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Wissenschaft

Wenn Menschen morden

"Das tut man kein zweites Mal. Denken wir"

Mit 18 Jahren erschießt Karsten B. einen Nebenbuhler. Als er aus dem Gefängnis freikommt, scheint alles gut - bis er erneut mordet. Der Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber hat untersucht, was "Mehrfachtöter" antreibt.

Thamrongpat Theerathammakorn/ EyeEm/ Getty Images

Können einige Menschen nicht anders, als zu töten?

Von
Samstag, 11.05.2019   18:22 Uhr

Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.


Als Frau D. die Tür öffnet, schwant ihr Übles. Vor ihr steht Karsten B. - betrunken. Er war mal ihr Nachbar, sie hatten sich manchmal getroffen, weil sich beide für Orgelmusik interessierten. Die 35-Jährige ist Kirchenmusikerin und lebt zurückgezogen, eine ernsthafte Liebesbeziehung hatte sie noch nie. Allenfalls einen freundschaftlichen Kuss hatte sie mit Karsten B. ausgetauscht. Sie bittet ihn zu gehen. Es sei schon spät, sie trägt bereits ihr Nachthemd. Doch B. will nicht gehen und überredet Frau D., ihn in die Wohnung zu lassen, nur kurz.

B. geht direkt ins Schlafzimmer, setzt sich aufs Bett, raucht eine Zigarette und will "fummeln" - wie er es später beschreibt. Frau D. wehrt sich, doch B. reißt ihr die Kleider vom Körper, missbraucht sie. Frau D. gelingt es noch davonzulaufen, doch B. holt sie ein, schlägt sie zu Boden und würgt sie. Als sie bewusstlos ist, sticht er mit einem Küchenmesser auf sie ein. Frau D. stirbt innerhalb weniger Minuten - und der 28-jährige B. ist erneut zum Mörder geworden.

"Erschreckende Gefühlskälte"

Bereits zehn Jahre zuvor hatte er einem Freund in den Kopf geschossen, um sich ungestört an eine gemeinsame Freundin heranzumachen, wie er sagt. Damals war er gerade erst 18 Jahre alt. Vor Gericht bescheinigt eine Psychologin B. eine "erschreckende Gefühlskälte" und beschreibt ihn als hoffnungslosen Fall. Trotzdem kommt er nach gut fünf Jahren Jugendstrafe frei - und mordet erneut.

"Mehrfachtöter" nennt der bekannte Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber Täter wie Karsten B. Gemeint sind Menschen, die wegen eines Tötungsdelikts im Gefängnis saßen und trotzdem nach der Entlassung erneut töten. "Das schlimmste Verbrechen, darauf die Höchststrafe, und verbüßt: Das tut man kein zweites Mal. Denken wir", schreibt Kröber in seinem vor Kurzem erschienenen Buch "Mord im Rückfall". Darin schildert er die Geschichten von 45 Mehrfachtötern, die er über Jahre hinweg gesammelt hat. (Im Interview spricht Kröber darüber, welche Rolle der Zufall bei Morden spielt und was der Strafvollzug überhaupt bringt, wenn verurteilte Mörder danach wieder töten).

Das Phänomen ist laut Kröber bisher kaum wissenschaftlich untersucht. Im Gegensatz zu Serientätern, die erst nach mehreren Taten gefasst werden, haben sogenannte Mehrfachtöter trotz der Bestrafung durch ein Gericht erneut einen Menschen umgebracht oder es zumindest versucht. Kröber will herausfinden, warum. Denn solche Fälle bedeuten auch ein Versagen der Justiz, die eigentlich für die Resozialisierung des Täters sorgen soll.

Der Weg zum Mehrfachtöter scheint nicht gerade zu sein, sondern gleicht eher einer Buckelpiste mit mehreren Abfahrten. Karsten B. ist ein gutes Beispiel dafür. Mehrfach in seinem Leben hatte es so ausgesehen, als könnte doch noch alles gut werden.

Als er aus dem Jugendgefängnis kommt, heiratet er, arbeitet als Fuhrparkleiter bei einer Lebensmittelfabrik. B. ist beliebt, gilt als sehr gewissenhaft. Doch dann gerät die Firma in finanzielle Nöte und B. verliert seinen Job. Er beginnt zu trinken, nimmt Drogen. Nach einem Jahr findet er zwar eine neue Stelle, doch es läuft nicht gut. B. bekommt Ärger, weil er zu oft betrunken zur Arbeit kommt.

