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Wirtschaft

Bessere Arbeitsbedingungen in der EU

Lkw-Fahrer sollen wöchentliche Ruhezeit nicht mehr im Truck verbringen

Fairere Löhne, kürzere Touren und lange Pausen im Hotel statt im Truck: Die EU-Verkehrsminister haben sich auf eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern in Europa geeinigt.

imago

Für Lkw-Fahrer sollen in Europa bald bessere Arbeitsbedingungen herrschen

Dienstag, 04.12.2018   09:24 Uhr

In den EU-Staaten sollen bessere Sozialstandards für Lastwagenfahrer gelten. Darauf haben sich die EU-Verkehrsminister geeinigt.

Die Arbeitsbedingungen der Truck-Fahrer sollen durch folgende Punkte verbessert werden:

Die Einigung wurde von Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer verkündet. Österreich hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Staaten inne. Nun muss noch eine Einigung mit dem Europaparlament gefunden werden, bevor die Änderungen in Kraft treten können.

Mit dem Beschluss der Verkehrsminister soll unter anderem Lohndumping erschwert werden. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von etwa zwei Millionen Kraftfahrern in Europa würden verbessert, sagte Hofer. Die Missstände auf überfüllten Autobahnparkplätzen würden demnach ebenfalls beseitigt.

Vor allem westeuropäische Staaten beklagten seit geraumer Zeit, dass im Transportgewerbe Sozialdumping und unlauterer Wettbewerb herrschten. Frankreich, Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Luxemburg, Norwegen und Schweden hatten sich im vergangenen Jahr mit Deutschland zusammengeschlossen, um dagegen vorzugehen.

Anmerkung der Redaktion: Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer sprach auf einer Pressekonferenz zunächst von einem "absoluten Kabinenschlafverbot". Eine Sprecherin stellte später jedoch klar, dass dies nur für die wöchentliche Ruhezeit gelte, nicht für die Übernachtung nach einer regulären Schicht. Wir haben dies im dritten Absatz der Meldung präzisiert.

Im Video: Nicht ohne meinen Truck - Lkw-Fahrer als Beruf

Foto: SPIEGEL TV

mmq/dpa

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