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Wirtschaft

Designierte EZB-Chefin Lagarde

Krise kann sie

In der Eurokrise spielte sie eine zentrale Rolle - und legte sich mit der Bundesregierung an. Nun soll Christine Lagarde Chefin der Europäischen Zentralbank werden. Wird es unangenehm für Deutschland?

JOHN THYS / AFP
Von und
Mittwoch, 03.07.2019   17:02 Uhr

Christine Lagarde beherrscht die große Geste - auch wenn diese nur als kleiner Händedruck daherkommt.

Als Anfang des Jahres die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg zum Treffen der Wirtschaftselite nach Davos reiste, war es Lagarde, die sie auf den Fluren des grauen Kongresszentrums abfing. Wie zwei Wesen aus unterschiedlichen Welten standen sich die beiden etwas unbeholfen gegenüber: Die kleine 16-Jährige in Fleecejacke und Turnschuhen - und die 1,80 Meter große Chefin des Weltwährungsfonds IWF mit elegantem Blazer und beigefarbenem Halstuch.

"Ich unterstütze sehr, was du tust", sagte Lagarde und reichte Thunberg die Hand. Die Fotokameras klickten, das Bild ging um die Welt. Die Botschaft war gesetzt.

DPA

Christine Lagarde (r.) mit Klimaaktivistin Greta Thunberg in Davos

Ob Klimapolitik oder Frauenrechte: Die Französin nutzt ihre Macht, um für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist. Auch wenn es mit ihrem eigentlichen Amt nur am Rande zu tun hat. Acht Jahre lang führte sie den IWF als geschäftsführende Direktorin - und bekam dabei so viel Aufmerksamkeit wie wohl keiner ihrer Amtsvorgänger.

Das lag zum einen daran, dass der IWF als Institution im Zuge der Eurorettung eine entscheidende Rolle spielte. Aber auch an Lagarde selbst, weil sie sich einmischte in politische Diskussionen - und dabei so charismatisch auftrat, wie man es in der drögen Welt der Finanzminister, Notenbanker und Rettungsschirmhalter nur selten sieht.

Nun soll die 63-jährige Lagarde eine neue Aufgabe bekommen. Vom Herbst an soll sie Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) werden, als Nachfolgerin des Italieners Mario Draghi. Im Gegenzug soll die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an die Spitze der EU-Kommission rücken.

Es ist das Ergebnis tagelanger Verhandlungen der europäischen Regierungschefs. Ein machttaktischer Kompromiss, der viel Kritik hervorruft. Auch wenn es an der Kompetenz von Lagarde, da sind sich die meisten Beobachter einig, kaum etwas auszusetzen gibt.

Denn wenn Lagarde eines ist, dann krisenerprobt. Als sie 2007 französische Finanzministerin wurde, zeigten sich bereits die ersten Vorboten des weltweiten Finanzbebens. Dann ging es nahtlos über in die Eurokrise, in deren Verlauf Länder wie Griechenland, Irland oder Portugal plötzlich vor dem Staatsbankrott standen. Lagarde gehörte die gesamte Zeit über zu den wichtigsten Entscheidungsträgern - zunächst als Finanzministerin, von 2011 an dann als IWF-Chefin.

So war Lagarde entscheidend beteiligt, als für Griechenland innerhalb kürzester Zeit Milliardenhilfen organisiert werden mussten, und arbeitete dabei eng mit ihrem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble zusammen. Dass aus den Ad-hoc-Hilfen später ein dauerhafter Rettungsfonds wurde, ging nicht zuletzt auf Lagardes Rufe nach einer mächtigen "Brandmauer" zurück.

Keine Angst vor Kritik aus Deutschland

Doch so charmant die Französin auch öffentlich ihre Wertschätzung für "cher Wolfgang" versicherte: Als IWF-Chefin hatte sie kein Problem mit Positionen, die in Deutschland unpopulär sind. Dazu gehörte ihre immer wieder ausgesprochene Mahnung, dass Griechenlands Schuldenlast untragbar sei und das Land deshalb einen substanziellen Schuldenschnitt benötige. Weil die Eurofinanzminister den nicht gewähren wollten, verweigerte der IWF seine Beteiligung am dritten Hilfspaket - dabei hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrer Partei eigentlich versprochen, dass der Währungsfonds mitmacht.

