UND Neymar finanzieren zu können und die Bayern brauchen -rein sportlich gesehen- [...]
Zitat von marcuhligDembélé war disziplinlos in Dortmund und in Barcelona, was lässt die Bayern glauben das sei in München anders? das ist doch hoffentlich eine Ente.
.... ist das nicht, ich könnte mir vorstellen, dass sich beide auf eine Summe um die 100 Mio. einigen. Barca braucht das Geld, um Griezmann UND Neymar finanzieren zu können und die Bayern brauchen -rein sportlich gesehen- Dembélé, da nach Sanés Absage und den -mir unverständlichen- Vorbehalten der Bayernbosse gegen Pépé sonst niemand vergleichbares mehr auf dem Markt ist. Hoffentlich wird es am Ende dann nicht doch noch Werner oder noch schlimmer Rebic. Interessant jedoch ist selbst für mich als bekennenden Hoeneß-Fan, wie Hoeneß in letzter Zeit seine eigenen Aussagen um die Ohren fliegen, sei es die unsägliche Pressekonferenz vom letzten Herbst, seine Andeutungen vom Frühjahr bzgl. der Vielzahl angeblich schon dingfest gemachter Transfers oder eben seine Aussagen bzgl. Dembélés charakterliche Nichteignung für den FCB, als sich dieser vom BVB wegstreikte. Aber ich befürchte, dass für das Bürschchen selbst einen Dembélé-Transfer noch zu groß ist und deshalb nicht zustande kommt, insofern brauchen wir eigentlich einen neuen Sportdirektor noch dringender als einen neuen Außen. In dem Zusammenhang: Was ist eigentlich aus dem Wunderkind Davies geworden. Hieß es nicht, dass der uns bereits schon in der Rückrunde helfen kann?
ralfsroessler 02.07.2019
5. Bitte nicht....
Liebe Bayern, nur weil ihr die angekündigten "großen Deals" nicht hinkriegt, müsst ihr doch wohl nicht auf diesen Arbeitsverweigerer, Trainingszuspätkommer, Störenfried zurückgreifen! Dann behaltet das Geld besser [...]
Liebe Bayern, nur weil ihr die angekündigten "großen Deals" nicht hinkriegt, müsst ihr doch wohl nicht auf diesen Arbeitsverweigerer, Trainingszuspätkommer, Störenfried zurückgreifen! Dann behaltet das Geld besser in der Kasse und wartet, bis sich eine echte Gelegenheit bietet. Der Junge hat zwar zweifellos Talent, aber er ist charakterlich absolut untragbar und für eine Mannschaft eine Zeitbombe.

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