Seine Mutter brachte Freier mit nach Hause

Dass B. zunächst die festen Strukturen seines ersten Jobs verliert und wegen seiner Alkoholprobleme in seinem zweiten Job nicht dieselbe Anerkennung erfährt wie bisher, könnte entscheidend gewesen sein für seine weiteren Taten. Laut Kröber beeinflusst der soziale Rahmen, in dem sich ein Mensch bewegt, erheblich, ob jemand rückfällig wird oder nicht. "Wer vorsätzlich mit eigenen Händen tötet, weiß, dass er eine unverrückbare Grenze überschreitet", meint Kröber. Jeder Mord sei gleichbedeutend mit einem sozialen Selbstmord.

Viele der von Kröber analysierten Mehrfachtöter litten in der Kindheit unter miserablen Bedingungen. Das trifft auch auf Karsten B. zu. Seine Mutter arbeitete nachts in einer Bar, brachte manchmal Freier mit nach Hause, war oft tagelang unterwegs. B. war seinem Stiefvater ausgeliefert, der den Jungen drillte und schlug.

Als Jugendlicher riss er immer wieder aus, landete in der Frankfurter Stricherszene, mit 13 Jahren prostituierte er sich. Erst als er in ein Heim in Norddeutschland kam, fing er sich, hatte gute Noten, begann eine Ausbildung. Doch dort konnte er nicht ewig bleiben. Mit 18 Jahren zog er aus und beging kurze Zeit später den ersten Mord.

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Wer wie B. in jungen Jahren einen Menschen tötet, hat laut Kröber ein höheres Risiko, erneut zum Mörder zu werden. Das Jugendstrafrecht sieht für Mord maximal zehn Jahre Gefängnis vor. Wenn die Verurteilten entlassen werden, sind sie noch immer in einem Alter, in dem Sex, Frauen und Status eine große Rolle spielen, argumentiert Kröber. Alles Faktoren, die zu einem Tötungsdelikt führen können. Im Schnitt waren die von Kröber beschriebenen Mehrfachtöter bei der ersten Tat 22 Jahre alt.

Was auch auffällt: Kröber fand bei seiner Suche nach Mehrfachtötern nicht eine einzige Frau. Theoretisch könnten zwar auch Frauen zu Mehrfachtötern werden, meint Kröber, doch unter verurteilten Mördern sind generell nur wenige Prozent Frauen. Bei Beihilfetaten sieht das anders aus: "Viele Frauen pflegen eine unheimlich große Loyalität zu nahen Verwandten und zu ihrem jeweiligen Geliebten", schreibt Kröber, "selbst wenn diese schwer kriminell sind."

Der böse Zufall

Doch nicht jeder, der eine schreckliche Kindheit erlebt oder schon in jungen Jahren einen Menschen umbringt, tötet erneut. Eine wichtige Rolle spielt laut Kröber der Zufall. Vielleicht hätte auch B. nach seinem ersten Mord ein straffreies Leben führen können, hätte es nicht diesen einen Sommertag gegeben.

Schon morgens betrinkt er sich mit einem Freund, raucht Haschisch und nimmt wohl auch LSD, sicher nachweisen ließ sich das im Nachhinein jedoch nicht mehr. Es ist derselbe Tag, an dem er Frau D. ermordet. Obwohl B. an der Wohnungstür einen Daumenabdruck hinterlässt, bleibt die Tat unaufgeklärt. B. scheint davonzukommen.

In den darauffolgenden Monaten malträtiert er seine Frau, schlägt und tritt sie. Eine Bekannte würgt er bis zur Bewusstlosigkeit. Danach will er sie vergewaltigen, bekommt aber keine Erektion. Für die Tat wird er zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt, obwohl er die Frau in die "Nähe des Todes gebracht hat", wie es im Urteil heißt.

B. will nicht aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden

Als seine Ehe endgültig zerbricht, begeht er seinen dritten Mord - an Heiligabend. B. hatte sich für die Feiertage schon mit Bier und Drogen eingedeckt, als er auf die Idee kam, die Oma seiner Frau zu besuchen. "Was sich dann im Einzelnen ereignete, konnte das Gericht später nicht mehr aufklären", schreibt Kröber. Fest stehe aber, dass B. der damals 76-Jährigen Verletzungen im Kopf-, Brust- und Vaginalbereich zugefügt hatte und sie zu Tode würgte. Und wieder kommt er davon, weil er aufgrund einer falsch zugeordneten Blutgruppe als Täter ausgeschlossen wird.

Gut zwei Jahre nach dem dritten Mord hat B. sein Leben wieder im Griff - wieder scheint es, als könne er doch noch ein straffreies Leben führen. Der 32-Jährige hat wieder eine Freundin, will einen Alkoholentzug machen. Doch dazu kommt es nicht mehr.

