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Wirtschaft

Preistreiber Energie

Inflation in der Eurozone steigt deutlich

Die Lebenshaltungskosten in den Ländern der Eurozone sind im April stärker als erwartet gestiegen. Grund dafür sind vor allem höhere Kosten für Energie.

DPA

Symbolbild Energiekosten

Freitag, 03.05.2019   12:06 Uhr

Die Inflation in der Eurozone ist im April auf den höchsten Stand seit dem Herbst gestiegen, das geht aus einer ersten Schätzung der Statistikbehörde Eurostat hervor. Die Verbraucherpreise in den Staaten der europäischen Währungsunion zogen demnach im April um 1,7 Prozent an. Im Vormonat hatte die Preissteigerung noch 1,4 Prozent betragen, lediglich im vergangenen November hatte sie mit 1,9 Prozent höher gelegen.

Am stärksten trugen die Energiepreise zur Verteuerung der Lebenshaltungskosten bei. Sie stiegen im April um 5,4 Prozent. Dienstleistungen verteuerten sich um 1,9 Prozent und Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak um 1,5 Prozent. Industriegüter wurden um 0,2 Prozent teurer.

In Deutschland stieg die Inflation im April nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Dienstag sogar um zwei Prozent. Auch hier waren die Energiepreise Hauptfaktor für den Preisauftrieb.

beb/Reuters

insgesamt 3 Beiträge
keksguru 03.05.2019
1. höhere Abgaben und Provisionen für Zwischenhändler...
Strom ist nicht wirklich teuer, er wird erst dadurch teuer, daß sich da ein Kropf an Energiehändlern am Markt etabliert hat, der es sich zum Ziel gesetzt hat, dem Endverbraucher maximal viel Geld aus der Tasche zu ziehen... die [...]
Strom ist nicht wirklich teuer, er wird erst dadurch teuer, daß sich da ein Kropf an Energiehändlern am Markt etabliert hat, der es sich zum Ziel gesetzt hat, dem Endverbraucher maximal viel Geld aus der Tasche zu ziehen... die Abgaben auf Strom sind hoch und steigen weiter und da ist noch lange nicht schluß weil überall wo noch mal ne sTromleitung hinkommt, sofort Protestbewegungen gegen Überlandleitungen wie Pilze aus dem Boden wachsen. Dann kommen die Kabel halt zu zehnfachen Kosten in die Erde... aber auch dagegen formiert sich mittlerweile Protest. Wenn ich nur den Strom selbst bezahlen müßte wie in Schweden oder Frankreich dann bräuchte ich keine Heizung, die fossile Brennstoffe verfeuert. Aber die aktuelle Abgabensituation verbietet das einem geradezu, die sauberste Heizform von allen zu verwenden... und sie verteuert die Elektromobilität so sehr daß CO2 produzierende Antriebe billiger sind.
tucson58 04.05.2019
2. Was soll nun diese Feststellung ?
Offensichtlich ist alles noch nicht teuer genug , sonst würde man nicht auch noch eine CO 2 steuer einführen wollen ......und das wird sensationeller Weise sogar noch durch weite Teile der Bürgerschaft durch eine Idee von [...]
Offensichtlich ist alles noch nicht teuer genug , sonst würde man nicht auch noch eine CO 2 steuer einführen wollen ......und das wird sensationeller Weise sogar noch durch weite Teile der Bürgerschaft durch eine Idee von Jugendlichen eingefordert !
tucson58 04.05.2019
3.
Diese Energiehändler machen nichts anderes als ihre Unkosten über das Produkt an die Abnehmer auszugleichen um natürlich auch was daran zu verdienen .. Wenn nun die CO 2 Steuer kommt, was glauben sie an wen geben die [...]
Zitat von keksguruStrom ist nicht wirklich teuer, er wird erst dadurch teuer, daß sich da ein Kropf an Energiehändlern am Markt etabliert hat, der es sich zum Ziel gesetzt hat, dem Endverbraucher maximal viel Geld aus der Tasche zu ziehen... die Abgaben auf Strom sind hoch und steigen weiter und da ist noch lange nicht schluß weil überall wo noch mal ne sTromleitung hinkommt, sofort Protestbewegungen gegen Überlandleitungen wie Pilze aus dem Boden wachsen. Dann kommen die Kabel halt zu zehnfachen Kosten in die Erde... aber auch dagegen formiert sich mittlerweile Protest. Wenn ich nur den Strom selbst bezahlen müßte wie in Schweden oder Frankreich dann bräuchte ich keine Heizung, die fossile Brennstoffe verfeuert. Aber die aktuelle Abgabensituation verbietet das einem geradezu, die sauberste Heizform von allen zu verwenden... und sie verteuert die Elektromobilität so sehr daß CO2 produzierende Antriebe billiger sind.
Diese Energiehändler machen nichts anderes als ihre Unkosten über das Produkt an die Abnehmer auszugleichen um natürlich auch was daran zu verdienen .. Wenn nun die CO 2 Steuer kommt, was glauben sie an wen geben die Energiehändler dann diese weiteren Unkosten weiter ?? Thema Frankreich , weil sie das erwähnen , sollten sie folgendes wissen : Laut einer Übersicht der Weltbank hat Frankreich die, gemessen an den Einnahmen, umfangreichste CO2-Steuer weltweit. 2014 wurde das System eingeführt und seitdem schrittweise verteuert - bis die Gelbwesten-Proteste kamen. 44,60 Euro kostet eine Tonne CO2 im Nachbarland seit 2018. Soviel zu dem Punkt das Energie (Strom) an sich nicht teuer ist und das Problem nur die vielen Zwischenhändler sein sollen !

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