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Wirtschaft

Windanlagenhersteller

Senvion meldet Insolvenz an

Dem Hamburger Windkraftkonzern Senvion geht das Geld aus. Nun hat das Unternehmen einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Die Suche nach Kreditgebern läuft parallel weiter.

DPA

Windanlagen vom Typ Senvion vor der ostfriesischen Insel Spiekeroog (Archivbild)

Dienstag, 09.04.2019   17:16 Uhr

Der Hamburger Windanlagenhersteller Senvion hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Diskussionen mit den Kreditgebern des Unternehmens seien bislang erfolglos geblieben, teilte Senvion mit. Ziel des Verfahrens sei es, das zu Jahresbeginn eingeleitete Umbauprogramm fortzusetzen.

Parallel dazu gingen die Diskussionen mit Anleihegläubigern und Kreditgebern weiter, um die Unterstützung des laufenden Geschäfts sicherzustellen. Das Unternehmen hieß bis 2014 Repower Systems.

Bislang beziehe sich der Antrag auf die Senvion GmbH und die Tochtergesellschaft Senvion Deutschland; im Verlauf der Woche sollen weitere Konzerngesellschaften dazukommen. Die Hauptversammlung und die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

bam/dpa

insgesamt 21 Beiträge
diplommaurer 09.04.2019
1. Bei den Solarzellen ist es schon so,
dass die Arbeitsplätze weg sind. Was uns geblieben ist sind lediglich die Subventionen. Mit diesen haben wir Arbeitsplätze in China geschaffen. Mein Nachbar erhält seine garantierte 20jährige Einspeisevergütung noch bis 2028. [...]
dass die Arbeitsplätze weg sind. Was uns geblieben ist sind lediglich die Subventionen. Mit diesen haben wir Arbeitsplätze in China geschaffen. Mein Nachbar erhält seine garantierte 20jährige Einspeisevergütung noch bis 2028. Und diese dürfen wir und der größte Teil unserer Unternehmen über die EEG-Umlage finanzieren.
quidquidagis1 09.04.2019
2. Für das Sterben der deutschen..
..Solarindustrie /Diensleistungen und den Wegfall van ca.80.000 Arbeitsplätzen dürfen sie sich bei den Herren Röttgen und Altmaier bedanken.
Zitat von diplommaurerdass die Arbeitsplätze weg sind. Was uns geblieben ist sind lediglich die Subventionen. Mit diesen haben wir Arbeitsplätze in China geschaffen. Mein Nachbar erhält seine garantierte 20jährige Einspeisevergütung noch bis 2028. Und diese dürfen wir und der größte Teil unserer Unternehmen über die EEG-Umlage finanzieren.
..Solarindustrie /Diensleistungen und den Wegfall van ca.80.000 Arbeitsplätzen dürfen sie sich bei den Herren Röttgen und Altmaier bedanken.
Ökofred 09.04.2019
3. Echt jetzt?
Und dann waren wirklich Chinesen da, um die Dinger aufs Dach zu schrauben? Wenn es Sie tröstet: Die Wertschöpfung liegt trotzdem wesentlich in Deutschland. Bei den Schrauben in Ihrem Auto fragen Sie auch nicht woher die [...]
Zitat von diplommaurerdass die Arbeitsplätze weg sind. Was uns geblieben ist sind lediglich die Subventionen. Mit diesen haben wir Arbeitsplätze in China geschaffen. Mein Nachbar erhält seine garantierte 20jährige Einspeisevergütung noch bis 2028. Und diese dürfen wir und der größte Teil unserer Unternehmen über die EEG-Umlage finanzieren.
Und dann waren wirklich Chinesen da, um die Dinger aufs Dach zu schrauben? Wenn es Sie tröstet: Die Wertschöpfung liegt trotzdem wesentlich in Deutschland. Bei den Schrauben in Ihrem Auto fragen Sie auch nicht woher die kommen. Die Maschinen, auf denen die Panele produziert werden, kommen übrigens immer noch aus Deutschland.
quark2@mailinator.com 09.04.2019
4.
Können Sie das bitte mit konkreten Fakten hinterlegen ? Was haben die genannten Herren getan oder unterlassen, um dieses Ergebnis zu erzielen und wieso sind Sie sicher, daß dies die einzige oder zumindest die Hauptursache [...]
Zitat von quidquidagis1..Solarindustrie /Diensleistungen und den Wegfall van ca.80.000 Arbeitsplätzen dürfen sie sich bei den Herren Röttgen und Altmaier bedanken.
Können Sie das bitte mit konkreten Fakten hinterlegen ? Was haben die genannten Herren getan oder unterlassen, um dieses Ergebnis zu erzielen und wieso sind Sie sicher, daß dies die einzige oder zumindest die Hauptursache ist ?
Affenhirn 09.04.2019
5. Zu hohe Folgekosten?
Windenergieanlagen haben ein relevantes Schimmelproblem in den Türmen, da keine Zwangsbelüftungen eingeplant wurden. Da dürfen die Servicetechniker nicht ohne Atemschutz reingeschickt werden - wenn überhaupt. Was passiert nun [...]
Windenergieanlagen haben ein relevantes Schimmelproblem in den Türmen, da keine Zwangsbelüftungen eingeplant wurden. Da dürfen die Servicetechniker nicht ohne Atemschutz reingeschickt werden - wenn überhaupt. Was passiert nun mit der Wartung?

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