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Wirtschaft

Trump-Berater bestätigt US-Interesse an Grönland

"Der Präsident kennt sich gut mit Immobilienkäufen aus"

US-Präsident Donald Trump will offenbar tatsächlich Grönland von Dänemark kaufen. Das jedenfalls hat sein wichtigster Wirtschaftsberater bestätigt - und den Grund genannt.

MICHAEL KAPPELER / AFP

Grönland (im Bild die Stadt Ilulissat): Im Visier des US-Präsidenten

Sonntag, 18.08.2019   17:18 Uhr

Grönland ist offenbar tatsächlich ins Interesse von US-Präsident Donald Trump gerückt. "Der Präsident kennt sich gut mit Immobilienkäufen aus", sagte Trumps Top-Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Sonntag im Nachrichtensender Fox News. "Er will sich das anschauen."

Er wolle nicht spekulieren, wohin das führe, aber Grönland sei strategisch bedeutend. "Sie haben viele wertvolle Mineralien", sagte Kudlow. Aber natürlich gehöre Grönland zum Nato-Partner Dänemark, fügte er hinzu.

Grönland und Dänemark haben die Idee eines Verkaufs zurückgewiesen. Das Weiße Haus hatte sich bislang nicht zu Berichten geäußert, wonach Trump Interesse an Grönland geäußert haben soll.

Die Berichte am Donnerstag legten nahe, Trump habe Berater angewiesen, den Kauf der zum dänischen Königreich gehörenden autonomen Arktisinsel zu prüfen. Wie seriös die Absichten seien, sei selbst für seine Mitarbeiter unklar gewesen, hieß es weiter. Trump, der als Immobilienunternehmer reich wurde, wird Anfang September Dänemark besuchen.

Für Washington könnte Grönland durch seine Lage in der Arktis, die Nähe zu Russland und wegen dort vermuteter Bodenschätze strategisch bedeutend sein. Die USA betreiben dort bereits einen Luftwaffenstützpunkt.

Grönland mit seinen rund 56.000 Einwohnern ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland. Ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt.

nis/dpa

insgesamt 91 Beiträge
sven2016 18.08.2019
1. Man sagt, ein russischer Großunternehmer
wäre bereit, Herrn Trump New York und Kalifornien abzunehmen (noch vor der nächsten Wahl). Er zahlt bar, gerne auch auf Konten in exotischen Ländern. Der Immo-King könnte sich das durch den Kopf gehen lassen ...
wäre bereit, Herrn Trump New York und Kalifornien abzunehmen (noch vor der nächsten Wahl). Er zahlt bar, gerne auch auf Konten in exotischen Ländern. Der Immo-King könnte sich das durch den Kopf gehen lassen ...
marthaimschnee 18.08.2019
2. Ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt.
Ein Großteil der Fläche ist DERZEIT NOCH von Eis bedeckt.
Ein Großteil der Fläche ist DERZEIT NOCH von Eis bedeckt.
iffelsine 18.08.2019
3. Trump hat doch immer nur russische Käufer für
seine Immobilien gehabt, bei denen er mächtig verdiente. Alle anderen Verkäufe waren doch wohl Negativgeschäfte. Irgendwie kann Trump Größenwahn noch toppen !
seine Immobilien gehabt, bei denen er mächtig verdiente. Alle anderen Verkäufe waren doch wohl Negativgeschäfte. Irgendwie kann Trump Größenwahn noch toppen !
rioreiser2.0 18.08.2019
4. Um Gottes Willen
Bitte lasst Euch nicht darauf ein Dänemark! Das wäre eine Katastrophe!
Bitte lasst Euch nicht darauf ein Dänemark! Das wäre eine Katastrophe!
ambergris 18.08.2019
5. "als Immobilienunternehmer reich geworden"
Naja, reich war Donald schon als Sohn seines Vaters Fred Trump. Hätte Donald sein Erbe einfach irgendwo in einem Immobilienfond angelegt wäre er jetzt reicher.
Naja, reich war Donald schon als Sohn seines Vaters Fred Trump. Hätte Donald sein Erbe einfach irgendwo in einem Immobilienfond angelegt wäre er jetzt reicher.

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