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"Forbes"-Ranking zu NBA-Spielern

LeBron James verdient am meisten - neben dem Platz

Auf 89 Millionen Euro schätzt "Forbes" das Jahreseinkommen von LeBron James - damit liegt er deutlich vor seinen NBA-Kollegen Stephen Curry und Kevin Durant. Zu verdanken hat er das auch Pizza und Cola.

AFP
Mittwoch, 13.02.2019   05:14 Uhr

Das "Forbes"-Magazin hat seine Liste der bestverdienenden NBA-Spieler veröffentlicht. Und an der Spitze gibt es keine Überraschung: Dort steht zum fünften Mal in Folge LeBron James von den Los Angeles Lakers. Er kommt laut Schätzungen des Magazins auf ein Jahreseinkommen von 88,7 Millionen Dollar, das sind umgerechnet etwa 78,2 Millionen Euro.

Einen Großteil davon - insgesamt 53 Millionen Dollar - habe James allerdings nicht auf dem Basketballplatz verdient, schreibt "Forbes", sondern mit Werbedeals. James arbeitet unter anderem für Nike, Coca Cola und Beats By Dre. Außerdem stamme ein Teil seines Einkommens aus seiner Hollywood-Produktionsfirma und seiner Beteiligung an einer Pizza-Restaurantkette.

Insgesamt kommt James laut "Forbes"-Schätzungen auf ein Vermögen von 450 Millionen Dollar.

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"Forbes": Die zehn bestverdienenden NBA-Spieler

Im Ranking der Jahreseinkommen folgen ihm zwei NBA-Kollegen von den Golden State Warriors: Stephen Curry landete mit einem geschätzten Einkommen von 79,5 Millionen Dollar auf Platz zwei. Davon habe er 42 Millionen Dollar mit Nebentätigkeiten verdient, berichtet "Forbes". Kevin Durant kam demnach auf 65 Millionen Dollar Jahreseinkommen, das reichte für Platz drei der Liste. Auch er habe einen Großteil davon neben dem Platz verdient, nämlich 35 Millionen Dollar.

Gehälter, Werbeverträge, Lizenzgebühren, Auftritte: Alle Vertreter des Top-Ten-Rankings zusammen würden im Jahr 2019 auf ein Einkommen von 540 Millionen Dollar kommen, berichtet "Forbes" - und damit mehr als 180 Millionen Dollar mehr, als die zehn bestverdienenden NBA-Stars vor fünf Jahren einnahmen.

aar/Reuters

insgesamt 2 Beiträge
Phi-Kappa 13.02.2019
1. Völlig gerechtfertigt...
... dieses Salär. Der Mann leistet schließlich was!
... dieses Salär. Der Mann leistet schließlich was!
archangel357 14.02.2019
2. Die Sache ist die...
Sie sind ihr Geld wert. Mehr noch: Die Tatsache, daß sie nicht noch mehr verdienen, ist nur der Gehaltsobergrenze der NBA für Kader und Einzelspieler geschuldet, nach der es sogenannte "Maximal-" und [...]
Sie sind ihr Geld wert. Mehr noch: Die Tatsache, daß sie nicht noch mehr verdienen, ist nur der Gehaltsobergrenze der NBA für Kader und Einzelspieler geschuldet, nach der es sogenannte "Maximal-" und "Supermax-" Verträge gibt - und da verdienen neben den Superstars wie LeBron und Steph eben auch Spieler wie Chandler Parsons, Otto Porter Jr und Mike Conley locker zwischen 24 und 30 Millionen Dollar im Jahr. Wenn die Spielergehälter nach oben offen wären, müßte dann ein LeBron 70-100 Millionen von den Lakers bekommen. Drücken wir's so aus: 1997 lag die Obergrenze für eine ganze Mannschaft in der NBA bei 27 Millionen. Michael Jordan jedoch kassierte in jener Saison alleine 33 Millionen - mehr also als komplette 12-Mann-Kader anderer Teams. War er es wert? Dumme Frage.

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