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Wirtschaft

Weltweit größter Aluminiumproduzent

Norwegischer Konzern meldet Cyberangriff

Beim norwegischen Aluminiumproduzenten Norsk Hydro ist es offenbar zu einem Hackerangriff gekommen. Der Konzern stellte deshalb auf manuelle Steuerung um.

REUTERS

Aluminiumrohre (Archivbild)

Dienstag, 19.03.2019   10:35 Uhr

Der Aluminiumhersteller Norsk Hydro ist nach eigenen Angaben zum Opfer einer Cyberattacke geworden. "Die IT-Systeme in den meisten Geschäftsfeldern sind betroffen und Hydro wechselt auf manuelle Steuerung, soweit es möglich ist", teilte das in Oslo beheimatete Unternehmen mit.

Norsk Hydro ist einer der weltweit größten Aluminiumproduzenten. Das Unternehmen bemühe sich, die Attacke zu neutralisieren und einzudämmen, hieß es weiter. Man kenne aber "noch nicht das volle Ausmaß der Situation".

Die Website des Konzerns war vorübergehend nicht erreichbar. Der Aktienkurs sank am Dienstagmorgen um knapp drei Prozent.

dab/Reuter

insgesamt 8 Beiträge
darthmax 19.03.2019
1. Redundanz
ob nun die Umstellung auf analog noch so machbar ist, darf bezweifelt werden. Dieser Vorfall zeigt aber die Angreifbarkeit mittels High Tech Warfare, also die Abhängigkeit von Digitaltechnik und deren Übertragung. Allein der [...]
ob nun die Umstellung auf analog noch so machbar ist, darf bezweifelt werden. Dieser Vorfall zeigt aber die Angreifbarkeit mittels High Tech Warfare, also die Abhängigkeit von Digitaltechnik und deren Übertragung. Allein der Ausfall ( ohne Zerstörprogranne ) ist für die Volkswirtschaft existentiell berohlich. In Krisenzeiten aber tödlich.
frankfurtbeat 19.03.2019
2. das ...
das ist nur ein Vorgeschmack was kommen wird wenn der ganze Schlonz digitalisiert wird. Da schreien Bürger nach digitalen Zahlsystemen, Politiker nach autonomen Fahrzeugen, die Industrie strebt nach Prod.4.0 ... alles super [...]
das ist nur ein Vorgeschmack was kommen wird wenn der ganze Schlonz digitalisiert wird. Da schreien Bürger nach digitalen Zahlsystemen, Politiker nach autonomen Fahrzeugen, die Industrie strebt nach Prod.4.0 ... alles super solange die Systeme laufen und der Saft aus der Steckdose kommt. Was aber wenn ... und da gibt es zuviele wenn ... schöne digitale Welt.
rainer-rau 19.03.2019
3.
So isses. Aber wenn die Deppen trotzdem unbedingt weitermachen müssen, könnte es mal ein Anlass zu echter internationaler Zusammenarbeit sein. Viele Hacker agieren aus purer Böswilligkeit, das Darknet könnte man mit mehr [...]
Zitat von frankfurtbeatdas ist nur ein Vorgeschmack was kommen wird wenn der ganze Schlonz digitalisiert wird. Da schreien Bürger nach digitalen Zahlsystemen, Politiker nach autonomen Fahrzeugen, die Industrie strebt nach Prod.4.0 ... alles super solange die Systeme laufen und der Saft aus der Steckdose kommt. Was aber wenn ... und da gibt es zuviele wenn ... schöne digitale Welt.
So isses. Aber wenn die Deppen trotzdem unbedingt weitermachen müssen, könnte es mal ein Anlass zu echter internationaler Zusammenarbeit sein. Viele Hacker agieren aus purer Böswilligkeit, das Darknet könnte man mit mehr Einsatzbereitschaft beseitigen, den digitalen Schwachsinn ganz zurückschrauben wird wohl recht kompliziert, und eins darf man nicht vergessen: Wenn´s um Geld geht...
heimatminister 19.03.2019
4.
"Die IT-Systeme in den meisten Geschäftsfeldern sind betroffen und Hydro wechselt auf manuelle Steuerung, soweit es möglich ist", teilte das in Oslo beheimatete Unternehmen mit. ..... Die Website des Konzerns war [...]
"Die IT-Systeme in den meisten Geschäftsfeldern sind betroffen und Hydro wechselt auf manuelle Steuerung, soweit es möglich ist", teilte das in Oslo beheimatete Unternehmen mit. ..... Die Website des Konzerns war vorübergehend nicht erreichbar. Der Aktienkurs sank am Dienstagmorgen um knapp drei Prozent. Soweit der Artikel. Erschreckend, wie weit man sich in die Abhängigkeit eines Systems (des Internet) begeben hat. Unabhängig von "Angriffen" scheint das Unternehmen keinerlei Redunanzen oder gar Backup-Systeme zu besitzen/nutzen. "In den meisten Geschäftfeldern"? Unfassbarer Leichtsinn.
archi47 19.03.2019
5. Auch wir haben Redundanz nahezu ganz verloren
Überall zwingt man uns über das Nadelöhr und Angriffsflanke Internet zu arbeiten. Aus Bequemlichkeit, Schnelligkeit und weil es in ist. Redundante Netze, Insellösungen, In-Haus-Speicher und Cloudvermeidung wird kaum noch [...]
Überall zwingt man uns über das Nadelöhr und Angriffsflanke Internet zu arbeiten. Aus Bequemlichkeit, Schnelligkeit und weil es in ist. Redundante Netze, Insellösungen, In-Haus-Speicher und Cloudvermeidung wird kaum noch thematisiert, gescheige denn als Lösung gesehen. So kann es schon in naher Zukunft sein, das Flughäfen, Leitwarten von Energie und Ent- und Versorgung ihre Funktion verlieren, oder alle Ampeln plötzlich auf Grün stehen, usw.. Ich finde diese Technikgläubigkeit und das Vertrauen gegenüber Unbekannten und ggffs. feindlich Gesinnten doch schon sehr erstaunlich. Dem geht einher die Unfähigkeit die Systeme zu verstehen und zu beherrschen. Es wäre auch ein emanzipatorischer Akt mancher Geschwätzigkeit und damit manchem Einfallstor für Schadprogramme und Auskundschaftsprogramme zu entsagen.

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