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Christine Lagarde: Die Spitzen-Frau

Auch sonst zeigte Lagarde beim IWF keine Scheu vor neuen Wegen. Unter ihrer Führung setzte sich der Währungsfonds kritisch mit seiner Rolle als Reform- und Sparwächter auseinander, räumte sogar falsche Prognosen zur Auswirkung von Staatsausgabenkürzungen ein. Außerdem erweiterte der IWF seine Forschung auf Themen wie Klimaschutz oder die Gleichberechtigung - ein Thema, das Lagarde besonders am Herzen liegt.

Ob an der Spitze des französischen Finanzministeriums oder beim IWF: Lagarde war immer die erste Frau in der jeweiligen Position. Regelmäßig wirbt sie für mehr weibliche Führungskräfte, die ihrer Ansicht nach besser mit Risiken umgehen. "In Krisenzeiten werden irgendwann Frauen gerufen, um das Durcheinander zu beseitigen", sagte Lagarde einmal der "Washington Post" - und dürfte damit auch sich selbst gemeint haben. Ihr Risikomanagement in eigener Sache war so erfolgreich, dass sie 2016 für eine zweite Amtszeit als IWF-Chefin bestätigt wurde, obwohl zeitgleich in ihrer Heimat Ermittlungen in der sogenannten Tapie-Affäre gegen sie liefen, an deren Ende sie der "Fahrlässigkeit im Amt" schuldig gesprochen wurde.

Normalisierung der Geldpolitik wird wohl verschoben

Wenn Lagarde im Herbst nun an die Spitze der Europäischen Zentralbank rückt, kann sie erneut Nervenstärke beweisen. Denn dort wartet ein Höllenjob auf sie. Auf den ersten Blick hat Noch-EZB-Chef Draghi zwar die schlimmsten Gefahren der Eurokrise entschärft. Doch unter der Oberfläche einer jahrelang guten Konjunktur brodelt es gewaltig weiter.

Zum einen ist da Italien, dessen populistische Regierung mit den europäischen Schuldenregeln brechen will und auch sonst wenig Sinn für eine gemeinschaftliche Wirtschaftspolitik zeigt. Zum anderen scheint auch die Konjunktur in Europa merklich abzukühlen - was den eigentlichen Plan der EZB für eine Normalisierung der Geldpolitik erst mal zunichtemachen könnte.

Seit 2016 hält die Notenbank den Leitzins, zu dem sich Banken bei ihr Geld leihen können, bei historisch niedrigen null Prozent. Zudem verlangt sie von den Finanzinstituten Strafzinsen von 0,4 Prozent, falls diese überschüssiges Geld über Nacht bei ihr parken. Ein 2015 gestartetes billionenschweres Anleihekaufprogramm läuft zwar aus - doch angesichts der schwachen Wirtschaftsentwicklung wollte EZB-Chef Draghi zuletzt nicht ausschließen, dass man es bald wiederbelebt.

Endlich verständlich

Mit Lagardes Nominierung als Draghi-Nachfolgerin dürfte auch der Streit innerhalb des EZB-Rats über die richtige geldpolitische Linie wieder hochkochen. Bundesbank-Chef Jens Weidmann, zuvor einer der größten Kritiker von Draghis Niedrigzins- und Anleihekaufpolitik, hatte sich bis zuletzt Hoffnungen gemacht, selbst den EZB-Chefposten zu bekommen, und war auf Kuschelkurs mit den Vertretern der Südländer gegangen.

Weidmann tat dies zum einen, um bessere Chancen bei der Wahl zu haben, zum anderen, weil er wohl wusste, dass ihm als künftigem EZB-Präsidenten auch nichts anderes übrig bleiben würde, als Draghis Kurs fortzusetzen. Nun, wo die Nachfolge des Italieners geklärt ist, kann Weidmann also wieder in die Rolle des deutschen Hardliners zurückfallen, der der Französin Lagarde das Leben schwer machen dürfte.