Preisabfragezeitpunkt:
06.06.2019, 13:23 Uhr
Ohne Gewähr

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Hans-Ludwig Kröber
Mord im Rückfall: 45 Fallgeschichten über das Töten

Verlag:
MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Seiten:
247
Preis:
EUR 19,95

Der Fingerabdruck aus der Wohnung der ermordeten Kirchenmusikerin hatte die Polizei doch noch zu Karsten B. geführt - elf Jahre nach der Tat. Er wird zu 14 Jahren Haft verurteilt. Als B. bereits mehr als die Hälfte der Strafe abgesessen hat und hoffen kann, vorzeitig freizukommen, wird ihm auch der Mord an der Großmutter seiner Ex-Frau nachgewiesen, 17 Jahre nach der Tat. B. wird erneut wegen Mordes verurteilt, diesmal mit anschließender Sicherungsverwahrung.

"Dass ihn die Strafe für die Taten in Abständen ereilt hat, hat ihn endgültig gebrochen", schreibt Kröber. "Er erklärt bei jedem Anhörungstermin, er wolle nicht aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden."

Zusammengefasst: Der Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber beschreibt in seinem aktuellen Buch 45 Fälle von Mehrfachtötern. Gemeint sind Totschläger und Mörder, die nach einer verbüßten Haftstrafe erneut einen Menschen umbrachten oder es versuchten. Die Täter sind ausschließlich Männer. Viele von ihnen erlebten eine schreckliche Kindheit und waren bei ihrem ersten Tötungsdelikt noch jung. Oft entschieden jedoch Zufälle wie Jobverlust oder Trennungen, ob einer der Täter rückfällig wurde. Sozialprognosen sind laut Kröber deshalb schwierig.

