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Sport

Al-Khelaifi für Exekutive nominiert

PSG-Boss gewinnt Einfluss in der Uefa

Als Präsident von Paris Saint-Germain muss er sich seit Jahren gegen Vorwürfe des Verstoßes gegen Financial Fairplay wehren. Das ändert nichts daran, dass Nasser Al-Khelaifi nun in die Exekutive der Uefa aufsteigt.

AFP

Nasser Al-Khelaifi

Mittwoch, 30.01.2019   15:53 Uhr

Nasser Al-Khelaifi, Präsident des französischen Meisters Paris Saint-Germain, wird zukünftig im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) sitzen. Der Katarer wurde von der europäischen Klubvereinigung ECA nominiert. Al-Khelaifi wird die ECA neben ihrem Boss Andrea Agnelli in dem Gremium vertreten. Der ECA stehen zwei Sitze zu, der Uefa-Kongress am 7. Februar in Rom muss die Personalie allerdings absegnen.

Die Berufung Al-Khelaifis dürfte Kritik hervorrufen. Schließlich steht der vom Katar finanzierte Klub aus Paris aufgrund des Financial Fairplays unter Beobachtung der Uefa. Ein Interessenkonflikt steht im Raum. Erst 2017 hatte die Uefa Ermittlungen gegen PSG wegen des Finanzgebarens des Vereins eingeleitet.

aha/sid

insgesamt 7 Beiträge
mussich 30.01.2019
1. der durchschnittliche Fußball-Fan ..
ist völlig unpolitisch und steht diesen Dingen achselzuckend gegenüber. Darum bestimmen die Reichen was so läuft, eben auch im Fußball. Eine Fußball-Abstinenz würde sicherlich so einiges verändern.
ist völlig unpolitisch und steht diesen Dingen achselzuckend gegenüber. Darum bestimmen die Reichen was so läuft, eben auch im Fußball. Eine Fußball-Abstinenz würde sicherlich so einiges verändern.
heggich 30.01.2019
2. Lächerlich
Die Höchstpreisverramschung geht weiter... So ist dieser Sport bald gar nix mehr wert... ich wende mich allmählich mit Grausen !
Die Höchstpreisverramschung geht weiter... So ist dieser Sport bald gar nix mehr wert... ich wende mich allmählich mit Grausen !
Mark-A. 30.01.2019
3. Wer geld hat,
hat Macht. Einfaches Prinzip. Muss man nicht mehr zu sagen.
hat Macht. Einfaches Prinzip. Muss man nicht mehr zu sagen.
jk1! 30.01.2019
4. Ekelhaft
wie die Verbände und großen Vereine im Fußball ihre Glaubwürdigkeit aufgegeben haben. Mit der Brutalität geht nicht mal ein Braunkohlebagger im Hambacher Forst vor. Die Vereine werden jetzt also von einem Präsidenten, der [...]
wie die Verbände und großen Vereine im Fußball ihre Glaubwürdigkeit aufgegeben haben. Mit der Brutalität geht nicht mal ein Braunkohlebagger im Hambacher Forst vor. Die Vereine werden jetzt also von einem Präsidenten, der einen Steuerhinterzieher und mutmaßlichen Vergewaltiger für 100 Mio. verpflichtet hat und einem Präsidenten, der mit Neymar Transfer WM-Vergabe nachgewiesen hat, das er alles kauft, was er bekommen möchte, geführt. Von denen soll bitte nie wieder einer Begriffe wie Werte, soziale Verantwortung oder fair play in den Mund nehmen dürfen, ohne das die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nebenbei schlechte Nachrichten für die Bundesliga. Die Europa-League wird sich nicht aufhalten lassen.
aurichter 30.01.2019
5. Die Mafia
des 21.Jahrhunderts! Die ganze Vorgänge bei der UEFA und der FIFA nehmen immer groteskere Züge an. Ex Funktionäre bringen ihre Ableger dort fett unter, dafür werden Posten bei der UEFA an Nahost "Fußballexperten" [...]
des 21.Jahrhunderts! Die ganze Vorgänge bei der UEFA und der FIFA nehmen immer groteskere Züge an. Ex Funktionäre bringen ihre Ableger dort fett unter, dafür werden Posten bei der UEFA an Nahost "Fußballexperten" verramscht. Platini sen. zieht im Hintergrund auch ohne Posten die Fäden, um dann zum richtigen Zeitpunkt wie Phoenix aus der Asche die UEFA Spitze erneut zu kapern.

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