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Schwacher Saisonstart

Tottenham trennt sich von Trainer Pochettino

In der vergangenen Saison hatte Mauricio Pochettino seinen Klub noch ins Finale der Champions League geführt, jetzt ist für ihn Schluss bei Tottenham Hotspur. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.

Ian Kington/AFP

Mauricio Pochettino war seit 2014 Trainer bei den Nord-Londonern

Dienstag, 19.11.2019   20:51 Uhr

In der Liga nur Platz 14, in der Champions League ein 2:7-Debakel gegen Bayern München - nach dem Höhenflug in der vergangenen Saison verlief die Hinrunde der Spielzeit 2019/2020 bislang enttäuschend für Tottenham Hotspur. Zehn Tage nach dem 1:1 gegen Aufsteiger Sheffield United hat sich der Klub nun von Trainer Mauricio Pochettino getrennt. Das gaben die Spurs auf ihrer Homepage bekannt.

"Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und sie nicht übereilt getroffen", wird Chairman Daniel Levy zitiert. Allerdings seien "die Liga-Ergebnisse am Ende der vergangenen und der bisherigen Saison sehr enttäuschend" gewesen.

Der Argentinier war 2014 vom FC Southampton nach Nord-London gekommen und hatte den Klub seitdem fünfmal unter die ersten Fünf der Premier League geführt. 2017 wurde der Klub Vizemeister. Neben Pochettino wurden auch die Mitglieder seines Trainerteams Jesus Pérez, Miguel D'Agostino and Antoni Jiménez freigestellt.

"Mauricio und sein Team werden immer Teil unserer Klubgeschichte sein", so Levy. Ein Nachfolger für den 20-maligen Nationalverteidiger solle zeitnah präsentiert werden. Pochettino selbst war in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit großen europäischen Klubs, unter anderem Real Madrid, in Verbindung gebracht worden.

mfu

insgesamt 5 Beiträge
spon-facebook-10000034826 19.11.2019
1. versteh ich nicht
Ich verstehe das nicht. Der Club hat sich jahrelang große transferausgaben gespart. Nun wirkt es sich aus, prompt wird der Trainer, der den langfristigen Mangel lange kaschieren konnte, gefeuert. Sehr kurzsichtig. Ich glaube, ja [...]
Ich verstehe das nicht. Der Club hat sich jahrelang große transferausgaben gespart. Nun wirkt es sich aus, prompt wird der Trainer, der den langfristigen Mangel lange kaschieren konnte, gefeuert. Sehr kurzsichtig. Ich glaube, ja hoffe regelrecht, das wird bestraft.
hileute 19.11.2019
2. Überraschend
die Ergebnisse der letzten Jahre sind hauptsächlich auf ihn zurückzuführen, ohne ihn war Tottenham ein Nichts, und da könnte es auch wieder hingehen. Das wird sich kaum als weise Entscheidung entpuppen
die Ergebnisse der letzten Jahre sind hauptsächlich auf ihn zurückzuführen, ohne ihn war Tottenham ein Nichts, und da könnte es auch wieder hingehen. Das wird sich kaum als weise Entscheidung entpuppen
aurichter 20.11.2019
3. Levys Alleingang?
Nicht wirklich nachvollziehbar dieser Rausschmiss. Da wird dieser Trainer europaweit gelobt und gefeiert, weil er mit den Spurs und den bescheidenen Mitteln im Kader permanent in der PL oben mitmischt, ja selbst in der CL relative [...]
Nicht wirklich nachvollziehbar dieser Rausschmiss. Da wird dieser Trainer europaweit gelobt und gefeiert, weil er mit den Spurs und den bescheidenen Mitteln im Kader permanent in der PL oben mitmischt, ja selbst in der CL relative Erfolge feiert und dann nach anfänglichen Startschwierigkeiten gegangen wird. Mir dünkt, dass Levy, bekannt für seine Hartnäckigkeit, hier im Alleingang den Trainer los werden wollte, da dieser die Marschrichtung beanstandet hat und auch wieder Verstärkung im Team gefordert hat. Ich spekuliere jetzt Mal und behaupte, dass Kane ähnliche teuer wie Bale den Club in der Winterpause verlässt und keine Neuverpflichtungen geplant sind. Somit würde der Rauswurf Sinn machen, um dann mit neuem Trainer das gewurschtel fortzusetzen. Sollte es für das obere Drittel der Tabelle bis zum Ende der Saison nicht mehr reichen, dann hätte man mit Pochettino den Sündenbock schon zur Hand. Wie schon gesagt, vollkommen unverständlich diese Maßnahme. Um einen neuen Job braucht sich der Trainer nicht Sorgen, da wäre ja der FCB auch gerade richtig mit einer evtll vakanten Trainerstelle oder? Schaun mer mal :-))
peterw 20.11.2019
4. Bayerntrainer?
Der wäre was!
Der wäre was!
gnarze 20.11.2019
5. Bedingt
wie man hört, war schon sein Englisch nicht wirklich berauschend. Weder kann er Französisch, noch Deutsch. Sich nur mit den spanischsprachigen Kickern zu unterhalten, bringt nix. Schon Ancelotti ist auch einen [...]
Zitat von peterwDer wäre was!
wie man hört, war schon sein Englisch nicht wirklich berauschend. Weder kann er Französisch, noch Deutsch. Sich nur mit den spanischsprachigen Kickern zu unterhalten, bringt nix. Schon Ancelotti ist auch einen Sprachproblemen gescheitert.

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