insgesamt 73 Beiträge
Rechtsrum 11.05.2019
1. Grundsätzliches Problem unserer Justiz
Die "Resozialisierung" als oberstes Ziel ist schon grundsätzlich völlig falsch. Bei uns haben Gewalttäter mehr Rechte, als Opfer von Gewalttaten (falls diese Opfer die Tat überlebt haben). Die meisten Verhandlungen [...]
Die "Resozialisierung" als oberstes Ziel ist schon grundsätzlich völlig falsch. Bei uns haben Gewalttäter mehr Rechte, als Opfer von Gewalttaten (falls diese Opfer die Tat überlebt haben). Die meisten Verhandlungen und Urteile sind für die Opfer reiner Hohn. Der Staat will natürlich sparen, es ist billiger, Straftäter wieder aus dem Gefängnis zu entlassen, als sie ein Leben lang wegzusperren. Schutz der Bevölkerung und Gerechtigkeit für die Opfer zählt bei uns nichts. Ein wegen Mordes (nicht Totschlag) Verurteilter sollte kein Recht haben, jemals wieder in Freiheit entlassen zu werden. Wer einmal töten kann, kann es immer wieder. Auch sollte bei Mord kein anderes Mass bei jugendlich Straftätern angelegt werden. Spätestens seit 2015 sieht man, dass unser Justizsystem keinerlei Autorität besitzt und eigentlich eine völlige Lachnummer ist. Man hat als Verkehrssünder, Schwarzfahrer, GEZ-Nichtzahler und Steuerhinterzieher eine höhere Chance ins Gefängnis zu kommen, als als Gewalttäter. Ausserdem sollten Gefängnisse eine Strafe sein und kein Sanatorium für vom Leben Benachteiligte. Aber, wie bei vielem, ist Deutschland hier eher eine internationale Lachnummer, die keiner Ernst nimmt - und inzwischen vielen Menschen im Land das Leben gekostet hat.
kascha_2013 11.05.2019
2. Bestimmt wollen das nicht alle wahrhaben,
aber in den USA gibt es Strafen die solche Probleme ein für alle Male lösen. Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, vielmehr habe ich ein Problem mit all diesen Gutmenschen und Allesversteher. Die Gesellschaft muß [...]
aber in den USA gibt es Strafen die solche Probleme ein für alle Male lösen. Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, vielmehr habe ich ein Problem mit all diesen Gutmenschen und Allesversteher. Die Gesellschaft muß nachhaltig vor solchen Menschen geschützt werden.
martin0569 11.05.2019
3. Pseudonym sagt schon alles...
Gott-sei-Dank haben Menschen wie Sie in unserem Lande nichts zu melden! Mehr fällt einem geistig gesundem Menschen dazu nicht ein. Und ich kann Ihnen versichern, daran wird sich auch nie was ändern! Und, auch wenn sie und [...]
Zitat von RechtsrumDie "Resozialisierung" als oberstes Ziel ist schon grundsätzlich völlig falsch. Bei uns haben Gewalttäter mehr Rechte, als Opfer von Gewalttaten (falls diese Opfer die Tat überlebt haben). Die meisten Verhandlungen und Urteile sind für die Opfer reiner Hohn. Der Staat will natürlich sparen, es ist billiger, Straftäter wieder aus dem Gefängnis zu entlassen, als sie ein Leben lang wegzusperren. Schutz der Bevölkerung und Gerechtigkeit für die Opfer zählt bei uns nichts. Ein wegen Mordes (nicht Totschlag) Verurteilter sollte kein Recht haben, jemals wieder in Freiheit entlassen zu werden. Wer einmal töten kann, kann es immer wieder. Auch sollte bei Mord kein anderes Mass bei jugendlich Straftätern angelegt werden. Spätestens seit 2015 sieht man, dass unser Justizsystem keinerlei Autorität besitzt und eigentlich eine völlige Lachnummer ist. Man hat als Verkehrssünder, Schwarzfahrer, GEZ-Nichtzahler und Steuerhinterzieher eine höhere Chance ins Gefängnis zu kommen, als als Gewalttäter. Ausserdem sollten Gefängnisse eine Strafe sein und kein Sanatorium für vom Leben Benachteiligte. Aber, wie bei vielem, ist Deutschland hier eher eine internationale Lachnummer, die keiner Ernst nimmt - und inzwischen vielen Menschen im Land das Leben gekostet hat.
Gott-sei-Dank haben Menschen wie Sie in unserem Lande nichts zu melden! Mehr fällt einem geistig gesundem Menschen dazu nicht ein. Und ich kann Ihnen versichern, daran wird sich auch nie was ändern! Und, auch wenn sie und ihre Gesinnungsgenossen es nicht wahrhaben wollen: Der Zenit ist bereits überschritten, der vermeintliche Höhenflug der faschistischen alternative für deutschland ist zum Glück schon wieder vorüber! Und am Ende wird es ihr nicht anders gehen als dvu, reps, und wie sie alle hießen...
d4L 11.05.2019
4. @1
1. Wo steht, dass Resozialisierung "oberstes" Ziel ist? 2. Welches Mehr an Rechten haben Täter gegenüber den Opfern? 3. Wieviele Verhandlungen und Urteile haben Sie denn schon mitverfolgt, dass Sie zu dem Schluss [...]
1. Wo steht, dass Resozialisierung "oberstes" Ziel ist? 2. Welches Mehr an Rechten haben Täter gegenüber den Opfern? 3. Wieviele Verhandlungen und Urteile haben Sie denn schon mitverfolgt, dass Sie zu dem Schluss kommen, die statistische Mehrheit sei "blanker Hohn"? 4. Weshalb soll Schutz und Gerechtigkeit hier nichts zählen? 5. Weshalb darf Ihrer Ansicht jemand wieder in Freiheit entlassen werden, der eine Person von vorne statt von hinten erschießt? 6. Was ist denn 2015 vorgefallen, dass auf einmal die Justiz "keine Autorität" mehr besitzt? 7. Ist es statistisch erwiesen, dass Verkehrssünder eher ins Gefängnis kommen als "Gewalttäter"? Ist ersteres häufig nicht vielmehr eine Ordnungswidrigkeit statt eines Vergehens/Verbrechens? 8. Was stellen Sie sich unter einer "Strafe" im Gefängnis vor? Einen Kerker wie im Mittelalter? 9. Letzter Punkt zum eigenen Nachdenken: Was würden Sie für eine Strafe für Sie selbst fordern, falls Sie aus möglicher Unachtsamkeit oder wegen geringer Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit im städtischen Straßenverkehr ein zwischen parkenden Autos hervorrennendes Kleinkind totfahren? Lebenslanger Führerscheinentzug und 10 Jahre Gefängnis? Schließlich soll doch die Allgemeinheit vor gefährlichen Tätern geschützt werden, oder doch nicht?
noalk 11.05.2019
5. Justizversagen
"Denn solche Fälle bedeuten auch ein Versagen der Justiz, die eigentlich für die Resozialisierung des Täters sorgen soll." Justizversagen ja, aber nicht wegen nicht gelungener Resozialisierung, sondern wegen nicht [...]
"Denn solche Fälle bedeuten auch ein Versagen der Justiz, die eigentlich für die Resozialisierung des Täters sorgen soll." Justizversagen ja, aber nicht wegen nicht gelungener Resozialisierung, sondern wegen nicht erkannter Wiederholungsgefahr.
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