Schrift:
Ansicht Home:
Wissenschaft

WHO

Rauchen schadet auch der Umwelt

Der Anbau von Tabak braucht Felder, Wasser, Dünger, Energie und verursacht klimaschädliche Emissionen. Wie viele Ressourcen benötigt ein Produkt, das krank macht und tötet? Die WHO hat Bilanz gezogen.

Getty Images/ iStockphoto

Tabakpflanzen

Dienstag, 02.10.2018   17:04 Uhr

Der Tabakanbau frisst nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) immense Ressourcen. Erstmals hat die Organisation die schädlichen Umweltfolgen von Tabakanbau und -verarbeitung untersucht und kommt zu dem Schluss, dass Rauchen nicht nur für Menschen gefährlich ist, sondern auch die Umwelt schädigt.

Für Tabakplantagen und -verarbeitung würden Wälder abgeholzt, Böden ausgelaugt, Kohle und Holz verbrannt, heißt es in dem Bericht, den das Sekretariat der Anti-Tabak-Konvention der WHO am Dienstag veröffentlichte. Die dabei entstehenden Treibhausgasemissionen verschärften den Klimawandel.

Die Konvention war 2005 in Kraft getreten und hat heute 181 Mitgliedsländer. Sie verlangt etwa eine klare Einschränkung von Tabakwerbung, Gesundheitswarnhinweise auf Packungen und stärkeren Schutz von Nichtrauchern. Vertreter der Mitgliedsländer beraten zurzeit in Genf über neue Strategien gegen das Rauchen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie

koe/dpa

Verwandte Artikel

Mehr im Internet

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP