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Sport

Olympische Sommerspiele 2020

Tokio spart weiter

Die Budgetsenkungen im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 2020 gehen weiter. In Tokio spart man nun erneut über eine Milliarde Euro ein. Das soll nicht das Ende der Kostenreduzierungen sein.

DPA

Japans Premierminister Shinzo Abe (Mitte) und Unterstützer der Olympiabewerbung

Freitag, 22.12.2017   10:48 Uhr

Das Organisationskomitee für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio hat das Budget um umgerechnet 1,2 Milliarden Euro gesenkt. Nach der Maßnahme zur Kostensenkung steht der Etat bei rund 10,6 Milliarden Euro. Dies gab das Organisationskomitee bekannt.

"Tokio 2020 wird weiter versuchen, nach Möglichkeiten zur Kostenreduzierung zu suchen", hieß es in der Mitteilung, "besonders in den Bereichen Veranstaltungsbetrieb, Transport, Unterkunft und Sicherheit." Hidemasa Nakamura, Finanzchef des OK, kündigte weitere Maßnahmen an.

AP

OK-Finanzchef Hidemasa Nakamura

John Coates, Vizepräsident des IOC und Vorsitzender der Evaluierungskommission für die Spiele in Tokio, hatte den Veranstaltern im Oktober eine Senkung der Kosten um eine Milliarde Dollar empfohlen. "Hoffentlich sagt Coates am Ende: Gute Arbeit", so Nakamura.

Bei der Bewerbung war Tokio von einem Budget von umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro ausgegangen. In der Folge kam es zu einer Kostenexplosion. 2016 hatten Befürchtungen, dass die Ausgaben die Grenze von 30 Milliarden Dollar (28,2 Milliarden Euro) überschreiten und damit das Vierfache der ursprünglichen Kalkulation betragen würden, für Verstimmung im IOC gesorgt.

mfu/sid

insgesamt 1 Beitrag
kumi-ori 22.12.2017
1. Ein sehr positives Zeichen
Bei den olympischen Spielen sollen die Menschen schnell laufen, schwimmen, radfahren. Alles Beschäftigungen, die per se erstmal nicht so wahnsinnig viel Geld kosten. Ich verstehe nicht, warum Putin die großen Sportereignisse [...]
Bei den olympischen Spielen sollen die Menschen schnell laufen, schwimmen, radfahren. Alles Beschäftigungen, die per se erstmal nicht so wahnsinnig viel Geld kosten. Ich verstehe nicht, warum Putin die großen Sportereignisse jeweils um die 50 Milliarden Euro kosten lässt (ca. 150 Euro pro Einwohner für wenige Wochen).

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