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Sport

Deutschland in der Einzelkritik

Gewackelt, gekämpft, gewonnen

Sara Doorsoun versprach nach ihrem schwachen WM-Auftakt Besserung - und lieferte. Alexandra Popp stabilisierte das Team auf ungewohnter Position. Und die 17-jährige Lena Oberdorf ist Deutschlands Allzweckwaffe.

Michel Spingler / AP
Aus Valenciennes berichtet
Mittwoch, 12.06.2019   23:32 Uhr

Deutschlands Fußballerinnen haben auch ihr zweites Spiel bei der Weltmeisterschaft gewonnen. Wieder endete die Partie 1:0, wieder war es ein mühsamer Erfolg. Und wie schon gegen China, waren erneut einige Umstellungen während der Partie nötig, um Spanien zu besiegen.

Natürlich hing das auch mit dem Ausfall von Dzsenifer Marozsán zusammen. Die Ballsicherheit der deutschen Starspielerin wurde gegen Spanien lange vermisst, erst eine kreative Umstellung brachte mehr Kontrolle: Stürmerin Alexandra Popp rückte ab der zweiten Hälfte auf die Position vor der Abwehr, dort glänzte sie mit ihrer Kopfballstärke.

Sara Däbritz fand sich ebenfalls auf ungewohnter Rolle zurecht. Doch es gab auch Schatten im DFB-Team. Die Einzelkritik:

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Deutschland in der Einzelkritik: Gekämpft, gegrätscht, gewonnen
insgesamt 8 Beiträge
K:F 13.06.2019
1. Gute Leistung
Hat Freude gemacht zuzusehen. Das das Mittelfeld der schnellen Hut nicht folgen kann ist das eine. Ob Marozsan alleine diese Lücke füllen wird scheint fraglich.
Hat Freude gemacht zuzusehen. Das das Mittelfeld der schnellen Hut nicht folgen kann ist das eine. Ob Marozsan alleine diese Lücke füllen wird scheint fraglich.
gnarze 13.06.2019
2. Echt schlecht
68% Passquote ist leider wirklich mies, so wie auch Liverpool im Cl Finale. Einzig die Torfrau ist eine Wand hinten, da hat die Mannschaft einen unschätzbaren Vorteil gegenüber den anderen Mannschaften.
68% Passquote ist leider wirklich mies, so wie auch Liverpool im Cl Finale. Einzig die Torfrau ist eine Wand hinten, da hat die Mannschaft einen unschätzbaren Vorteil gegenüber den anderen Mannschaften.
Semmelbroesel 13.06.2019
3. Wenn das was werden soll mit Halb- oder Finale
, dann ist noch viel Luft nach oben. Schwächen im Zweikampfverhalten, Passungenauigkeit, spätes Nachrücken des Mittelfeldes. Das alles war unter Neid und Horst Hrubesch schon mal wesentlich besser. Lichtblick war die genannte [...]
, dann ist noch viel Luft nach oben. Schwächen im Zweikampfverhalten, Passungenauigkeit, spätes Nachrücken des Mittelfeldes. Das alles war unter Neid und Horst Hrubesch schon mal wesentlich besser. Lichtblick war die genannte Lena Oberdorf und auch Svenja Huth hatte starke Momente.
deho0209 13.06.2019
4.
Man hat nach den erfolgreichen 2000er Jahren einfach verpasst aus dem Boom den die Damen damals auslösten was draus zu machen. Sprich,Geld in die Hand zu nehmen und eine ordentliche Profiliga zu Gründen. Aber wie bei den Herren, [...]
Man hat nach den erfolgreichen 2000er Jahren einfach verpasst aus dem Boom den die Damen damals auslösten was draus zu machen. Sprich,Geld in die Hand zu nehmen und eine ordentliche Profiliga zu Gründen. Aber wie bei den Herren, dachte man es würde alles so weiter laufen wie bisher. Jetzt sieht man aber das andere aufgeholt bzw den DFB sogar überholt haben.
aurichter 13.06.2019
5. Hallo
lässt Mal die Kirche im Dorf. Spiel mit sehr jungen Spielerinnen gewonnen, die sich im Laufe des Turniers noch finden werden. Vergleicht doch bitte nicht mit Teams wie France oder USA, die schon über etliche Jahre zusammen [...]
lässt Mal die Kirche im Dorf. Spiel mit sehr jungen Spielerinnen gewonnen, die sich im Laufe des Turniers noch finden werden. Vergleicht doch bitte nicht mit Teams wie France oder USA, die schon über etliche Jahre zusammen spielen. Bei denen Mal das Durchschnittsalter ansehen. Kann durchaus etwas werden beim Turnier. Jetzt Mal abwarten was gegen Südafrika noch passiert.

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