Lockere Geldpolitik und Eurobonds - warum nicht?

Lagarde dürfte geldpolitisch näher bei Draghi liegen. Bei einer Rede vor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sprach sie sich schon 2012 dafür aus, die Krise durch eine "zusätzliche und rechtzeitige Lockerung der Geldpolitik" zu bekämpfen. Auch für Eurobonds hat sie schon plädiert - also gemeinsame Schuldverschreibungen, die in Deutschland ebenfalls heftig umstritten sind.

Am Finanzmarkt hält man Lagarde trotzdem für eine gute Wahl. "Mit Christine Lagarde erhält die EZB einen weiteren hervorragenden Kommunikator", meint Carsten Brzeski, Chefvolkswirt Deutschland der niederländischen Bank ING. Die Kommunikation von Notenbankchefs ist allerdings eine Kunst für sich: Jedes ihrer sorgfältig gewählten Worte kann Milliarden bewegen, selbst die Mimik von Mario Draghi wurde genau beobachtet.

Dass auch Lagarde auf diesem Wege Botschaften übermitteln kann, hat sie gerade erst auf dem G20-Gipfel in Osaka gezeigt. Dort war die IWF-Chefin ins Gespräch mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und der britischen Premierministerin Theresa May vertieft, in das sich Ivanka Trump ungefragt einmischte. Ein kurzer Seitenblick von Lagarde genügte vollkommen, um zu wissen, wie wenig sie die Meinung der US-Präsidententochter interessierte.

