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Wirtschaft

Aktien für vier Milliarden Dollar

Warren Buffett steigt bei JPMorgan ein

Die Firma von Investorenlegende Warren Buffett hat mehr als 35 Millionen Aktien der größten US-Bank gekauft - und so eine Beteiligung im Wert von rund vier Milliarden Dollar aufgebaut.

AP

Warren Buffett

Donnerstag, 15.11.2018   10:02 Uhr

Staranleger Warren Buffett ist mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway in großem Stil bei der größten US-Bank JPMorgan eingestiegen. Im dritten Quartal kaufte die Investment-Holding des 88-jährigen Börsengurus mehr als 35 Millionen Aktien des Geldhauses und baute so eine Beteiligung im Wert von rund vier Milliarden Dollar auf. Das geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Mittwoch hervor.

Buffett setzt ohnehin stark auf US-Banken und Finanzdienstleister: Auch der Anteil an der Bank of America wuchs im vergangenen Quartal kräftig, zudem stockte Berkshire Hathaway etwa bei Goldman Sachs, US Bancorp sowie Bank of New York Mellon auf und stieg bei PNC Financial Services ein.

Buffett und JPMorgan-Chef Jamie Dimon sind seit Langem befreundet, zudem betreiben ihre Unternehmen zusammen mit Amazon ein Gemeinschaftsprojekt in der Krankenversicherung. Das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" schätzt Buffetts Vermögen derzeit auf etwa 88,8 Milliarden Dollar.

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"Forbes"-Liste: Das sind die reichsten Menschen der Welt

aar/dpa/AP

insgesamt 2 Beiträge
so-long 15.11.2018
1. Wb
tätiger schon seit längerem Optionsgeschäfte mit JPM, welche auf diesem Sektor eine echte Nummer sind!
tätiger schon seit längerem Optionsgeschäfte mit JPM, welche auf diesem Sektor eine echte Nummer sind!
duke_van_hudde 15.11.2018
2. Er kauft also weiter vor allen Aktien von Banken
Die Aktien sehen aber auch zur Zeit im Vergleich zu vielen anderne Branchen als halbwegs preiswert aus. Nur bleibt halt das Risiko wenn die Wirtschafft abschmiert. Im Prinzip kauft er mit dme Cash was er jedes Quartal verdient [...]
Die Aktien sehen aber auch zur Zeit im Vergleich zu vielen anderne Branchen als halbwegs preiswert aus. Nur bleibt halt das Risiko wenn die Wirtschafft abschmiert. Im Prinzip kauft er mit dme Cash was er jedes Quartal verdient halt Banken,Apple und eigene Aktien zurück. Privat würde ich sicher niemals soviel US Banken kaufen und daher ist es ganz ok des das über meine Berkshire Aktien passiert.

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