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Wirtschaft

EU-Kommission

Nike muss Millionenstrafe zahlen

Die EU hat gegen den US-Sportartikelhersteller Nike eine hohe Geldbuße verhängt. Der Konzern hatte Fußballvereine daran gehindert, Artikel ins Ausland zu verkaufen.

AFP

Montag, 25.03.2019   13:32 Uhr

Die EU-Wettbewerbshüter haben wegen unerlaubter Geschäftspraktiken eine Millionenstrafe gegen Nike verhängt. Der US-Sportartikelhersteller muss eine Strafe in Höhe von 12,5 Millionen Euro zahlen, weil er Händler am grenzüberschreitenden Verkauf von Lizenzprodukten in Europa gehindert habe. Das teilte die EU-Kommission mit.

Das Verbot des Unternehmens galt demnach für Fanartikel einiger der bekanntesten Fußballvereine, darunter der FC Barcelona, Manchester United und Juventus Turin. Der Verstoß gegen EU-Kartellrecht soll von 2004 bis 2017 gedauert haben. Nike drohte Lizenznehmern unter anderem an, ihnen den Vertrag im Falle von Auslandsverkäufen zu kündigen.

"Markenartikel ihrer Lieblingsmannschaft wie Trikots oder Schals sind bei Fußballfans sehr beliebt", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. "Nike hat viele seiner Lizenznehmer am Verkauf von Markenartikeln in andere Länder abgehalten, was für die Verbraucher weniger Auswahl und höhere Preise zur Folge hatte."

mal/dpa

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