Wie funktioniert die Civey-Methodik?
Das Meinungsforschungsinstitut Civey arbeitet mit einem mehrstufigen vollautomatisierten Verfahren. Alle repräsentativen Echtzeitumfragen werden in einem deutschlandweiten Netzwerk aus mehr als 20.000 Websites ausgespielt ("Riversampling"), es werden also nicht nur Nutzer von SPIEGEL ONLINE befragt. Jeder kann online an den Befragungen teilnehmen und wird mit seinen Antworten im repräsentativen Ergebnis berücksichtigt, sofern er sich registriert hat. Aus diesen Nutzern zieht Civey eine quotierte Stichprobe, die sicherstellt, dass sie beispielsweise in den Merkmalen Alter, Geschlecht und Bevölkerungsdichte der Grundgesamtheit entspricht. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich nach weiteren soziodemografischen Faktoren und Wertehaltungen der Abstimmenden gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren und Manipulationen zu verhindern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in den Civey FAQ.
Warum ist eine Registrierung nötig?
Die Registrierung hilft dabei, die Antworten zu gewichten, und ermöglicht so ein Ergebnis für die Umfragen, das für die Wahlbevölkerung in Deutschland repräsentativ ist. Jeder Teilnehmer wird dabei nach seinem Geschlecht, Geburtsjahr und Wohnort gefragt. Danach kann jeder seine Meinung auch in weiteren Umfragen zu unterschiedlichen Themen abgeben.
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insgesamt 45 Beiträge
Adrianstein 03.07.2019
1. Die Krise wird bald kommen, gut dass CH.Lagarde die Kapitänin ist
Ch. Lagarde ist erst einmal eine gute Krisenmanagerin , richtig. Sie wird auch keine großartig andere Politik als der bisherige Präsident machen können - genauso wie es übrigends J. Weidmann könnte. In der Welt und und in [...]
Ch. Lagarde ist erst einmal eine gute Krisenmanagerin , richtig. Sie wird auch keine großartig andere Politik als der bisherige Präsident machen können - genauso wie es übrigends J. Weidmann könnte. In der Welt und und in der FAZ wurde wieder von verpassten Gelegenheiten "gemault". Auch Frau Siems in ihrer Orthodoxie sollte mal nach Japan 1996 schauen , bevor sie die Schulden per se verteufelt. Zuerst kam die Wachstumsschwäche in Europa bevor die Schulden kamen , bei einem Schuldenschnitt oder höheren Zinsen würde sich das wichtige Wachstum auch nicht einstellen. Kapitalschwere Rentner sind vielleicht wichtige Wähler, aber in der heutigen Volkswirtschaft nur einäugige "Störenfriede" ohne Vision. Die Krisenmanagerin aber wird die nächste Krise mit besseren Möglichkeiten angehen als nur mit Austerität. Relativitätstheorie : Deutschland hat am meisten zu verlieren, Deutschland wird auch meisten abgeben müssen.
kraut&ruebe 03.07.2019
2. komisch
Ich bin schon überrascht, das die nördlichen Euroländer wie Finnland oder die Niederlande diese Personalien unterstützen. Frau Lagarde hat als IMF-Chefin in der Griechenland-Krise knallhart französische Interessen vertreten [...]
Ich bin schon überrascht, das die nördlichen Euroländer wie Finnland oder die Niederlande diese Personalien unterstützen. Frau Lagarde hat als IMF-Chefin in der Griechenland-Krise knallhart französische Interessen vertreten und sich in den letzten Jahren oft sehr stark pro Negativzinsen positioniert. Die Entwicklung des Euro (1c tiefer) und der Umlaufrendite (Rekordtief) seit gestern Nachmittag sprechen Bände.
digiman 03.07.2019
3. Solche Artikel machen einen sprachlos
Eurobonds und eine lockere Geldpolitik bedeuten nichts anderes als die weitere Enteignung der deutschen Steuerzahler und die Zerstörung der deutschen Wirtschaft - also genau das, was Frankreich schon mit der Einführung des Euros [...]
Eurobonds und eine lockere Geldpolitik bedeuten nichts anderes als die weitere Enteignung der deutschen Steuerzahler und die Zerstörung der deutschen Wirtschaft - also genau das, was Frankreich schon mit der Einführung des Euros bezweckt hat. Lagarde hat zudem massiv Dreck am Stecken, sie ist korrupt bis ins Mark. Zusammen mit der Nullnummer vdL bedeutet das das endgültige Aus der EU in ihrer heutigen Form.
derblauekurfuerst 03.07.2019
4. merkel's Ausverkauf der deutschen...
damit ist klar,das eine politische Person aus dem ewig klammen Frankreich und damit aus den Südstaaten der EU alles daran setzen wird, weiterhin Geld für Schulden bereit zu stellen,für das die immer weniger werdenden [...]
damit ist klar,das eine politische Person aus dem ewig klammen Frankreich und damit aus den Südstaaten der EU alles daran setzen wird, weiterhin Geld für Schulden bereit zu stellen,für das die immer weniger werdenden Nettozahler der EU haften müssen. Merkel ist Gift für Ihr Land,nur Genossen und Grüne jubeln ihr aus ideologischem Gleichklang noch zu...liegt wohl an Ihrer Vergangenheit als FDJ-Funktionärin..jugendliche Prägung ändert sich nie ganz
muellerthomas 03.07.2019
5.
Die Umlaufrendite sinkt seit Oktober 2018 stetig... Und wie hätte sich der IWF in Sachen Griechenland verhalten sollen? Hätte der IWF Kredite gegeben, hätten Sie Frau Lagarde sicherlich genau das vorgeworfen.
Zitat von kraut&ruebeIch bin schon überrascht, das die nördlichen Euroländer wie Finnland oder die Niederlande diese Personalien unterstützen. Frau Lagarde hat als IMF-Chefin in der Griechenland-Krise knallhart französische Interessen vertreten und sich in den letzten Jahren oft sehr stark pro Negativzinsen positioniert. Die Entwicklung des Euro (1c tiefer) und der Umlaufrendite (Rekordtief) seit gestern Nachmittag sprechen Bände.
Die Umlaufrendite sinkt seit Oktober 2018 stetig... Und wie hätte sich der IWF in Sachen Griechenland verhalten sollen? Hätte der IWF Kredite gegeben, hätten Sie Frau Lagarde sicherlich genau das vorgeworfen.

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