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Sport

Fußball-WM 2023

Neun Länder wollen das Turnier austragen - Rekord

Zuschauerrekorde in den nationalen Ligen von Spanien oder Frankreich, nun feiert auch die Fifa eine Bestmarke: Neun Länder bemühen sich um die WM 2023. Vor allem in Südamerika scheint die Begeisterung groß.

Joel Marklund/DPA

Schwedische Spielerinnen umzingeln Deutschlands Superstar Dzsenifer Marozsán (Mitte)

Mittwoch, 17.04.2019   13:19 Uhr

Der Fußball-Weltverband Fifa kann sich über einen Rekord freuen: Neun Bewerber wollen die WM-Endrunde der Frauen im Jahr 2023 ausrichten. Das gab die Fifa bekannt. Nie zuvor haben sich so viele Kandidaten um die Austragung eines Turniers beworben.

Zu den Interessenten gehören Süd- und Nordkorea, die gemeinsam die Endrunde ausrichten möchten. WM-Gastgeber wollen aber auch Argentinien, Australien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Japan, Neuseeland und Südafrika werden. Sie alle haben sich bei der Fifa registriert.

Der Weltverband wird nun die WM-Ausschreibung fertigstellen. Die Interessenten haben dann bis zum 4. Oktober Zeit, ihre offizielle Bewerbung abzugeben. Die Fifa schreibt, sie garantiere einen "fairen und transparenten" Bewerbungsprozess. Die Entscheidung über den Ausrichter der WM 2023 soll im Frühjahr 2020 getroffen werden.

Zuschauerboom in Spanien, Frankreich und Italien

Die kommende Endrunde findet vom 7. Juni bis 7. Juli in Frankreich statt. Deutschland um Superstar Dzsenifer Marozsán trifft in der Vorrunde auf China (8. Juni), Spanien (12. Juni) und Südafrika (17. Juni). Titelverteidiger sind die USA.

In mehreren Ländern gab es zuletzt einen Zuschauerboom in den nationalen Frauenligen. Mitte März sahen im Madrider Estadio Metropolitano 60.739 Zuschauer das Meisterschaftsspiel zwischen Atlético Madrid und dem FC Barcelona - neuer Weltrekord bei einem Ligaspiel. In Italien und Frankreich wurden zuletzt nationale Zuschauerrekorde aufgestellt.

Um die Fußball-WM 2026 der Männer hatten sich zuletzt nur Marokko sowie Kanada, Mexiko und die USA in einer gemeinsamen Bewerbung bemüht, den Zuschlag erhielt die Dreierbewerbung. Die Zurückhaltung könnte auch mit steigenden Kosten einer Austragung durch die Aufstockung von 32 auf künftig 48 Teilnehmer zusammenhängen.

Anmerkung: Ursprünglich hatten wir geschrieben, dass sich Tunesien für die Männer-WM 2026 beworben hatte. Der richtige Bewerber war jedoch Marokko. Wir haben den Fehler korrigiert.

jan/dpa

insgesamt 7 Beiträge
widower+2 17.04.2019
1. 48
Die WM der Männer wird auf 48 Teams aufgestockt. Nicht auf 46, da sich 46 schlecht durch 4 teilen lässt und es in der Vorrunde weiterhin Vierergruppen geben wird.
Die WM der Männer wird auf 48 Teams aufgestockt. Nicht auf 46, da sich 46 schlecht durch 4 teilen lässt und es in der Vorrunde weiterhin Vierergruppen geben wird.
jk1! 17.04.2019
2. Nicht seriös
die Anzahl der teilnehmenden Nationen zu verschweigen und aus einzelnen Spielen, bei denen die Zuschauer*innen teils freien Eintritt hatten gleich einen boom abzuleiten. Liest bei SPON niemand mehr gegen?
die Anzahl der teilnehmenden Nationen zu verschweigen und aus einzelnen Spielen, bei denen die Zuschauer*innen teils freien Eintritt hatten gleich einen boom abzuleiten. Liest bei SPON niemand mehr gegen?
lofi 17.04.2019
3.
#1 leider falsch. Es wird dann Dreiergruppen geben. In der ersten Hälfte des Turniers scheiden dann die letzten 16 Teams aus, mehr passiert da erstmal nicht
#1 leider falsch. Es wird dann Dreiergruppen geben. In der ersten Hälfte des Turniers scheiden dann die letzten 16 Teams aus, mehr passiert da erstmal nicht
widower+2 17.04.2019
4. Stimmt!
48 ist aber trotzdem richtig, da es 16 Dreiergruppen geben soll, wobei das noch nicht feststeht. 46 ist auf jeden Fall Unsinn!
Zitat von lofi#1 leider falsch. Es wird dann Dreiergruppen geben. In der ersten Hälfte des Turniers scheiden dann die letzten 16 Teams aus, mehr passiert da erstmal nicht
48 ist aber trotzdem richtig, da es 16 Dreiergruppen geben soll, wobei das noch nicht feststeht. 46 ist auf jeden Fall Unsinn!
mgfmg 17.04.2019
5. hmm
nicht tunesien hatte sich um die wm ausrichtung 2026 der herren beworben, sondern marokko!! hinweis für den autor! mfg
nicht tunesien hatte sich um die wm ausrichtung 2026 der herren beworben, sondern marokko!! hinweis für den autor! mfg

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