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Wirtschaft

Mehr als eine Milliarde Investment

BMW und Daimler starten gemeinsamen Carsharing- und Mitfahrdienst

Daimler und BMW streben gemeinsam die weltweite Marktführerschaft bei Carsharing- und Mobilitätsdiensten an. Dafür legen die Autohersteller bestehende Angebote zusammen - 1000 neue Jobs sollen entstehen.

REUTERS

Daimler-Chef Dieter Zetsche (links) und BMW-Chef Harald Krüger (rechts)

Freitag, 22.02.2019   14:51 Uhr

Daimler und BMW stecken insgesamt mehr als eine Milliarde Euro in gemeinsame Mobilitätsdienste. In fünf Gemeinschaftsunternehmen sollen ihre bestehenden Carsharing-, Fahr-, Park- und Ladedienste zu einem weltweit führenden Anbieter ausgebaut und verzahnt werden, teilten BMW und Daimler zum offiziellen Start in Berlin mit.

Mit den Gemeinschaftsunternehmen solle "nachhaltige urbane Mobilität konsequent zum Nutzen der Kunden" umgesetzt werden, hieß es in einer Mitteilung. Insgesamt 14 Marken würden gebündelt, darunter die fusionierenden Carsharing-Anbieter DriveNow und Car2Go. Damit wollen die Unternehmen ihre Position auf dem wachsenden Markt ausbauen.

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Mobilitätsdienste: Die Größe zählt

Der Markt der Mobilitätsdienste gilt als stark umkämpft. Menschen in Ballungszentren suchen zunehmend nach Möglichkeiten, Autos auf Abruf nutzen zu können, statt ein eigenes zu kaufen. Deshalb steigen die Autobauer nun selbst in das wachsende Geschäft ein.

Bei Daimler und BMW soll das so aussehen: In einem Verbund sind fünf Joint Ventures zusammengefasst - der Hauptsitz wird in Berlin sein. Die Dienste, die über das Internet gebucht werden können, teilen sich auf in

Die bereits bestehenden internetbasierten Dienste werden eigenen Angaben zufolge bereits von rund 60 Millionen Menschen weltweit genutzt.

Zusammenschluss soll weltweit neue Jobs schaffen

Für die beiden bestehenden Carsharing-Flottennamen Car2go und DriveNow soll es eine Übergangszeit geben hin zum neuen Namen ShareNow, hieß es weiter. Durch den Zusammenschluss sollen in den kommenden Jahren weltweit bis zu 1000 neue Jobs geschaffen werden, auch am Hauptsitz in Berlin und in anderen Teilen Deutschlands.

"Wir haben mit unseren Mobilitätsangeboten eine starke Kundenbasis aufgebaut. Nun gehen wir den nächsten strategischen Schritt", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche. Denkbar seien auch "Kooperationen mit anderen Anbietern sowie Akquisitionen von Start-ups oder etablierten Playern."

BMW-Chef Harald Krüger sagte: "Unsere Vision ist klar: Die fünf Services verschmelzen immer mehr zu einem Mobilitätsangebot mit voll-elektrischen und selbstfahrenden Flotten, die sich selbstständig aufladen und parken sowie mit anderen Verkehrsmitteln vernetzen lassen."

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kko/AFP/Reuters/dpa

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