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Sport

Tennisturnier in Miami

Tatjana Maria besiegt Titelverteidigerin Sloane Stephens

Überraschender Erfolg in Miami: Tatjana Maria hat die Weltranglistenvierte Sloane Stephens aus dem Turnier geworfen. Damit ist sie die einzige verbliebene Deutsche im Achtelfinale.

DPA

Tatjana Maria

Montag, 25.03.2019   11:09 Uhr

Tatjana Maria ist beim Tennisturnier in Miami gegen die Vierte der Weltrangliste und Titelverteidigerin Sloane Stephens mit einem 6:3, 6:2 in 1:33 Stunden ins Achtelfinale eingezogen. Dort trifft sie auf die Tschechin Marketa Vondrousova (59. der Weltrangliste).

Der Sieg gegen die French-Open-Finalistin Stephens war der dritte Karriere-Erfolg von Maria gegen eine Top-Ten-Spielerin. "Ich könnte nicht glücklicher sein. Es hat sich angefühlt, als würde ich zu Hause spielen, weil ich hier lebe. Meine Familie, meine Freunde, alle sind da, das hilft", sagte die Weltranglisten-62.

Nach den Niederlagen von Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber und Alexander Zverev ist Maria die letzte verbleibende deutsche Spielerin im Turnier.

ngo/dpa/sid

insgesamt 1 Beitrag
biglewbowski 25.03.2019
1. Glückwunsch! Mit anachronistischem Tennis
zu gewinnen, einfach super. Stephens' Match war ein einziger taktischer Fehler.
zu gewinnen, einfach super. Stephens' Match war ein einziger taktischer Fehler.

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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