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Sport

Tour de France

Mit einer Reifenbreite vorne - Caleb Ewan setzt sich im Massensprint durch

Die elfte Etappe der Frankreich-Rundfahrt war die letzte Chance für die Sprinter vor den Pyrenäen - und Caleb Ewan hat sie genutzt. Für den Australier war es der erste Tour-Etappensieg überhaupt.

REUTERS/Gonzalo Fuentes

Ab in den Süden: Caleb Ewan erreicht das Ziel auf der Fahrt nach Toulouse als Erster

Mittwoch, 17.07.2019   17:48 Uhr

Ein Massensprint ins Ziel war für die elfte Etappe der Tour de France erwartet worden, am Ende hat es ihn auch gegeben: Caleb Ewan vom Team Lotto Soudal setzte sich knapp vor dem Niederländer Dylan Groenewegen durch. Ex-Weltmeister Peter Sagan aus der deutschen Bora-hansgrohe-Mannschaft verpasste als Vierter das Podium.

Die 167 Kilometer lange Fahrt von Albi nach Toulouse mit zwei niedrigen Bergwertungen galt als ideal für Sprinter wie den Australier Ewan. Für den 25 Jahre alten Radprofi ist es der erste Etappensieg bei der Tour de France überhaupt.

Im Gelben Trikot des Gesamtführenden fährt weiter der Franzose Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step). Seine Führung geriet auf der flachen Etappe nicht in Gefahr. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) belegt als bester Deutscher weiterhin Platz fünf. (Hier lesen Sie einen Beitrag zum Hoffnungsträger der deutschen Radprofis.)

Deutsche Fahrer weiter ohne Tagessieg

Sprint-Routinier André Greipel war im Rennen um den Tageserfolg chancenlos. Der 37-Jährige vom Team Arkéa-Samsic kam nicht über den 37. Platz hinaus. Die Deutschen sind damit nach elf Etappen weiter sieglos, das gab es zuletzt im Jahr 2010.

Am Donnerstag (12.10 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Eurosport) geht es mit der zwölften Etappe weiter, auf der Strecke von Toulouse nach Bagnères-de-Bigorre (209,5 Kilometer) erreicht das Feld die Pyrenäen. Dann stehen die Berg-Spezialisten im Fokus, auch die Mitfavoriten auf den Gesamtsieg um Titelverteidiger Geraint Thomas könnten erste Angriffe starten.

Weitere Informationen zur Frankreich-Rundfahrt finden Sie hier:

jan

insgesamt 2 Beiträge
c.w.n. 17.07.2019
1. Wie auch immer...
laut offizieller Tour-Seite war Greipel 36., sei's drum. Er scheint es leider am Ende noch nicht mal mehr zu versuchen ein Top-10 Ergebnis einzufahren, wenn da solche endschnellen Kandidaten wie Pinot, Yates oder Bernal vor ihm [...]
laut offizieller Tour-Seite war Greipel 36., sei's drum. Er scheint es leider am Ende noch nicht mal mehr zu versuchen ein Top-10 Ergebnis einzufahren, wenn da solche endschnellen Kandidaten wie Pinot, Yates oder Bernal vor ihm einlaufen. Da hat sich Arkea-Samsic ein Ei gelegt...
Prussia Culé 17.07.2019
2. Detail
Was die heutige Etappe angeht, wurde Greipel von 2 Dimension Data Fahrern (Boasson Hagen, Valgren oder van Rensburg) ausgebremst, da die beiden mit zu viel Schwung aus der letzten schärferen Kurve kamen und bremsen mussten. [...]
Zitat von c.w.n.laut offizieller Tour-Seite war Greipel 36., sei's drum. Er scheint es leider am Ende noch nicht mal mehr zu versuchen ein Top-10 Ergebnis einzufahren, wenn da solche endschnellen Kandidaten wie Pinot, Yates oder Bernal vor ihm einlaufen. Da hat sich Arkea-Samsic ein Ei gelegt...
Was die heutige Etappe angeht, wurde Greipel von 2 Dimension Data Fahrern (Boasson Hagen, Valgren oder van Rensburg) ausgebremst, da die beiden mit zu viel Schwung aus der letzten schärferen Kurve kamen und bremsen mussten. ----- Arkea-Samsic legt sich ein Ei, wenn sie Greipel nicht einmal 2 starke Fahrer an die Seite stellen, um ihn im Finale etwas zu pilotieren. Connor Swift wurde extra dafür verpflichtet, fuhr aber statt der Tour, die Österreich-Rundfahrt. Robert Wagner ist ebenso wenig dabei, wie Maxime Daniel. Da hat es dann auch Greipel schwer.

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